Beiträge

Erster Firmensitz: Zwei Baucontainer

EMH freut sich über 35 erfolgreiche Jahre in der Energiebranche

HEW, OBAG oder Badenwerk: Nicht einmal in den kühnsten Träumen wäre 1984 jemand auf die Idee gekommen, dass die Welt der Energieversorger auch ganz anders aussehen könnte; dass Privatleute dereinst Strom erzeugen und in öffentliche Netze einspeisen würden oder niemand mehr zum Vertragsabschluss mit dem örtlichen zuständigen Stadtwerk gezwungen ist.

Nur wenige Jahrzehnte später ist all das bekanntlich Realität geworden. Die Hamburgischen Electricitäts-Werke gehören nicht mehr der Stadt Hamburg, sondern dem schwedischen Vattenfall-Konzern. Die staatliche Energieversorgung Ostbayern AG fusionierte mit anderen Netzbetreibern erst zur E.ON Bayern AG und firmiert heute als E.ON-Tochtergesellschaft unter dem Namen Bayernwerk AG. Die Badenwerk AG ist aufgegangen in der EnBW Energie Baden-Württemberg AG, dem drittgrößten Energieunternehmen in Deutschland.

Nur EMH ist nach 35 Jahren immer noch EMH.

Na ja, nicht so ganz. Anfangs sollte das Unternehmen erst „Hamburger Energie-Messtechnik“ heißen, im Gründungsjahr 1984 wurde daraus dann aber „Energie-Messtechnik-Hamburg GmbH“, kurz EMH. Wo früher Autos der Marke „Tempo“ hergestellt wurden, entstand seinerzeit in Hamburg-Harburg ein Technologiezentrum für Jungunternehmer. Peter Scheew aus Bergedorf wollte zu den ersten Mietern gehören und hier seine Idee verwirklichen, moderne Prüfeinrichtungen für Elektrizitätszähler zu bauen. Weil sich das Projekt Technologiezentrum aber verzögerte, musste sich Scheew mit behelfsmäßigen Werkstätten und Büros in zwei Baucontainern begnügen. Und vom 17. Dezember 1984 an wurden die Baucontainer dann auch der vorübergehende Firmensitz des frisch gegründeten Unternehmens EMH GmbH.

 

 

Umzug von Harburg nach Harburg

Weil die Geschäfte gut liefen, war Peter Scheew auf die günstigen Räume im staatlich geförderten Gründerzentrum aber bald nicht mehr angewiesen. Stattdessen verlegten Scheew und sein neuer Mitgesellschafter Thomas Müller den Firmensitz nach Brackel im niedersächsischen Landkreis Harburg. Erstes Serienprodukt war der Prüfzähler TEZ 120.3, gefolgt von dem tragbaren Maximumregistriergerät MRG 241. Es folgten Prüflasteinrichtungen und Komparatoren, Transformator-Monitoring, Analysesoftware und, und, und…

Im Unterschied zu den meisten alteingesessenen Energieversorgern ist unser Unternehmen aber nicht irgendwann Teil eines größeren Konzerngebildes geworden; vielmehr entstand um die Keimzelle der EMH GmbH nach und nach eine kleine Firmengruppe, deren Produkte nicht nur in Deutschland, sondern mittlerweile in aller Welt erfolgreich vermarktet werden. Entgegen den ursprünglichen Planungen aber eben nicht von Harburg in Hamburg aus, sondern mit Sitz im niedersächsischen Landkreis Harburg. Da war es irgendwann nur folgerichtig, das Wort Hamburg in der Firmenbezeichnung offiziell zu streichen. In der Abkürzung EMH besteht es allerdings fort – aber vielleicht steht „H“ ja auch gar nicht für Hamburg, sondern für Harburg. Das passt dann immer.  

Das aktuelle Portfolio umfasst eine große Auswahl an Produkten die zum Gründungszeitpunkt noch nicht absehbar waren.

