EMH-Serviceleiter Peter Kurth †

Kompetent, verbindlich, zuverlässig: Wann immer unsere Kunden im Einsatz von EMH-Geräten Unterstützung brauchten, hatte Serviceleiter Peter Kurth dank seines profunden Fachwissens für jedes Anliegen im Handumdrehen eine Lösung parat. Kein Wunder: Nach der Ausbildung zum Elektriker und einem anschließenden Ingenieursstudium führte ihn seine berufliche Laufbahn im November 1999 zur EMH – und baute seitdem in der Zählermesstechnik einen viel gefragten Erfahrungsschatz auf. Sein Wissen teilte er gern, etwa über das stetig gewachsene Angebot an EMH-Fachseminaren, die Peter Kurth als Referent stets begleitete.

Das Know-how von Peter Kurth war bei der EMH-Kundschaft ebenso gefragt wie in übergeordneten Fachkreisen. Als Vertreter des ZVEI wirkte er im DKE-Gremium AK 461 mit an der Entwicklung internationaler Normen für Zählerprüfeinrichtungen und –verfahren für neue Technologien (Smart Meter und Smart Grids), und in der Agentur für Messwertqualität und Innovation e.V. (ami) engagierte sich Peter Kurth für die Schaffung von Regelwerken zur Qualitätssicherung der Energie-Verbrauchsmessung insgesamt. Während sich der Markt und die Branche immer schneller veränderten, folgte Peter Kurth über diese zusätzlichen Aktivitäten stets dem „Puls der Zeit“.

Geboren und aufgewachsen im Rheinland, verbrachte Peter Kurth in seinem späteren Leben einen Gutteil seiner Freizeit an der Elbe und im Hamburger Hafen. Als begeisterter Schiffsbeobachter ließ er sich über die Website vesseltracker.com  Ankunft oder Auslaufen besonders interessanter Wasserfahrzeuge anzeigen. Im Urlaub zog es ihn hingegen oft zurück in die Heimat: Egal, welche Herausforderung die Zählermesstechnik gerade bereithielt – den Karneval in Köln ließ sich Peter Kurth niemals nehmen. Womöglich stammt daher auch sein Faible für Süßigkeiten, an denen er selten einfach so vorbeigehen konnte.

Wir alle, die wir Peter Kurth über die Jahre kennen und schätzen gelernt haben, müssen nun ohne ihn auskommen. Eine schwere Erkrankung hat sein Leben viel zu früh und unerwartet beendet. Als Team von EMH macht uns dieser Schicksalsschlag tief betroffen. Wir wissen, was wir an Peter Kurth verloren haben, und wir werden ihn nicht vergessen. Seinen Angehörigen gilt unser tief empfundenes Mitgefühl. Seiner Ehefrau, seinem Sohn mit Frau und den drei Enkelkindern wünschen wir all die nötige Kraft, um den weiteren Lebensweg nun ohne ihn fortsetzen zu können.

Trauernde Kinder brauchen eine angemessene Begleitung

 

EMH unterstützt Ambulanten Hospizdienst in Winsen/Luhe

Den Tod eines Familienangehörigen zu verkraften, stellt für jeden Menschen eine schwer zu bewältigende Aufgabe dar. Was für Erwachsene gilt, macht der Seele eines Kindes erst recht zu schaffen. Bis ein Kind etwa zehn Jahre alt ist, bemerkt es zwar das Fehlen einer vertrauten Person, kann das veränderte Verhalten der Erwachsenen in seinem Umfeld aber nicht verstehen. Umso wichtiger ist es, dass Kinder gleich welchen Alters in die Rituale des Abschiednehmens und in den Prozess der Trauerbewältigung einbezogen werden. Mögen Eltern, Großeltern oder ältere Geschwister in einer solch belastenden Situation sicherlich tröstende Nähe spenden können, so suchen die Jüngsten auch eigene Wege der Trauerbewältigung. Manche ziehen sich zurück und wollen „mit dem Rest der Welt“ erst einmal nichts mehr zu tun haben, andere werden wütend oder reagieren mit übertriebener Fröhlichkeit. Mit alldem angemessen umzugehen, führt viele Familien schnell an die Belastungsgrenze.

Hilfestellung für den eigenen Lebensweg

Einrichtungen wie der Ambulante Hospizdienst des Kirchenkreises Winsen/Luhe haben es sich zur Aufgabe gemacht, trauernde Kinder auf angemessene Weise zu begleiten. Kinderhospizliche Begleitungen können ab der Diagnosestellung einer lebensverkürzenden Erkrankung in Anspruch genommen werden und werden damit für Kinder und Jugendliche in einer schweren Zeit auch zu Lebensbegleitungen über einen längeren Zeitraum. Speziell geschulte, ehrenamtliche Kräfte kümmern sich einerseits um schwerkranke Kinder in ihrer letzten Lebensphase, andererseits aber auch um Kinder und Jugendliche, die den Tod eines nahestehenden Menschen bewältigen und zugleich ihren eigenen Lebensweg fortsetzen müssen. Mit der Kindertrauergruppe „Wolkenschieber“ richtet sich der Ambulante Hospizdienst an Kinder ab sechs Jahre, die Jugendtrauergruppe „Dunkelbunt“ kümmert sich um Jugendliche ab einem Alter von 13 Jahren.

