
EMH präsentiert Portfolio für der TLM 2026
Wie gut es einem Trafo geht, verrät das „Blutbild“.
Sonne, Wind und Wasser statt Erdöl und Erdgas, regenerative Quellen statt fossile Energieträger: Egal auf welche Weise Strom erzeugt wird, bleibt der Einsatz von Leistungstransformatoren im Netzbetrieb auch auf lange Sicht alternativlos. Die 19. Transformer-Life-Management Konferenz TLM 2026 widmete sich aus gutem Grund der Frage, wie mit Hilfe optimaler Wartung die Zuverlässigkeit der Anlagen verbessert und deren Lebensdauer verlängert werden kann. Mit den Monitoring- und Analysesystemen der HYDROCAL-Familie präsentierte die EMH Energie-Messtechnik GmbH bei dieser Gelegenheit konkrete Lösungen.
Theoretisch sollten konstruktive Anpassungen oder die Verwendung neuartiger Werkstoffe dazu beitragen, dass neu gebaute Transformatoren sukzessive immer zuverlässiger werden. In der Praxis müssen die Anlagen aber derart hohe und variable Belastungen verkraften, dass im Zusammenspiel der Komponenten immer wieder unvorhersehbare Effekte auftreten können. Umso mehr gilt das für Trafos, die bereits seit mehr als zehn oder 20 Jahren betrieben werden – was aktuell und weltweit auf die Mehrzahl aller installierten Anlagen zutrifft. Ungeachtet technischer Fortschritte im Neubau, setzt die fortlaufende Verfügbarkeit eines Trafos daher regelmäßige Wartungsarbeiten und eine kontinuierliche Überwachung kritischer Zustandsparameter voraus.
Diagnostik ähnlich der Medizin
Was die TLM-Konferenz angeht, weckt die Tagesordnung regelmäßig Assoziationen mit einem Ärztekongress. Tatsächlich geht es auch darum, den „Gesundheitszustand“ eines Trafos regelmäßig auf den Prüfstand zu stellen, anhand definierter Werte eventuelle Probleme zu diagnostizieren, „Therapien“ in Form von Wartungsarbeiten oder Reparaturen zu „verordnen“ und das Untersuchungsspektrum dem Alter – sprich: der Betriebsdauer – des „Patienten“ entsprechend anzupassen.
Gas-in-Öl-Analyse bewährt und zuverlässig
Als Beitrag zur Diagnostik potenzieller Probleme von Leistungstransformatoren präsentierte EMH im Rahmen der begleitenden Fachausstellung zur TLM 2026 die HYDROCAL-Familie. „Genau wie das Blutbild des Menschen vielfältige Rückschlüsse auf die Gesundheit erlaubt, liefert auch die Analyse von Transformatorenöl jede Menge Hinweise auf den Zustand der gesamten Anlage“, sagt Lars Busekrus, Vertriebsleiter der EMH Energie-Messtechnik GmbH. „Die Methodik der Online-DGA, also der automatisierten Gas-in-Öl-Analyse, zählt längst zu den wichtigsten Hilfsmitteln bei der vorausschauenden Wartung von Trafos“, so Busekrus weiter, „und mit unseren HYDROCAL-Systemen zählen wir inzwischen weltweit zu den führenden Anbietern auf diesem Markt.“
Bandbreite von HYDROCAL überzeugt
Auf der TLM 2026 zeigte das EMH-Team dem internationalen Fachpublikum, was die HYDROCAL-Familie alles zu bieten hat: Vom „einfachen“ Gas-in-Öl-Sensor HYDROCAL 1001+ zur Analyse von Schlüsselgasen (wie Wasserstoff, Kohlenmonoxid oder Methan), über Multi-Gas-in-Öl-Analysesysteme inklusive Transformator-Überwachungssystem und Ölfeuchte-Messung (HYDROCAL 1008) bis hin zum tragbaren System für die Druckgasanalyse an Leistungstransformatoren oder anderen, ölgefüllten elektrischen Geräten (HYDROCAL 1011 genX P). „Die Gespräche mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern der TLM machten deutlich, dass wir mit der großen Bandbreite an Einsatzmöglichkeiten von HYDROCAL exakt die Anforderungen der Energiewirtschaft widerspiegeln“, fasst Lars Busekrus den TLM-Auftritt von EMH zusammen. „Und mit dem Paket aus Analysetechnik, Installation, Schulung und Service zu einem ausgezeichneten Preis-Leistungs-Verhältnis sind wir im internationalen Wettbewerb auch weiterhin optimal aufgestellt.“
Lars Busekrus und Bernd Riepenhusen repräsentieren EMH auf der TLM 2026
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