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Trauernde Kinder brauchen eine angemessene Begleitung

 

EMH unterstützt Ambulanten Hospizdienst in Winsen/Luhe

Den Tod eines Familienangehörigen zu verkraften, stellt für jeden Menschen eine schwer zu bewältigende Aufgabe dar. Was für Erwachsene gilt, macht der Seele eines Kindes erst recht zu schaffen. Bis ein Kind etwa zehn Jahre alt ist, bemerkt es zwar das Fehlen einer vertrauten Person, kann das veränderte Verhalten der Erwachsenen in seinem Umfeld aber nicht verstehen. Umso wichtiger ist es, dass Kinder gleich welchen Alters in die Rituale des Abschiednehmens und in den Prozess der Trauerbewältigung einbezogen werden. Mögen Eltern, Großeltern oder ältere Geschwister in einer solch belastenden Situation sicherlich tröstende Nähe spenden können, so suchen die Jüngsten auch eigene Wege der Trauerbewältigung. Manche ziehen sich zurück und wollen „mit dem Rest der Welt“ erst einmal nichts mehr zu tun haben, andere werden wütend oder reagieren mit übertriebener Fröhlichkeit. Mit alldem angemessen umzugehen, führt viele Familien schnell an die Belastungsgrenze.

Hilfestellung für den eigenen Lebensweg

Einrichtungen wie der Ambulante Hospizdienst des Kirchenkreises Winsen/Luhe haben es sich zur Aufgabe gemacht, trauernde Kinder auf angemessene Weise zu begleiten. Kinderhospizliche Begleitungen können ab der Diagnosestellung einer lebensverkürzenden Erkrankung in Anspruch genommen werden und werden damit für Kinder und Jugendliche in einer schweren Zeit auch zu Lebensbegleitungen über einen längeren Zeitraum. Speziell geschulte, ehrenamtliche Kräfte kümmern sich einerseits um schwerkranke Kinder in ihrer letzten Lebensphase, andererseits aber auch um Kinder und Jugendliche, die den Tod eines nahestehenden Menschen bewältigen und zugleich ihren eigenen Lebensweg fortsetzen müssen. Mit der Kindertrauergruppe „Wolkenschieber“ richtet sich der Ambulante Hospizdienst an Kinder ab sechs Jahre, die Jugendtrauergruppe „Dunkelbunt“ kümmert sich um Jugendliche ab einem Alter von 13 Jahren.

„Kinder trauern anders“, schreibt der Hospizdienst auf seiner Website (http://ambulanter-hospizdienst-winsen.de/). „Viele Kinder und Jugendliche wirken schnell wieder „normal“. Dies erweckt dann manchmal den Eindruck, sie hätten alles gut verarbeitet oder würden gar nicht trauern. Wir möchten mit unseren Gruppenangeboten Kinder und Jugendliche auf ihrem Trauerweg begleiten und ihnen einen geschützten Raum dafür geben.“ Neben offenen Gesprächsangeboten in der Gruppe gibt es bei Bedarf auch die Möglichkeit der Trauereinzelbegleitung. Was Familien zur Bewältigung eines Trauerfalls vielleicht nicht immer selbst leisten können, wird dann zusätzlich von erfahrenen Trauerbegleiterinnen und Trauerbegleitern professionell unterstützt.

Geld für Schulung und Weiterbildung

Der Ambulante Hospizdienst Winsen leistet eine wertvolle gesellschaftliche Aufgabe, die den überwiegend ehrenamtlichen Akteuren viel abverlangt. Statt wie üblich Weihnachtspräsente an unsere Kunden und Geschäftspartner zu überreichen, spendet EMH der Einrichtung in diesem Jahr daher 2.500 Euro. Das Geld soll zweckgebunden für die Schulung bzw. Weiterbildung von zwei ehrenamtlichen Trauerbegleitern eingesetzt werden, zumal Versicherungsträger oder andere öffentliche Institutionen für solche Zwecke üblicherweise keine Fördermittel bereitstellen. Als Team von EMH wünschen wir uns, dass wir mit dieser Entscheidung auch im Sinne unserer Geschäftspartner und Kunden handeln.

 

Von links Dagmar Brüger (Kinderhospizbegleiterin/ Erw. und Kindertrauerbegleiterin, Andrea Kenne (Koordiantorin), Christoph Bausch (Kinderhospizbegleiter), Nicole Meyer (Kinderhospizbegleiterin/Erw. und Kindertrauerbegleiterin)

Ein kleines ,,Dankeschön“ an die Jungs im Hintergrund!

