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Smart Grid Interface Module von EMH sorgen für Netzstabilität bei VersorgungsBetriebe Elbe GmbH

 

Die E-Mobilität in Deutschland nimmt zu und mit ihr auch die Anzahl an Wallboxen mit herkömmlichem Wechselstromanschluss (AC). Dort können Besitzer eines E-Autos Ihr Fahrzeug bequem in der eigenen Garage aufladen. Doch je mehr Elektrofahrzeuge gleichzeitig mit Strom „betankt“ werden, desto größer ist die Belastung für das Niederspannungsnetz. In lokalen Bereichen ist ein Auslösen der Sicherung dann zumindest nicht mehr auszuschließen, in ganzen Straßen könnte zeitweise der Strom ausfallen. Damit dies nicht passiert, hat die EMH Energie-Messtechnik GmbH das Smart Grid Interface Modul (SGIM) entwickelt. Ein Mess-System, das bei der VersorgungsBetriebe Elbe GmbH in Lauenburg unter anderem potenzielle Engpässe frühzeitig identifiziert, damit dann die notwendigen Maßnahmen eingeleitet werden können.

 

SGIMs sammeln in Echtzeit große Menge an Netzdaten

 

„Bei uns sind aktuell zwei SGIMs von EMH im Einsatz. Mit ihnen können wir eine große Menge an Netzdaten in Echtzeit sammeln und auswerten. Das ist für uns als regionaler Netzbetreiber essenziell, um die geforderte Netzstabilität zu gewährleisten“, erklärt Jens Paulus von der VersorgungsBetriebe Elbe GmbH und fügt hinzu: „Wir werden in Zukunft sukzessive weitere Module einsetzten“. Möglich ist das, weil ein SGIM Platz für bis zu sieben Ausbaustufen bietet. Das modulare System kann optional zur Messung von Strömen, Leistungen und Energien von bis zu vierzehn Niederspannungs-abgängen mit zusätzlichen Komponenten erweitert werden. Die VersorgungsBetriebe Elbe GmbH profitiert bereits seit 2005 von der Unterstützung durch EMH

 

Ganze Ortsnetzstationen und Kabelverteilerschränke überwachen

 

Neben der steigenden Zahl an E-Fahrzeugen kann auch die Stromversorgung aus regenerativen Energien wie Wind oder Solar regionale Netzschwankungen hervorrufen. Sie müssen vom Verteilernetz aufgefangen werden, um die Versorgungssicherheit zu erhöhen. Auch hier liefern die SGIMs den Verteilernetzbetreibern die Basis für eine effiziente Netzplanung: „Mithilfe unserer SGIMs lassen sich ganze Ortsnetzstationen und Kabelverteilerschränke digitalisieren und überwachen. Über die Netzzustandsanalyse kann der Betreiber zu jedem Zeitpunkt Lastschwankungen erkennen und dann entsprechend reagieren“, erläutert Lars Busekrus, Vertriebsleiter bei EMH.

 

Die ermittelten Werte kann der Nutzer auf einer IoT-Plattform bequem über ein individuell programmierbares Dashboard einsehen. Eine Alarmfunktion macht auf Unregelmäßigkeiten oder auffällige Messwerte aufmerksam. Für die SGIMs spricht auch die reibungslose Integration – sie können unterbrechungsfrei eingebaut werden.

Smart Grid Interface Module von EMH sorgen für Netzstabilität bei VersorgungsBetriebe Elbe GmbH

 

(Brackel, Juli 2022) Die E-Mobilität in Deutschland nimmt zu und mit ihr auch die Anzahl an Wallboxen mit herkömmlichem Wechselstromanschluss (AC). Dort können Besitzer eines E-Autos Ihr Fahrzeug bequem in der eigenen Garage aufladen. Doch je mehr Elektrofahrzeuge gleichzeitig mit Strom „betankt“ werden, desto größer ist die Belastung für das Niederspannungsnetz. In lokalen Bereichen ist ein Auslösen der Sicherung dann zumindest nicht mehr auszuschließen, in ganzen Straßen könnte zeitweise der Strom ausfallen. Damit dies nicht passiert, hat die EMH Energie-Messtechnik GmbH das Smart Grid Interface Modul (SGIM) entwickelt. Ein Mess-System, das bei der VersorgungsBetriebe Elbe GmbH in Lauenburg unter anderem potenzielle Engpässe frühzeitig identifiziert, damit dann die notwendigen Maßnahmen eingeleitet werden können.