„Kinder trauern anders“, schreibt der Hospizdienst auf seiner Website (http://ambulanter-hospizdienst-winsen.de/). „Viele Kinder und Jugendliche wirken schnell wieder „normal“. Dies erweckt dann manchmal den Eindruck, sie hätten alles gut verarbeitet oder würden gar nicht trauern. Wir möchten mit unseren Gruppenangeboten Kinder und Jugendliche auf ihrem Trauerweg begleiten und ihnen einen geschützten Raum dafür geben.“ Neben offenen Gesprächsangeboten in der Gruppe gibt es bei Bedarf auch die Möglichkeit der Trauereinzelbegleitung. Was Familien zur Bewältigung eines Trauerfalls vielleicht nicht immer selbst leisten können, wird dann zusätzlich von erfahrenen Trauerbegleiterinnen und Trauerbegleitern professionell unterstützt.

Geld für Schulung und Weiterbildung

Der Ambulante Hospizdienst Winsen leistet eine wertvolle gesellschaftliche Aufgabe, die den überwiegend ehrenamtlichen Akteuren viel abverlangt. Statt wie üblich Weihnachtspräsente an unsere Kunden und Geschäftspartner zu überreichen, spendet EMH der Einrichtung in diesem Jahr daher 2.500 Euro. Das Geld soll zweckgebunden für die Schulung bzw. Weiterbildung von zwei ehrenamtlichen Trauerbegleitern eingesetzt werden, zumal Versicherungsträger oder andere öffentliche Institutionen für solche Zwecke üblicherweise keine Fördermittel bereitstellen. Als Team von EMH wünschen wir uns, dass wir mit dieser Entscheidung auch im Sinne unserer Geschäftspartner und Kunden handeln.

 

Von links Dagmar Brüger (Kinderhospizbegleiterin/ Erw. und Kindertrauerbegleiterin, Andrea Kenne (Koordiantorin), Christoph Bausch (Kinderhospizbegleiter), Nicole Meyer (Kinderhospizbegleiterin/Erw. und Kindertrauerbegleiterin)

Ein kleines ,,Dankeschön“ an die Jungs im Hintergrund!

Dass die jährliche EMH-Roadshow wenigstens im virtuellen Raum stattfinden konnte, ist nicht zuletzt einigen „unsichtbaren“ Helfern im Hintergrund zu verdanken. Das für alle Beteiligten ungewöhnliche Konzept entwickelten Hilke Schamlott und Lars Busekrus aus dem EMH-Marketing gemeinsam mit Heiko Gentsch von der Hamburger Gentsch & Gentsch Ideenagentur (www.gentsch-gentsch.de). Gentsch & Gentsch versteht sich als kleine und flexible Werbeagentur, die komplexe Leistungen auf einfache Weise emotional kommunizieren kann – und erwies sich mit diesem Ansatz als idealer Partner für das Roadshow-Projekt von EMH. Die praktische Umsetzung brauchte dann allerdings auch eine passende Optik – und die richteten Stefan Klein (www.klein-foto.de) und Dirk Masbaum (www.fotografie-masbaum.de) ein. Als Produktfotografen sind Klein und Masbaum seit langem mit EMH verbunden, ihr Portfolio umfasst darüber hinaus aber auch Projekte mit bewegten Bildern. So entstanden im Vorfeld der virtuellen EMH-Roadshow ansprechende und aussagekräftige Produkt-Videos, und während des eigentlichen Online-Auftritts mündeten die Ergebnisse inklusive der Studio-Kameraführung dann in einer ganzheitlichen Live-Präsentation. Last but not least: Stefan Lütge von der Hamburger Silicon Planet GmbH (https://siliconplanet.com). „Wir entwickeln digitalen Vertrieb für wachstumsorientierte Unternehmen“, hat sich das Unternehmen auf die Fahnen geschrieben. Silicon Planet ist EMH über die kontinuierliche Betreuung der Homepage verbunden und verknüpfte via Cleverreach und Zoom sozusagen auch die Strippen der virtuellen Roadshow. Allen, die zum Gelingen des Projektes beigetragen haben, sagen wir an dieser Stelle schlicht und einfach: Danke!

Produktpräsentation – virtuell und doch praxisnah

Measurement Heroes by EMH: Großes Interesse an Hintergrundinformationen zur Prüftechnik für die Energiewirtschaft

 

Statt in Wien, München, Köln und Leipzig persönliche Präsenz zu zeigen, präsentierte EMH die jährliche Roadshow erstmals aus einem Online-TV-Studio am Firmensitz Brackel. Entstanden aus den notwendigen Einschränkungen angesichts der Covid-19-Pandemie, stieß die virtuelle Produktpräsentation gleichwohl auf großes Interesse der zugeschalteten Teilnehmer aus allen Teilen Deutschlands und darüber hinaus.