HYDROCAL BPD nimmt Teilentladungen den Überraschungseffekt

Umfassende Monitoring-Lösung von EMH und BSS steigert Verfügbarkeit und Lebensdauer von Leistungstransformatoren


EMH baut den Leistungsumfang der bewährten HYDROCAL-Produktfamilie weiter aus: Neben der Gas-in-Öl-Analyse soll mit HYDROCAL BPD künftig auch eine Monitoring-Lösung zur Erkennung und Analyse von Teilentladungen in Hochspannungsdurchführungen bereitstehen. Die ersten Funktionsmuster von HYDROCAL BPD wurden jetzt im Hochspannungslabor der Universität Stuttgart erfolgreich auf Herz und Nieren geprüft.

 

Defekte Hochspannungsdurchführungen sind laut einer Studie von CIGRE die zweithäufigste Ursache von Transformatorenschäden. Dafür verantwortlich sind in erster Linie Teilentladungen, die das Isolationsmaterial der Durchführungen nach und nach zersetzen. Über die temporäre Prüfung von Strom- und Phasenwinkel und UHF-Messungen von Kessel und Wicklungen können Teilentladungen zwar erfasst werden; bislang fehlte es aber an einer umfassenden Monitoring-Lösung, die neben einer zeitnahen Erkennung auch Rückschlüsse auf mögliche Folgeschäden erlaubt.

 

Über die kontinuierliche Messung und Analyse der im Transformatoröl gelösten Gase sowie der Wasseranteile tragen die HYDROCAL-Systeme von EMH bereits dazu bei, sich anbahnende Schäden frühzeitig zu erkennen und plötzliche Ausfälle der Aggregate zu vermeiden. Im Rahmen eines gemeinsamen Forschungs- und Entwicklungsprojektes von EMH und der BSS Hochspannungstechnik GmbH (Stuttgart) konnte der Monitoring-Ansatz nun auf den Bereich der Teilentladungen ausgedehnt werden.

HYDROCAL BPD (BPD – Bushing Partial Discharge, „Teilentladungen an Durchführungen“) kombiniert unterschiedliche Ansätze und Methoden zur Messung von Teilentladungen, um die Folgewirkungen schnell und umfassend erkennen zu können. Zum einen werden dabei am Prüfabgriff der Hochspannungsdurchführungen Sensoren platziert, die über das Monitoring von Strom- und Phasenwinkel sowohl Trend- als auch Absolutwerte ermitteln. Darüber hinaus erfolgt eine elektrische Teilentladungsmessung gemäß IEC 60270, wobei mit HF-Filtern ausgestattete Durchführungssensoren die Intensität und Anzahl von Teilentladungsimpulsen erfassen. Die grafische Darstellung der Daten (Phasenaufgelöste Teilentladungsdarstellung PRPD bzw. Teilentladungsdarstellung auf einem Polardiagramm) erlaubt sodann umfassende Zustandsanalysen.

Nachdem die ersten Funktionsmuster von HYDROCAL BPD ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt haben, werden die Ergebnisse des Gemeinschaftsprojektes nun zur Serienreife weiterentwickelt. EMH und BSS – eine Ausgründung des Instituts für Energieübertragung und Hochspannungstechnik (IEH) der Universität Stuttgart – konzipierten als konkrete Produkte Hochspannungsdurchführungs-Sensoren, UHF-Teilentladungssensoren und UHF-Teilentladungs-Monitoringsysteme, die je nach gewünschtem Anwendungszweck kundenspezifisch kombiniert werden können. Die nahtlose Verknüpfung mit HYDROCAL Gas-in-Öl-Analysesysteme erlaubt im Ergebnis den Aufbau einer umfassenden Monitoring-Lösung für Leistungstransformatoren unterschiedlichster Art. Als Erweiterung der vorhandenen HYDROCAL-Systeme leistet HYDROCAL BPD einen zusätzlichen Beitrag, um Ausfallzeiten von Leistungstransformatoren zu minimieren und deren Lebensdauer weiter auszudehnen.

