PROFESSIONELLE PRÜFTECHNIK FÜR DIE
ENERGIEVERSORGUNG MADE IN GERMANY.

EMH präsentiert Portfolio für die E-Mobilität auf der eMOKON 2026

Der Ausbau der E-Mobilität wird in Österreich ambitioniert vorangetrieben und stößt dort vor allem bei Fuhrparkbetreibern und anderen B2B-Kunden auf zunehmendes Interesse. Speziell auf diese Zielgruppen zugeschnitten, wurde 2019 die Fachkonferenz eMOKON aus der Taufe gehoben. Auf der angeschlossenen Fachausstellung zeigt die EMH Energie-Messtechnik GmbH nun in diesem Jahr (9.- 10. September 2026, ÖAMTC Fahrtechnikzentrum Teesdorf) die gesamte Bandbreite an Prüfsystemen für die E-Mobilität „Made in Brackel“. Das Portfolio passt perfekt zu den besonderen Herausforderungen, denen sich der B2B-Markt in der Alpenrepublik aktuell stellen muss.

Was an Prüftechnik für Ladeinfrastrukturen jeder Art benötigt wird, stellt EMH auf dem Messestand in Teesdorf publikumswirksam zur Schau. Zum Beispiel die Testadapter eMOB I-32.3 AC und eMOB I-200.1 DC, die in Kombination mit den tragbaren Arbeitsnormalen PWS 2.3 genX (AC) oder PWS 3.3 genX (AC & DC) für unterschiedliche Mess- und Prüfaufgaben eingesetzt werden können. Oder auch ein originalgetreues Abbild des von EMH neu entwickelten EVSE-Testsystems PTS 3.1 genX DC, das in Kombination mit dem Arbeitsnormal PWS 3.3 genX als mobile Lösung die eichrechtskonforme Prüfung von DC-Ladesäulen mit Leistungen bis zu 600 kW ermöglicht.

Veränderte Vorgaben im nationalen Eichrecht

Das Hauptinteresse im österreichischen B2B-Markt der E-Mobilität gilt aktuell der Vereinheitlichung des Abrechnungsverfahrens an öffentlich oder halböffentlich betriebenen Ladestationen. Die EU hat als Abrechnungsbasis die tatsächlich aus einer Ladestation bezogene elektrische Energie festgelegt, was die durchgehende Ausstattung sämtlicher Anlagen mit eichrechtskonformer Zählertechnik erfordert. Wo die Abrechnung nur auf Basis der Ladedauer erfolgt, muss die Ladesäule im Rahmen entsprechender Übergangsfristen nachgerüstet oder ersetzt werden. Die Harmonisierung führt auch zu veränderten Rahmenbedingungen im österreichischen Eichrecht: Oblag die Eichung oder Nacheichung von Elektrizitätszählern bislang einzig und allein der nationalen Eichbehörde, können künftig auch zertifizierte Privatanbieter diese Aufgabe übernehmen. „Was die Ausstattung von Ladesäulen mit eichrechtskonformen Zählern und das gesamte System der Instandhaltung und Nacheichung angeht, befindet sich der österreichische Markt gegenwärtig im Umbruch“, stellt EMH-Vertriebsleiter Lars Busekrus fest. „Insbesondere gibt es bei der Schaffung einer Infrastruktur an zertifizierten Eichstellen noch einen erheblichen Nachholbedarf, und die neuen Anbieter müssen dann natürlich auch mit entsprechend präziser und eichrechtskonformer Prüftechnik ausgestattet sein.“

EMH-Portfolio bietet attraktive Lösungen

Im Ergebnis ist die EMH Energie-Messtechnik GmbH mit dem bereits vorhandenen Portfolio an Prüfsystemen für die E-Mobilität auch für den österreichischen Markt bestens aufgestellt. „Unsere Produkte erfüllen alle Vorgaben, wie sie nun auch im österreichischen Eichrecht gelten, und dank maximaler Flexibilität und Tragbarkeit sind die Systeme für Anwender auch in wirtschaftlicher Hinsicht sehr attraktiv“, sagt Lars Busekrus. „Einige der größten Hersteller von Ladeinfrastruktur setzen Prüftechnik von EMH bereits erfolgreich ein, wie zum Beispiel das italienische Unternehmen Alpitronic. Und weil immer mehr Hersteller gleichzeitig auch die Instandhaltung der Anlagen betreiben, erwarten wir im Zuge der eMOKON 2026 auf jeden Fall ein großes Interesse an unseren vielfältigen Prüflösungen.“ So war es schon 2021, als sich EMH erstmals an der eMOKON-Fachausstellung beteiligte – und nun im September 2026 auch mit den zwischenzeitlichen Neuentwicklungen aufwarten kann.

Irina Karpenko repräsentiert EMH auf internationaler Fachmesse CWIEME

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