 

SGIMs sammeln in Echtzeit große Menge an Netzdaten

 

„Bei uns sind aktuell zwei SGIMs von EMH im Einsatz. Mit ihnen können wir eine große Menge an Netzdaten in Echtzeit sammeln und auswerten. Das ist für uns als regionaler Netzbetreiber essenziell, um die geforderte Netzstabilität zu gewährleisten“, erklärt Jens Paulus von der VersorgungsBetriebe Elbe GmbH und fügt hinzu: „Wir werden in Zukunft sukzessive weitere Module einsetzten“. Möglich ist das, weil ein SGIM Platz für bis zu sieben Ausbaustufen bietet. Das modulare System kann optional zur Messung von Strömen, Leistungen und Energien von bis zu vierzehn Niederspannungs-abgängen mit zusätzlichen Komponenten erweitert werden. Die VersorgungsBetriebe Elbe GmbH profitiert bereits seit 2005 von der Unterstützung durch EMH

 

Ganze Ortsnetzstationen und Kabelverteilerschränke überwachen

 

Neben der steigenden Zahl an E-Fahrzeugen kann auch die Stromversorgung aus regenerativen Energien wie Wind oder Solar regionale Netzschwankungen hervorrufen. Sie müssen vom Verteilernetz aufgefangen werden, um die Versorgungssicherheit zu erhöhen. Auch hier liefern die SGIMs den Verteilernetzbetreibern die Basis für eine effiziente Netzplanung: „Mithilfe unserer SGIMs lassen sich ganze Ortsnetzstationen und Kabelverteilerschränke digitalisieren und überwachen. Über die Netzzustandsanalyse kann der Betreiber zu jedem Zeitpunkt Lastschwankungen erkennen und dann entsprechend reagieren“, erläutert Lars Busekrus, Vertriebsleiter bei EMH.

 

Die ermittelten Werte kann der Nutzer auf einer IoT-Plattform bequem über ein individuell programmierbares Dashboard einsehen. Eine Alarmfunktion macht auf Unregelmäßigkeiten oder auffällige Messwerte aufmerksam. Für die SGIMs spricht auch die reibungslose Integration – sie können unterbrechungsfrei eingebaut werden.

Umfassende Datenbasis macht das Smart Grid transparent

Neues Mess- und Monitoringsystem von EMH und BeEnergy erleichtert Verteilnetzbetreibern Übergang zum Redispatch 2.0.

Was auch immer an Informationen zur Stabilität von Verteilnetzen erforderlich ist: Das Smart Grid Interface Modul (SGIM) von EMH und BeEnergy SG liefert die notwendigen Daten. Schnell und kostengünstig in Ortsnetzstationen oder Kabelverteilschränke integriert, erlaubt das ab sofort lieferbare System das umfassende Monitoring von Energieflüssen und sorgt bei Lastschwankungen für eine klare Entscheidungsgrundlage.

Mit dem Redispatch 2.0 müssen Verteilnetzbetreiber spätestens ab 1.Oktober 2021 in der Lage sein, sich an der Behebung von Engpässen in den vorgelagerten Netzen zu beteiligen. Parallel dazu zeichnet sich durch die verstärkte Stromeinspeisung aus Erneuerbare-Energien-Anlagen (EE-Anlagen) und erwartete Zuwächse in der E-Mobilität ab, dass sich der Schwerpunkt des Engpassmanagements nach und nach von den Übertragungsnetzen auf die Verteilnetze verlagern wird. Damit Verteilnetzbetreiber die vom Gesetzgeber geforderte Netzstabilität jederzeit gewährleisten können, müssen relevante Daten künftig weit über die vorhandenen Messpunkte hinaus kontinuierlich erfasst und ausgewertet werden.

Konzipiert von BeEnergy SG und weiterentwickelt mit Unterstützung von EMH, sorgt das Smart Grid Interface Modul SGIM nun „auf der letzten Meile“ für Transparenz. Als Installationsplattform dient ein 100mm breites Modul, das unterbrechungsfrei in das 185mm-Sammelschienensystem integriert werden kann. Das SGIM selbst bietet Platz für bis zu sieben Ausbaustufen, die individuell bestückt werden können und über den Einsatz von Rogowski-Spulen oder Stromwandlern von NH Sicherungs-Schaltleisten die 3-phasige Überwachung von bis zu 14 Niederspannungsabgängen erlauben. Als Module stehen beispielsweise Messsysteme zur Strom- und Spannungsmessung sowie zur Analyse der Netzfrequenz, der Leistung und Energie und künftig auch der Netzqualität zur Verfügung. Zusätzlich erlaubt das SGIM die Integration von maximal drei weiteren Funktionsmodulen, die der Datenübertragung aller Messwerte via LAN, LWL oder LTE an die zugeordnete Netzleitstelle dienen.

Beispiele für den Einsatz von SGIM-Installationen sind der Aufbau leistungsfähiger Last-Management-Systeme im Rahmen örtlicher Netze mit einer hohen Dichte an E-Ladestationen oder die Überwachung von Gebieten mit einer Vielzahl an kleineren EE-Anlagen und einer entsprechend höheren Anfälligkeit gegenüber kurzfristig auftretenden Lastschwankungen. Die in einem Smart Grid erfassten Daten können dank der SGIM-Software über Standardprotokolle in alle gängigen Systeme der Schaltanlagen- und Netzleittechnik eingebunden und nahtlos in den jeweiligen Netzleitsystemen verarbeitet werden. Ein Webinterface erlaubt darüber hinaus auch Auswertungen auf beliebigen Endgeräten direkt an der SGIM-Installation.