EMH-Lösung gewährleistet Prüfbarkeit von SMGw-Installationen

Präsentation der neuen Messtechnik auf dem FNN-Fachkongress ZMP 2019 in Leipzig


Parallel zur bevorstehenden Markteinführung der ersten zugelassenen Smart Meter Gateways hat EMH eine Lösung zur regelkonformen Befundprüfung von SMGw-Installationen entwickelt. Die erforderliche Hardware sowie entsprechende Software-Erweiterungen werden dem Fachpublikum erstmals während des FNN-Kongresses ZMP 2019 in Leipzig vorgestellt.

Als zentraler Knotenpunkt für die Kommunikation aller aufkommenden Daten innerhalb eines intelligenten Messsystems müssen Smart Meter Gateways höchste Qualitätsanforderungen erfüllen. Das SMGw bildet die Schnittstelle zwischen der Außenwelt (zum Beispiel Netzbetreibern), den Verbrauchern im jeweiligen Heimnetz (Home Area Network, HAN) und allen innerhalb eines Lokalen Metrologischen Netzwerkes (LMN) angebundenen Zählern. Während die Zählerproduzenten strenge Vorgaben des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik BSI und des Forums Netztechnik/Netzbetrieb im VDE (FNN) berücksichtigen und vor Auslieferung der Geräte einen Konformitätsnachweis erbringen müssen, mangelte es bislang an praktikablen Lösungen, SMGw-Installationen bei Bedarf einer Befundprüfung zu unterziehen.

Auf Basis der umfangreichen Erfahrungen bei der Entwicklung von Prüfeinrichtungen für Elektrizitätszähler unterschiedlichster Art konnte EMH diese Lücke nun schließen. Die kombinierte Hard-und Softwarelösung folgt dem grundsätzlichen Ablauf, den die Eichbehörden in der „Prüfanweisung für Messgeräte und Zusatzeinrichtungen GM-P 6.1 Elektrizität“ aufzeigen. Das von EMH realisierte SMGw-Prüfsystem steht als Erweiterung vorhandener Zählerprüfeinrichtungen zur Verfügung, kann aber auch direkt in neue Prüfeinrichtungen integriert werden.

Realisiert wurde zunächst eine Lösung zur metrologischen Überprüfung von Smart Meter Gateways in Verbindung mit MS2020 Basiszählern (Rückführbarkeit der Messgrößen auf nationale Normalien), in ähnlicher Weise strebt EMH auch die Bereitstellung eines Verfahrens zur SMGw-Annahmeprüfung an. Einzelheiten werden während des FNN-Fachkongresses ZMP 2019 vom 15.-16. Mai in Leipzig vorgestellt, auf dem EMH auch als Aussteller vertreten sein wird. Neben dem SMGw-Prüfsystem präsentiert EMH bei dieser Gelegenheit auch das aktuelle Portfolio an tragbaren und stationären Prüfeinrichtungen unterschiedlichster Art, einschließlich des neuen, dreiphasigen Testsystems PTS 3.3 genX.

Neue Messtechnik sichert Einhaltung gesetzlicher Vorgaben

Team der EWR Remscheid

EMH-System PTS 3.3C erweitert Leistungsspektrum des Messstellenbetriebs der EWR Remscheid


(Brackel, März 2019) Obschon die Digitalisierung des Zählerwesens in vollem Gange ist, dürfen Ferraris-Zähler weiterhin verbaut und noch bis zum Jahre 2032 betrieben werden. Gleichzeitig sind grundzuständige Messstellenbetreiber gehalten, ihre technische Ausstattung bis spätestens 2020 künftigen Anforderungen anzupassen und eine „moderne Ausstattung“ vorzuhalten. Der Remscheider Energieversorger EWR GmbH realisiert diese Vorgabe mit Unterstützung eines stationären Prüfsystems von EMH.