 

An zwei aufeinanderfolgenden Tagen informierten EMH-Vertreter jeweils gut eine Stunde lang über modernste Prüfsysteme für Energiezähler oder zur Überwachung von Leistungstransformatoren. EMH-Geschäftsführer Karsten Schröder, Vertriebsleiter Lars Busekrus und Serviceleiter Peter Kurth stellten sich zugleich auch individuellen Fragen aus dem Publikum. Im Mittelpunkt standen die neueste Generation an tragbaren Prüfeinrichtungen, von den Arbeitsnormalen PWS 2.3genX, CheckMeter 2.3genX und PTS 3.3genX bis hin zum Ladesäulen-Testadapter eMOB I-32.3 AC, wie auch stationäre Testsysteme für den Einsatz in der Zählerproduktion oder das umfassende HYDROCAL-Portfolio zur Überwachung von Leistungstransformatoren. Speziell für die virtuelle Roadshow produziert, vermittelten eingespielte Produktfilme einen Überblick zu den Funktionalitäten und Anwendungsmöglichkeiten der jeweiligen Geräte.

 

Das ungewöhnliche Format der Produktpräsentation stieß bei den online zugeschalteten Teilnehmern durchgehend auf reges Interesse und ließ vielfältige Nachfragen aufkommen. Zum Beispiel, ob die aktuelle Software CALegration auch ältere, noch in Betrieb befindliche Geräte wie das Referenznormal CALPORT 300 unterstützt (Antwort: ja, sofern das Gerät mit der neuesten Firmware ausgestattet ist), ob Prüfmittel von EMH in festgelegten Abständen vom Hersteller kalibriert werden müssen (nein, die Messmittelüberwachung orientiert sich an den internen QM-Regeln des Anwenders, empfohlen werden aber Überprüfungen im Abstand von zwölf bis 24 Monaten) oder ob EMH auch Lösungen zur Messung von DC-Schnelladesäulen anbietet (die entsprechende Technik ist in der Entwicklung, momentan konzentriert sich das Angebot aber auf die am weitesten verbreiteten AC-Ladestationen Typ II 22kW). In Bezug auf stationäre Systeme ging es u.a. ebenfalls um die notwendigen Prüfintervalle (die sich an den Vorgaben der PTB orientieren und in der Regel drei Monate betragen), und schließlich interessierten sich Teilnehmer für die Frage, ob die Analyseergebnisse automatischer HYDROCAL-Systeme ebenso präzise ausfallen wie bei einer klassischen Laboruntersuchung (die Genauigkeit ist absolut vergleichbar, sofern es um die Trendentwicklung bestimmter Inhaltsstoffe im Transformatorenöl geht, bei der Spurenanalyse erreichen Online-Überwachungssysteme allerdings ihre Grenzen).

 

Während der Live-Präsentation konnten angesichts des vorgegebenen Zeitrahmens längst nicht alle gestellten Fragen behandelt werden, das Team von EMH reichte die Antworten aber im Anschluss daran nach. Und wer die Measurement Heroes by EMH verpasst hat, kann die Teilnahme jederzeit nachholen: Unter

https://emh.eu/measurement-heroes-aufzeichnungen/ steht das komplette Ereignis als Videoaufzeichnung zum Anschauen bereit.

„Für unsere Kunden ist mir kein Weg zu weit“

Measurement Heroes im Portrait: Lars Busekrus, Leiter Vertrieb und Marketing EMH

Fußballprofi, Pilot oder (nach Meinung seiner Mutter) Koch: Mit der Welt der Energieversorgung hatten die ursprünglichen Berufsvorstellungen von Lars Busekrus allenfalls indirekt zu tun. Doch spätestens seit die Covid-19-Pandemie das Leben auf den Kopf gestellt hat, erweist sich seine Entscheidung zugunsten einer kaufmännischen Ausbildung im Nachhinein als überaus weitsichtig. Obendrein sind die Aufgaben des 49-Jährigen bei EMH nicht minder interessant, als würde er in der Bundesliga kicken, im Flugzeugcockpit sitzen oder in einer Restaurantküche wirken. „Die Arbeit ist sehr abwechslungsreich und bietet meinem Team und mir immer wieder aufs Neue viele Gestaltungsmöglichkeiten“, fasst Lars Busekrus seine beruflichen Aufgaben zusammen. Ob der nächste Messeauftritt ansteht, ein neues Produkt die Marktreife erlangt oder die alljährliche EMH Road Show angesichts eingeschränkter Kontaktmöglichkeiten kurzerhand in ein virtuelles Event umgewandelt werden muss: Marketing und Vertrieb sind stets am „Puls der Zeit“, und Busekrus hat für Stillstand wenig übrig.

