Michael Kurtz – ich stelle mich mal vor…
Hallo Leute,
die EMH hat mich gebeten, ein bisschen über mich und meine Tätigkeit hier im Unternehmen zu erzählen. Als alter Hase gibt es da einiges zu berichten – und wenn ich schon erzähle, dann auch ein bisschen persönlicher.
Wer bin ich?
Ich bin Michael Kurtz und bin vor mittlerweile 24 Jahren zur EMH gewechselt. Privat bin ich glücklich geschieden und Vater einer mittlerweile erwachsenen Tochter (Jahrgang 2000).
Wie kam ich zur EMH?
Damals suchte die EMH nach dem Kauf der HEG neue Mitarbeiter. Gleichzeitig wollte ich mich beruflich verändern – auch, weil mein Arbeitsweg nach Hamburg immer unplanbarer wurde. Ich habe meine Bewerbung persönlich bei der EMH abgegeben und hatte schon am nächsten Tag die Einladung zum Vorstellungsgespräch im Briefkasten. Das fing also direkt gut an.
Am 01.07.2002 war dann mein erster Arbeitstag bei der EMH. Und auch der Arbeitsweg war plötzlich deutlich entspannter: Statt über 40 Minuten Richtung Hamburg brauchte ich nur noch rund 10 Minuten. Das war damals wie heute ein echter Gewinn an Lebensqualität.
Was mache ich bei der EMH?
Meine Arbeit verbindet technische Entwicklungsarbeit, Dokumentation sowie Prüf- und Labortätigkeiten. Zudem trage ich Verantwortung im Arbeits- und Gesundheitsschutz (AMS).
Gestartet bin ich zunächst im Feinmessraum, wo ich Inbetriebnahmen von Leiterplatten und Geräten durchgeführt habe. Im Jahr 2006 bin ich dann in die Entwicklungsabteilung gewechselt. Dort hat sich über die Jahre ein vielseitiges Aufgabengebiet entwickelt – ein bunter Mix aus Technik, Organisation und Praxis.
Ein Schwerpunkt war von Anfang an die Dokumentation: Ich erstelle und pflege unter anderem Inbetriebnahmeanweisungen, Fertigungsanweisungen, Verdrahtungs- und Schlauchpläne sowie Stücklisten. Dazu kommen der Aufbau von Prototypen und hardwarebegleitende Entwicklungstätigkeiten im Rahmen von Optimierungen.
Auch im EMV-Labor bin ich tätig: Dort führe ich EMV-Messungen sowie Sicherheitsprüfungen durch, die für die CE-Konformität unserer Geräte wichtig sind. Außerdem gehören inzwischen auch Themen wie die Arbeit mit Vault, die Erstellung von Verdrahtungsplänen in EPLAN und die Vorbereitung auf das neue ERP-System zu meinen Aufgaben.
Ein weiterer großer Bereich ist der Arbeitsschutz, der im Laufe der Jahre immer wichtiger geworden ist. Mit dem Wachstum des Unternehmens und steigenden gesetzlichen Anforderungen wurde klar, dass Arbeitssicherheit systematisch organisiert werden muss. Deshalb hat die Geschäftsführung 2011 entschieden, ein Arbeitsschutzmanagementsystem (AMS) einzuführen.
Ich habe dieses System – natürlich gemeinsam mit anderen Kolleginnen und Kollegen – als AMS-Beauftragter mit aufgebaut. Ein wichtiger Meilenstein war die erfolgreiche Zertifizierung durch die BG ETEM im Januar 2015. Seitdem betreue und entwickle ich das System weiter.
Dazu gehören heute unter anderem die regelmäßigen Prüfungen von Leitern, Regalen, Verbandkästen, AEDs und Augenspülflaschen, wöchentliche Sicherheitsrundgänge, die Organisation von Reparaturen und Ersatzbeschaffungen sowie die Auswertung von Bagatellverletzungen und die Berichterstattung im ASA. Außerdem zählen Schulungen für neue Mitarbeitende und Praktikanten, die Koordination von Ersthelfer-, Sicherheits-, Brandschutz- und Evakuierungshelferschulungen, die Erstellung von Betriebsanweisungen, Checklisten und Formularen sowie die Pflege des Gefahrstoffkatasters und die Unterstützung bei Gefährdungsanalysen zu meinem Aufgabenbereich. Ergänzt wird das durch die Mitwirkung bei internen Audits und Begehungen.
Bei so vielen Aufgaben, werdet ihr fragen: Hat der Mann überhaupt noch Zeit für ein Privatleben? Und wie ich das habe. Ursprünglich wollte ich mal Koch werden – meine Eltern haben mir das damals ausgeredet. Aus heutiger Sicht war das genau richtig. So ist Kochen für mich heute ein echter Ausgleich: Ich kann beim Kochen wunderbar vom Alltag abschalten, und ich tanke dabei nicht nur Energie durch das Essen, sondern auch durchs Tun selbst. Eine selbstgemachte Pizza gehört dabei genauso zu meiner Woche wie ein Saunabesuch.
Wenn ich nicht bei EMH bin, höre ich gerne Musik – aber nur Vinyl. Beim Lesen gilt: nur Crime. Und beim Reisen zieht es mich am liebsten dorthin, wo es etwas ruhiger ist: mit dem Bulli, den Wanderschuhen oder dem Fahrrad, gerne in die Natur und am liebsten dorthin, wo es ein bisschen abgeschiedener ist.
Was meine Arbeit bis heute spannend macht: Es kommen immer wieder neue Themen dazu. Neue Aufgaben fordern einen, sorgen aber auch dafür, dass der Arbeitsalltag abwechslungsreich bleibt. Und neben der fachlichen Vielfalt ist für mich vor allem der gute Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen ein wichtiger Grund, warum ich auch nach so vielen Jahren immer noch gerne bei der EMH arbeite.
In seiner Freizeit wandert Michael gern.
Ausgleich in der Bergen – gern auch mit einem Krimi in der Hand.
Fahrradfahren gehört ebenfalls zu seinen Leidenschaften.
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