 

Als grundzuständiger Messstellenbetreiber muss der Remscheider Energieversorger EWR dafür Sorge tragen, dass die rund 75.000 Elektrizitätszähler aus dem eigenen Bestand präzise funktionieren. Die klassischen Zählerprüfungen auf der einen Seite, sieht sich Axel Kazenmaier als Leiter des EWR-Messstellenbetriebs zusehends aber auch mit Aufgaben konfrontiert, die bislang primär von den staatlich anerkannten Prüfstellen erledigt wurden. In erster Linie geht es dabei um Annahmeprüfungen neuer Geräte: „Die staatlichen Prüfstellen haben inzwischen mit amtlichen Aufgaben dermaßen viel zu tun, dass für Annahmeprüfungen externer Kunden kaum noch Kapazitäten bereitstehen“, stellt Kazenmaier fest. Parallel dazu müssen viele Messstellenbetreiber ihre Prüftechnik modernisieren, um neben klassischen Ferraris-Zählern auch moderne Messeinrichtungen prüfen zu können. Damit nicht genug, gilt für Annahmeprüfungen seit dem 1. Januar 2019 auch

noch ein neues Stichprobenverfahren, mit dem nach einheitlichen Vorgaben eine durchgehend hohe Qualität aller Messeinrichtungen gewährleistet werden soll. Für Axel Kazenmaier folgt daraus: „Damit wir die messtechnische Qualität auf höchstem Niveau halten und die Wirtschaftlichkeit neu zu verbauender Messeinrichtungen steigern können, müssen wir unser Aufgabenspektrum dauerhaft erweitern.“

Zur praktischen Umsetzung nutzt die EWR GmbH künftig das stationäre Einplatz-Zählerprüfsystem PTS 3.3C von EMH. Die Entscheidung fiel im Mai vergangenen Jahres, als die EMH-Roadshow in Köln Station machte: „Die Leistungsfähigkeit des vorgeführten Systems war absolut überzeugend“, so Axel Kazenmaier, „und als stationäre Anlage ist das PTS 3.3C die ideale Ergänzung für unseren mobilen Prüfzähler PWS 2.3 Plus, mit dem wir bereits allerbeste Erfahrungen gemacht haben.“

Mit dem PTS 3.3C können Elektrizitätszähler vollautomatisch geprüft, geeicht und justiert werden. Außerhalb der gesetzlichen Befundprüfungen ermöglicht das Einplatz-System auch Sonderuntersuchungen oder Bemusterungen und Prüfungen geringer Stückzahlen. Das PTS 3.3C verfügt über eine dreiphasige Strom- und Spannungsquelle sowie einen dreiphasigen Prüfzähler der Klasse 0.05. Der Prüfvorgang von klassischen Ferraris-Zähler wie auch modernen Messeinrichtungen erfolgt, ohne dass der Einsatz von Stromtrennwandlern nötig wäre.

Das PTS 3.3C versetzt den Remscheider Energieversorger EWR in die Lage, Annahmeprüfungen unabhängig von amtlichen Prüfstellen und externen Dienstleistern in Eigenregie zu erledigen. Darüber hinaus möchte Axel Kazenmaier das System aber auch zur Überprüfung und Anpassung von Parametrierungen einsetzen. „Mit dieser Ausstattung sind wir auf alle Eventualitäten bestens vorbereitet“, fasst Kazenmaier zusammen.

EMH erschließt neue Dimension der Zählerprüfung

Industrie 4.0-Anwendung testet vollautomatisch bis zu 1 Million Smart Meter pro Jahr

(Brackel, September 2018) Höhere Leistung, verringerte Personalkosten: Das von EMH entwickelte, vollautomatische „Smart Test System“ beschleunigt die Genauigkeitsprüfung von Elektrizitätszählern und trägt dazu bei, Lieferengpässe abzubauen. Die weltweit erste Anlage dieser Art hat sich im Einsatz bei einem asiatischen Zählerproduzenten bereits rundum bewährt.