 

Branche mit „familiärer Atmosphäre“

Nach der Ausbildung und einer anschließenden Weiterbildung im Bereich Marketing war Lars Busekrus zunächst im Maschinenbau und in der Industrieautomation tätig, bis er im Februar 2008 zu EMH in Brackel stieß. „Ich schätze Ehrlichkeit und Direktheit“, stellt der gebürtige Ostwestfale fest, und wenn er die Energiewirtschaft als „sehr konservative Branche“ bezeichnet, meint er dass alles andere als negativ. „Einerseits handelt es sich bei der Klientel von EMH natürlich um einen gewaltigen und bedeutenden Industriezweig, sowohl national als auch international“, sagt Busekrus. „Auf der anderen Seite ist die Zahl der Unternehmen vergleichsweise überschaubar und von einer Art familiären Atmosphäre geprägt, in der mündliche Abmachungen unverändert Gültigkeit besitzen.“

Enger Kundenkontakt auch aus der Ferne

Unter normalen Umständen ist Lars Busekrus einen Gutteil seiner Arbeitszeit „auf Achse“, kümmert sich im persönlichen Gespräch um die Wünsche der Kunden und ist notfalls auch außerhalb der üblichen Geschäftszeiten erreichbar. „Für unsere Kunden ist mir kein Weg zu weit“, sagt er und fügt schmunzelnd hinzu: „Wenn dabei dann noch ein guter Auftrag herauskommt, umso besser.“ Momentan schränken die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie den Aktionsradius von Lars Busekrus zwar ein, dem engen Kundenkontakt tut das aber keinen Abbruch. „Zum Glück lassen sich die meisten Fragen auch aus der Ferne klären, das persönliche Gespräch holen wir dann eben später nach“, sagt er. Und weil er gerade weniger „auf Achse“ ist, genießt er nach Feierabend umso mehr einen Spaziergang am nahen Elbufer oder macht es sich zu Hause gemütlich: „Wer mich kennt, mag das kaum glauben – aber auch wenn ich immer viel rede, hänge ich ebenso gerne einfach mal ab.“

 

 

Fast wie ein Jubiläumsgeschenk

 

Erweiterung des Schulungszentrums abgeschlossen – Hilke Schamlott 20 Jahre bei EMH

Manchmal treffen Ereignisse wie zufällig aufeinander, die bei näherer Betrachtung aber perfekt zusammenpassen. So geschehen dieser Tage in Brackel. Erstens wurde das Schulungszentrum von EMH sozusagen einer Rundum-Erneuerung unterzogen, die nach einem halben Jahr fortdauernder Bauarbeiten nun beendet ist. Und zweitens feiert Hilke Schamlott aus dem EMH-Bereich Marketing/Vertrieb ihre 20-Jährige Firmenzugehörigkeit. Doch der Reihe nach.

Viel Platz für Theorie und Praxis

Am Firmensitz in Brackel bei Hamburg haben wir frühzeitig Räumlichkeiten geschaffen, die den geeigneten Rahmen für intensive Wissensvermittelung auf höchstem Niveau bieten. Nach und nach ist daraus ein kleines, aber feines Schulungszentrum geworden, und die damit verbundenen Angebote werden von vielen unserer Kunden gerne und regelmäßig genutzt. Damit das so bleibt, haben wir sechs Monate lang kräftig um- und ausgebaut. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Weit über 200 Quadratmeter an nutzbarer Fläche stehen ab sofort für Schulungszwecke bereit. Neben dem eigentlichen Seminarraum bietet ein Empfangsbereich viel Platz für Catering und Erholungspausen, bei gutem Wetter gerne auch auf dem großzügigen Balkon.

Ein Hauch von Berufsschul-Atmosphäre

Der Seminarraum mag so manchen Besucher an die eigene Ausbildung erinnern und vermittelt in der Tat einen Hauch von Berufsschul-Atmosphäre. Der eine Teil des Raumes dient der Theorie: Je nach Anordnung der Tische bietet sich hier Platz für bis zu 30 Teilnehmer – unter Berücksichtigung der Hygienevorschriften in Corona-Zeiten natürlich entsprechend weniger. Nur wenige Schritte weiter kann das gerade erlernte Wissen dann sogleich auf die Praxis übertragen werden. Dafür stehen fünf gut bestückte Hager-Schränke bereitet, an denen so ziemlich alle Situationen durchgespielt werden können, die unseren Kunden auch bei der täglichen Arbeit an Zählerinstallationen begegnen (können). Zu alledem gesellt sich modernste Veranstaltungs- und Präsentationstechnik: Beamer, WLAN, reichlich USB-Anschlüsse zum Aufladen von Mobiltelefonen, eine individuell steuerbare Beleuchtung und – umgekehrt – alle nötigen Vorkehrungen zur Beschattung des Raumes.

In Kürze feiert das runderneuerte EMH-Schulungszentrum „Premiere“ mit unserem diesjährigen Seminarangebot. Im Mittelpunkt stehen Intensivseminare zum effizienten Einsatz der von EMH entwickelten Software CALegration sowie ein Anwenderseminar zum Thema „Vor-Ort-Prüfungen in Zähler- und Messwandlerinstallationen“. Mehr darüber hier auf der Website unter „Seminare und Veranstaltungen“.

Unsere „Verbindung zur Außenwelt“

Nun zum zweiten der eingangs erwähnten Ereignisse: Hilke Schamlott, Jahrgang 1974, ist seit 20 Jahren für EMH tätig und bildet gemeinsam mit ihrem Chef Lars Busekrus ein unschlagbares Team. Über den Tisch von Hilke Schamlott läuft alles, was der Darstellung von EMH gegenüber unseren Kunden, aber auch gegenüber Medien und allgemeiner Öffentlichkeit dient. Die fortlaufende Gestaltung und Aktualisierung der Website fällt ebenso in ihre Verantwortung wie die Vorbereitung und Umsetzung von Messeauftritten. Und damit sich der Kreis schließt, kümmert sich die gelernte Groß- und Außenhandelskauffrau auch um die Planung und Begleitung der Kundenschulungen. Den nötigen Ausgleich zu ihrem abwechslungsreichen Berufsleben holt sich Hilke Schamlott im Kreise ihrer Familie (mit Ehemann und zwei Kindern), hoch zu Pferde oder auf der Tribühne (als glühender Fan vom FC St. Pauli). Und als Dank für ihren unermüdlichen Einsatz spendiert ihr EMH nun eben ein runderneuertes Schulungszentrum – nein, stimmt so natürlich nicht – aber irgendwie passt es doch perfekt.

Wenn jede Minute zum wertvollen Geschenk wird

Unterstützung von EMH für das Hamburger Kinder-Hospiz Sternenbrücke

Auf dem Spielplatz, am Strand oder beim Herumtoben mit den Geschwistern vergessen Kinder gerne mal die Zeit. Kein Wunder, denn das „Zeitgefühl“ entwickelt sich erst nach und nach, die Zeit zu vergessen ist und bleibt ein Privileg der frühen Lebensjahre. Es gibt allerdings auch Kinder, deren Zeitgefühl notgedrungen gänzlich anderen Regeln folgt. Wenn schwere Erkrankungen das Leben schon in jungen Jahren unwiderruflich verkürzen, dann will jede Minute so gut es geht bewusst gelebt sein. Das Kinder-Hospiz Sternenbrücke trägt dazu bei, jeden dieser Momente so angenehm wie möglich zu gestalten – ein Anliegen, das von EMH gerne unterstützt wird. Wie bereits in den Jahren zuvor, haben wir auch zum Ende des Jahres 2019 auf das Verteilen von Präsenten an Kunden und Geschäftsfreunde verzichtet. Stattdessen machten sich Hilke Schamlott und Lars Busekrus aus dem EMH-Vertrieb kürzlich auf den Weg nach Hamburg-Rissen, um der Sternenbrücke einen Spendenscheck in Höhe von 2.500 Euro zu übergeben.

Beitrag zur Finanzierung des Grundbedarfs

Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Rahmen der Entlastungspflege sowie in ihrer letzten Lebensphase zu betreuen, erfordert vor allem den Einsatz qualifizierter Pflegekräfte. Die damit verbundenen Kosten werden von den Versicherungsträgern aber nicht komplett übernommen, sodass die Sternenbrücke in erheblichem Umfang auf Spenden angewiesen ist. Die Zuwendung aus dem Hause EMH trägt zur Finanzierung des Grundbedarfs bei, von den Personalkosten bis hin zur Instandhaltung der Gebäude. Hospizreferentin Christiane Schüddekopf nahm die EMH-Spende entgegen und nutzte die Gelegenheit, einen kleinen Einblick in die Arbeit der Einrichtung zu vermitteln.

Im Mittelpunkt stehen natürlich die erkrankten Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, nicht minder wichtig ist der Sternenbrücke aber auch die professionelle und liebevolle Betreuung der Angehörigen. Im privaten Umfeld fehlt es oft an geeigneten Gesprächspartnern; während sich die Eltern von Hospiz-Kindern mit der Anschaffung von Rollstühlen oder speziellen Formen der Pflege befassen, geht es bei Freunden und Bekannten eher um Diskussionen zur Höhe des Taschengeldes oder um die Vorbereitung der nächsten Klassenfahrt. Im Kinder-Hospiz Sternenbrücke hingegen haben Angehörige die Möglichkeit, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen, ohne in schwierige Gesprächssituationen zu geraten.

Ein besonderes Augenmerk gilt den Geschwisterkindern, für die im Alltag oft nicht genügend Kraft und Zeit bleibt. Mit intensiver und individueller Betreuung schenkt ihnen das ausgebildete Fachpersonal der Sternenbrücke viel Aufmerksamkeit.

Für viele betroffene Familien, die schon öfter in der Sternenbrücke waren, ist das Kinderhospiz so zu einem „zweiten Zuhause“ geworden. Ein vertrautes Umfeld, in dem sie Kraft tanken, und in das sie zurückkehren können, wenn ihr erkranktes Kind seinen letzten Lebensweg geht. Auch nach dem Verlust steht die Sternenbrücke den betroffenen Familien in ihrer Trauer zur Seite.