Mit einem Marktvolumen jenseits von 1 Milliarde Stück gehören intelligente Elektrizitätszähler (Smart Meter) gegenwärtig zu den weltweit begehrtesten Produkten überhaupt. Trotz voller Auslastung der Produktionsanlagen können die Anbieter mit der Nachfrage kaum Schritt halten. Während der reine Herstellungsprozess der Geräte kaum noch beschleunigt werden kann, stellt die vor der Erstmontage weltweit vorgeschriebene Genauigkeitsprüfung der Endprodukte ein zeitaufwändiges Nadelöhr dar: Die Kapazitäten klassischer Prüfeinrichtungen sind auf einen Durchlauf von durchschnittlich 40 Geräten pro Stunde begrenzt, die Installation zusätzlicher Anlagen wirkt sich angesichts des damit verbundenen Personalbedarfs unmittelbar auf die Wirtschaftlichkeit der gesamten Produktion aus. In der Folge kommt es kontinuierlich zu Lieferengpässen, gleichzeitig verursachen gesetzliche Vorgaben zur Digitalisierung der Verbrauchsmessung in vielen Ländern hohen Zeitdruck.

Vollautomatische Zählerprüfung mit zukunftssicherer Technik

Den Durchsatz der Prüfsysteme über Verbesserungen von Effektivität und Produktivität zu steigern, ohne dass gesetzliche Anforderungen ins Hintertreffen geraten: EMH griff das Ansinnen asiatischer Geschäftspartner auf und konzipierte die weltweit leistungsfähigste Prüfeinrichtung für Elektrizitätszähler. Das vollautomatische Smart Test System reduziert die Durchlaufzeit eines Zählers gegenüber klassischen Anlagen um zwei Drittel, sodass die jährliche Kapazität bei einem Dreischichtbetrieb um den Faktor 3,3 erhöht werden kann. Als Industrie 4.0-Anwendung ausgelegt, vereint das Smart Test System die Erfahrungen und Kenntnisse von EMH auf dem Gebiet der Messtechnik mit zukunftsorientierter Automatisierungstechnik. Der gesamte Prüfprozess läuft innerhalb einer geschlossenen Anlage ab, die zudem alle Anforderungen an ein Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS) gem. ISO 27001 erfüllt und problemlos in automatisierte Produktionsumgebungen eingebunden oder mit künftigen IoT-Anwendungen verknüpft werden kann.

Dreifach höhere Leistung, verringerte Durchlaufzeit

Auf Basis einer umfassenden Analyse aller Prüfungsprozesse verfügt das Smart Test System über einen vollständig automatisierten Durchlauf. Im ersten Schritt kontrollieren zwei Kameras die Funktion des Prüflings, danach wird der Zähler pneumatisch an die Strom- und Spannungsversorgung angeschlossen. Sodann erfolgen Kalibrierung und Konfiguration des Prüflings, der schließlich per Laser beschriftet wird und die Anlage wieder verlässt. Das System ist ausgelegt auf bis zu 120 Zählerprüfungen pro Stunde, was gegenüber konventionellen Prüfeinrichtungen einer dreifach erhöhten Leistung entspricht. Insgesamt ist das Smart Test System von EMH in der Lage, im Dreischichtbetrieb und mit geringem Personalaufwand bis zu eine Million Smart Meter jährlich zu prüfen. Nach den positiven Erfahrungen im praktischen Einsatz des ersten Systems haben inzwischen weitere Gerätehersteller Interesse an der neu entwickelten Technologie. Das Smart Test System von EMH trägt auf Herstellerseite nicht nur zum Abbau von Lieferengpässen bei, darüber hinaus werden damit auch die Bestrebungen vieler Länder unterstützt, Verbrauchsmessungen sobald als möglich flächendeckend zu digitalisieren.