Entspannung für das Hospiz-Personal

Finanzielle Hilfen auf der einen Seite, wird die Arbeit der Sternenbrücke andererseits von vielen ehrenamtlichen Helfern unterstützt. Auch Unternehmen räumen ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern inzwischen die Gelegenheit ein, einen Arbeitstag statt im Büro in der Sternenbrücke zu verbringen und zu helfen, wo es gerade nötig ist. Und so wichtig es ist, den jungen Menschen einen würdevollen Umgang mit der Krankheit zu ermöglichen, so dürfen schließlich auch die Belange des Hospiz-Personals nicht in Vergessenheit geraten. Die anspruchsvolle und zugleich anstrengende Arbeit Tag für Tag zu leisten, braucht zum Ausgleich viel Entspannung. Neben dem Spendenscheck überreichten Hilke Schamlott und Lars Busekrus von EMH an Christiane Schüddekopf denn auch noch Tickets für das Heimspiel vom FC St. Pauli gegen Dynamo Dresden am 14. Februar im Stadion am Millerntor – exklusiv für die hauptamtlichen Betreuerinnen und Betreuer aus dem Kinder-Hospiz Sternenbrücke.Weihnachtsspende Spernenbrücke 2019

Eine kleine Geste der Anerkennung

EMH spendet der Jugendfeuerwehr Brackel Trikots für Freizeitaktivitäten

Was die Freiwillige Feuerwehr gegenüber der Allgemeinheit für einen Dienst erbringt, kann gar nicht hoch genug gelobt werden. Tag und Nacht einsatzbereit, verbringen die Feuerwehrleute einen guten Teil ihrer Freizeit mit Aus- und Fortbildungen oder halten sich mit gemeinsamen sportlichen Aktivitäten fit.

Wer da nun glaubt, die Freiwillige Feuerwehr würde nur alle Jubeljahre ausrücken und dann höchstens mal einen brennenden Strohballen löschen, der irrt gewaltig. Allein die Freiwillige Feuerwehr hier bei uns in Brackel zählt pro Jahr im Durchschnitt um die 40 Einsätze. In vielen Fällen geht es dabei gar nicht ums Löschen kleiner oder großer Brände, sondern um „Technische Hilfeleistung“: Umgekippte Bäume oder andere Sturmschäden beseitigen, Einsätze in Zusammenhang mit Verkehrsunfällen, und manchmal müssen auch in Not geratene Tiere gerettet werden.

Nachwuchs aus den eigenen Reihen

Über Langeweile brauchen sich die nahezu 70 Mitglieder der aktiven Wehr von Brackel nicht zu beklagen. Über Nachwuchsmangel auch nicht: Viele Feuerwehrkräfte steigen schon als Kinder oder Jugendliche in den Freiwilligendienst ein und werden nach und nach mit den späteren Aufgaben vertraut gemacht. Wer in der Großstadt lebt und nur die Berufsfeuerwehr kennt, mag das Engagement der Mädchen und Jungen vielleicht als aufregende Freizeitbeschäftigung abtun. In ländlichen Gegenden ist es schlicht unverzichtbar.

In Brackel zählt die Jugendfeuerwehr aktuell 20 Nachwuchsretter, zehn Mädchen und zehn Jungs. Jeden Dienstag um 18 Uhr 15 treffen sie sich im Feuerwehrhaus an der Moorstraße, lernen mit den Gerätschaften umzugehen und wie die im Einsatz unabdingbare Teamarbeit funktioniert. Und weil Feuerwehrleute auf jeden Fall körperlich absolut fit sein müssen, gibt es jede Menge sportliche Aktivitäten. Wissen und Können werden alle zwei Jahre im gemeinsamen Zeltlager auf die Probe gestellt: Eine Woche lang eifern die Jugendfeuerwehren des Landkreises Harburg an wechselnden Orten um die Wette, fast 1.500 Kinder und Jugendliche aus mehr als 90 Freiwilligen Feuerwehren nehmen daran teil.

Dankeschön für großartige Arbeit

Damit die Mädchen und Jungs aus Brackel beim „Kreisjugendfeuerwehrzeltlager“ in Elstorf 2020 zu guten Leistungen auch noch eine gute Figur machen, wurden sie von EMH nun mit einem Satz Trikots ausgestattet. Knallrot, wie es sich für die Feuerwehr gehört. Neben dem Zeltlager stehen nächstes Jahr auch noch einige Sportturniere an, mithin mangelt es nicht an Gelegenheiten, die Bekleidung zu strapazieren.

Die Trikot-Spende ist ein kleines Dankeschön für die großartige Jugendarbeit der Freiwilligen Feuerwehr Brackel. Was die jungen Menschen und ihre Betreuer da leisten, ist ganz einfach toll.

EMH spendet der Jugendfeuerwehr Brackel Trikots für Freizeitaktivitäten

Was die Freiwillige Feuerwehr gegenüber der Allgemeinheit für einen Dienst erbringt, kann gar nicht hoch genug gelobt werden. Tag und Nacht einsatzbereit, verbringen die Feuerwehrleute einen guten Teil ihrer Freizeit mit Aus- und Fortbildungen oder halten sich mit gemeinsamen sportlichen Aktivitäten fit.