Ausbau der Kapazitäten am Standort Brackel

„Die Komplexität des Prüfsystems, die Integration von Automatisierungstechnologien und die notwendige Einhaltung regulatorischer Vorgaben bildeten Herausforderungen,
die nur im engen Zusammenspiel aller am Projekt Beteiligten gemeistert werden konnten“, stellt EMH-Geschäftsführer Alfred Meyer fest. Angesichts der weiterhin guten Auftragslage des Unternehmens kündigt Meyer zur Ausweitung der Lagerkapazitäten den Neubau eines Logistikzentrums am EMH-Stammsitz Brackel an, auch der Seminarbereich soll über eine Verlegung in andere Räumlichkeiten optimiert und künftigen Anforderungen angepasst werden. „In einer Welt, in der es scheinbar alles gibt, bringt es immer wieder Spaß, Neues zu erforschen, zu entwickeln und umzusetzen“, resümiert der EMH-Geschäftsführer.

Mehr Platz, mehr Unabhängigkeit, mehr Freiräume

Das ging schnell: Der Baubeginn war im November 2016, seit Mitte Februar freuen wir uns über die Fertigstellung des etwa 200 qm großen Anbaus in der EMH-Firmenzentrale. Durch die zusätzliche Fläche können wir mit noch mehr Effizienz punkten – und die kommt immer unseren Kunden zugute. Die neuen Räumlichkeiten bieten uns die Möglichkeit, den individuellen Kundenanforderungen zu entsprechen. Dies gilt sowohl im Bereich der Factory Acceptance Tests als auch bei Präsentationen und Schulungen.

 

EMH-Geschäftsführer Alfred Meyer betont: „Zufriedene Mitarbeiter und zufriedene Kunden sind die Hauptbestandteile für eine erfolgreiche Unternehmung.“ Denn sowohl die bisher durchgeführten als auch die noch anstehenden Erweiterungsmaßnahmen schaffen mehr Raum für unsere Mitarbeiter und bieten damit größere Freiräume und Gestaltungsmöglichkeiten. Zugleich zeigen sie auch unsere Kreativität und Bereitschaft, unsere Arbeitsbereiche möglichst optimal zu gestalten. „Nur in einer modernen und angenehmen Umgebung ist es möglich, Spitzenleistungen zur Erstellung von Spitzenprodukten zu erbringen“, so Meyer.

Arbeiten mit modernster Technologie in zeitgemäßem Ambiente

Der Erweiterung lag eine strategische Entscheidung für die Erweiterung unserer Betriebstätigkeit zugrunde: Aufgrund der stark gestiegenen Nachfrage nach unseren Prüfanlagen war eine Erweiterung der Fertigungskapazität in diesem Bereich zwingend notwendig geworden. Daher wurde der Industriekomplex der EMH Energie-Messtechnik GmbH durch ein weiteres modernes Gebäudeelement ergänzt. Mit der neuen Fertigungshalle bieten wir unseren Mitarbeitern einen State-of-the-Art-Arbeitsplatz mit modernster Technologie in einem zeitgemäßen Ambiente. Insbesondere das ausgeklügelte Beleuchtungskonzept ermöglicht, eine optimale Lichtkonstellation für jeden Platz im Raum einzustellen.Die neue Fertigungshalle wird außerdem als Präsentationsraum zur Übergabe von Kundenprojekten genutzt. Während bisher Factory Acceptance Tests immer parallel zur laufenden Produktion stattfinden mussten, steht dafür nun ein separater Bereich zur Verfügung. So können wir unsere neuen Produkte aus dem gesamten Portfolio gebührend in Szene setzen.

Stetiger Kompetenzausbau

Bereits im Jahr 2014 haben wir auf das stetige Wachstum im Bereich des Transformator Monitoring reagiert, das HYDROCAL-Labor um mehr als 40qm erweitert und somit nahezu verdoppelt. Das Labor bietet eine Vielzahl von Kalibrierplätzen. Als hochsensible Mess- und Analysesysteme für die Energieversorgung stehen die Produkte der HYDROCAL-Serie im besonderen Maße für die exzellente Kompetenz der EMH Energie-Messtechnik GmbH im Bereich des Transformator Monitoring.

 image1