Wer da nun glaubt, die Freiwillige Feuerwehr würde nur alle Jubeljahre ausrücken und dann höchstens mal einen brennenden Strohballen löschen, der irrt gewaltig. Allein die Freiwillige Feuerwehr hier bei uns in Brackel zählt pro Jahr im Durchschnitt um die 40 Einsätze. In vielen Fällen geht es dabei gar nicht ums Löschen kleiner oder großer Brände, sondern um „Technische Hilfeleistung“: Umgekippte Bäume oder andere Sturmschäden beseitigen, Einsätze in Zusammenhang mit Verkehrsunfällen, und manchmal müssen auch in Not geratene Tiere gerettet werden.

Nachwuchs aus den eigenen Reihen

Über Langeweile brauchen sich die nahezu 70 Mitglieder der aktiven Wehr von Brackel nicht zu beklagen. Über Nachwuchsmangel auch nicht: Viele Feuerwehrkräfte steigen schon als Kinder oder Jugendliche in den Freiwilligendienst ein und werden nach und nach mit den späteren Aufgaben vertraut gemacht. Wer in der Großstadt lebt und nur die Berufsfeuerwehr kennt, mag das Engagement der Mädchen und Jungen vielleicht als aufregende Freizeitbeschäftigung abtun. In ländlichen Gegenden ist es schlicht unverzichtbar.

In Brackel zählt die Jugendfeuerwehr aktuell 20 Nachwuchsretter, zehn Mädchen und zehn Jungs. Jeden Dienstag um 18 Uhr 15 treffen sie sich im Feuerwehrhaus an der Moorstraße, lernen mit den Gerätschaften umzugehen und wie die im Einsatz unabdingbare Teamarbeit funktioniert. Und weil Feuerwehrleute auf jeden Fall körperlich absolut fit sein müssen, gibt es jede Menge sportliche Aktivitäten. Wissen und Können werden alle zwei Jahre im gemeinsamen Zeltlager auf die Probe gestellt: Eine Woche lang eifern die Jugendfeuerwehren des Landkreises Harburg an wechselnden Orten um die Wette, fast 1.500 Kinder und Jugendliche aus mehr als 90 Freiwilligen Feuerwehren nehmen daran teil.

Dankeschön für großartige Arbeit

Damit die Mädchen und Jungs aus Brackel beim „Kreisjugendfeuerwehrzeltlager“ in Elstorf 2020 zu guten Leistungen auch noch eine gute Figur machen, wurden sie von EMH nun mit einem Satz Trikots ausgestattet. Knallrot, wie es sich für die Feuerwehr gehört. Neben dem Zeltlager stehen nächstes Jahr auch noch einige Sportturniere an, mithin mangelt es nicht an Gelegenheiten, die Bekleidung zu strapazieren.

Die Trikot-Spende ist ein kleines Dankeschön für die großartige Jugendarbeit der Freiwilligen Feuerwehr Brackel. Was die jungen Menschen und ihre Betreuer da leisten, ist ganz einfach toll.

Fachmesse mit Bobby-Car

 

EMH präsentierte Messtechnik für E-Mobility auf der eMove360° in München

Es kommt wohl eher selten vor, dass eine neue Fachmesse quasi aus dem Stand heraus ein voller Erfolg wird. Der eMove360° ist das gelungen: Erst vor drei Jahren aus der Taufe gehoben, ist die B2B-Veranstaltung der Messe München innerhalb kürzester Zeit gewaltig expandiert und zählte 2019 bereits mehr als 290 Aussteller aus 25 Ländern. Die eMove360° ist binnen kürzester Zeit zur internationalen Leitmesse für Elektromobilität avanciert – da versteht es sich von selbst, dass EMH im vergangenen Oktober auf jeden Fall mit dabei war.

Nachholbedarf bei der Vernetzung

„Noch mangelt es der E-Mobility-Welt an einer klaren Linie“, schildert EMH-Entwicklungsleiter Ulrich Putensen seine Eindrücke vom Messebesuch. „Es fehlt an einer richtigen Vernetzung zwischen den unterschiedlichen Akteuren und jeder scheint bislang noch sein eigenes Süppchen zu kochen.“ Nichtsdestotrotz hatte Ulrich Putensen Gelegenheit, potenziellen Kunden die EMH-Produkte für E-Mobility-Anwendungen näherzubringen.

An der nötigen Aufmerksamkeit mangelte es auf jeden Fall nicht: Neben einer Ladesäule hatten wir auf unserem Messestand ein Bobby-Car platziert und präsentierten an dem (zugegeben recht kleinen und nicht wirklich funktionsfähigen) Beispiel den Einsatz unseres neuen und universellen Adapters eMOB. In Kombination beispielsweise mit einem tragbaren Prüfzähler PWS 2.3 genX, lässt sich eMOB praktisch an jede beliebige Ladesäule anschließen und liefert im Handumdrehen präzise Informationen zu allen relevanten Leistungsdaten. „Nach meinem Eindruck ist unser Messeauftritt bei den Besuchern gut angekommen“, stellt Ulrich Putensen fest.

„Ziel noch nicht erreicht“

EMH-Geschäftsführer Karsten Schröder kann das im Rückblick nur bekräftigen: „Glückwunsch an das Team zum gelungenen Messeauftritt“, fasst er das Ereignis zusammen. Schröder sondierte, welche Fortschritte die Prüfung von E-Ladesäulen im internationalen Vergleich gemacht hat. Nach vielen Gesprächen kommt er unter anderem zu dem Schluss: „In Nachbarländern wie beispielsweise den Niederlanden oder Spanien gibt zur regelmäßigen Prüfung oder Eichung von E-Ladesäulen noch gar keine Pläne.“ Deutschland sei da zwar schon weiter, aber längst noch nicht am Ziel.

Zur Vervollständigung eines allgemeinen Überblicks fehlte es aus der Sicht von Karsten Schröder leider auch an Vertretern hiesiger EVUs oder Stadtwerke: „Ob wir auf dem richtigen Weg sind, wird sich wohl erst auf der E-world nächstes Jahr in Essen oder während der metering days 2020 in Fulda erweisen“, meint der EMH-Geschäftsführer.

Bis dahin bleibt EMH natürlich am Ball.

Erster Firmensitz: Zwei Baucontainer

EMH freut sich über 35 erfolgreiche Jahre in der Energiebranche

HEW, OBAG oder Badenwerk: Nicht einmal in den kühnsten Träumen wäre 1984 jemand auf die Idee gekommen, dass die Welt der Energieversorger auch ganz anders aussehen könnte; dass Privatleute dereinst Strom erzeugen und in öffentliche Netze einspeisen würden oder niemand mehr zum Vertragsabschluss mit dem örtlichen zuständigen Stadtwerk gezwungen ist.

Nur wenige Jahrzehnte später ist all das bekanntlich Realität geworden. Die Hamburgischen Electricitäts-Werke gehören nicht mehr der Stadt Hamburg, sondern dem schwedischen Vattenfall-Konzern. Die staatliche Energieversorgung Ostbayern AG fusionierte mit anderen Netzbetreibern erst zur E.ON Bayern AG und firmiert heute als E.ON-Tochtergesellschaft unter dem Namen Bayernwerk AG. Die Badenwerk AG ist aufgegangen in der EnBW Energie Baden-Württemberg AG, dem drittgrößten Energieunternehmen in Deutschland.

Nur EMH ist nach 35 Jahren immer noch EMH.

Na ja, nicht so ganz. Anfangs sollte das Unternehmen erst „Hamburger Energie-Messtechnik“ heißen, im Gründungsjahr 1984 wurde daraus dann aber „Energie-Messtechnik-Hamburg GmbH“, kurz EMH. Wo früher Autos der Marke „Tempo“ hergestellt wurden, entstand seinerzeit in Hamburg-Harburg ein Technologiezentrum für Jungunternehmer. Peter Scheew aus Bergedorf wollte zu den ersten Mietern gehören und hier seine Idee verwirklichen, moderne Prüfeinrichtungen für Elektrizitätszähler zu bauen. Weil sich das Projekt Technologiezentrum aber verzögerte, musste sich Scheew mit behelfsmäßigen Werkstätten und Büros in zwei Baucontainern begnügen. Und vom 17. Dezember 1984 an wurden die Baucontainer dann auch der vorübergehende Firmensitz des frisch gegründeten Unternehmens EMH GmbH.

 

 

Umzug von Harburg nach Harburg

Weil die Geschäfte gut liefen, war Peter Scheew auf die günstigen Räume im staatlich geförderten Gründerzentrum aber bald nicht mehr angewiesen. Stattdessen verlegten Scheew und sein neuer Mitgesellschafter Thomas Müller den Firmensitz nach Brackel im niedersächsischen Landkreis Harburg. Erstes Serienprodukt war der Prüfzähler TEZ 120.3, gefolgt von dem tragbaren Maximumregistriergerät MRG 241. Es folgten Prüflasteinrichtungen und Komparatoren, Transformator-Monitoring, Analysesoftware und, und, und…

Im Unterschied zu den meisten alteingesessenen Energieversorgern ist unser Unternehmen aber nicht irgendwann Teil eines größeren Konzerngebildes geworden; vielmehr entstand um die Keimzelle der EMH GmbH nach und nach eine kleine Firmengruppe, deren Produkte nicht nur in Deutschland, sondern mittlerweile in aller Welt erfolgreich vermarktet werden. Entgegen den ursprünglichen Planungen aber eben nicht von Harburg in Hamburg aus, sondern mit Sitz im niedersächsischen Landkreis Harburg. Da war es irgendwann nur folgerichtig, das Wort Hamburg in der Firmenbezeichnung offiziell zu streichen. In der Abkürzung EMH besteht es allerdings fort – aber vielleicht steht „H“ ja auch gar nicht für Hamburg, sondern für Harburg. Das passt dann immer.  

Das aktuelle Portfolio umfasst eine große Auswahl an Produkten die zum Gründungszeitpunkt noch nicht absehbar waren.