Dass die jährliche EMH-Roadshow wenigstens im virtuellen Raum stattfinden konnte, ist nicht zuletzt einigen „unsichtbaren“ Helfern im Hintergrund zu verdanken. Das für alle Beteiligten ungewöhnliche Konzept entwickelten Hilke Schamlott und Lars Busekrus aus dem EMH-Marketing gemeinsam mit Heiko Gentsch von der Hamburger Gentsch & Gentsch Ideenagentur (www.gentsch-gentsch.de). Gentsch & Gentsch versteht sich als kleine und flexible Werbeagentur, die komplexe Leistungen auf einfache Weise emotional kommunizieren kann – und erwies sich mit diesem Ansatz als idealer Partner für das Roadshow-Projekt von EMH. Die praktische Umsetzung brauchte dann allerdings auch eine passende Optik – und die richteten Stefan Klein (www.klein-foto.de) und Dirk Masbaum (www.fotografie-masbaum.de) ein. Als Produktfotografen sind Klein und Masbaum seit langem mit EMH verbunden, ihr Portfolio umfasst darüber hinaus aber auch Projekte mit bewegten Bildern. So entstanden im Vorfeld der virtuellen EMH-Roadshow ansprechende und aussagekräftige Produkt-Videos, und während des eigentlichen Online-Auftritts mündeten die Ergebnisse inklusive der Studio-Kameraführung dann in einer ganzheitlichen Live-Präsentation. Last but not least: Stefan Lütge von der Hamburger Silicon Planet GmbH (https://siliconplanet.com). „Wir entwickeln digitalen Vertrieb für wachstumsorientierte Unternehmen“, hat sich das Unternehmen auf die Fahnen geschrieben. Silicon Planet ist EMH über die kontinuierliche Betreuung der Homepage verbunden und verknüpfte via Cleverreach und Zoom sozusagen auch die Strippen der virtuellen Roadshow. Allen, die zum Gelingen des Projektes beigetragen haben, sagen wir an dieser Stelle schlicht und einfach: Danke!

Profundes Wissen aus der Welt der Elektrizitätszähler


(Brackel, Juli 2020) Praxisorientiert und intensiv vermittelt: Das Seminarprogramm von EMH bietet im 4. Quartal 2020 vielfältige Unterstützung zur praxisorientierten Prüfung und Installation von Elektrizitätszählern.

 

Mit dem Seminarprogramm von EMH werden Hintergrundwissen und die Potenziale der Prüftechnik anhand konkreter Anwendungsbeispiele zusammengeführt. Im Mittelpunkt stehen dieses Jahr Intensivseminare zum effizienten Einsatz der von EMH entwickelten Software CALegration sowie ein Anwenderseminar zur Praxis von Vor-Ort-Prüfungen. Veranstaltungsort für alle Seminare ist das EMH-Schulungszentrum in Brackel bei Hamburg, das Intensivseminar „PWS 2.3genX inkl. CALegration mit praktischen Anwendungen“ wird zusätzlich auch in Düsseldorf angeboten. Die Veranstaltungen sind für das 4. Quartal 2020 vorgesehen und richten sich vor allem an Fachkräfte aus den Zähler- und Serviceabteilungen von Energieversorgungsunternehmen, Netzbetreibern und Dienstleistern im Zählerwesen.

Das Intensivseminar „PWS 2.3genX inkl. CALegration mit praktischen Anwendungen“ vermittelt einen umfassenden Einblick in die Einsatzmöglichkeiten des von EMH neu entwickelten Arbeitsnormals PWS 2.3genX. Inhaltlich geht es u.a. um die Messung elektrischer Parameter, um das Auffinden von Schaltungsfehlern innerhalb von Zählerinstallationen sowie um die Auswertung der erzielten Ergebnisse mit Hilfe der Software CALegration. Die Potenziale dieses Analyse-Tools stehen auch im Mittelpunkt des Intensivseminars „Softwareschulung CALegration zur Nutzung mit tragbaren Prüfgeräten oder stationären Zahlerprüfeinrichtungen mit praktischen Anwendungen. Je nach Interessenlage haben die Teilnehmer die Möglichkeit, sich im Anschluss an eine grundlegende, gemeinsame Schulung auf den praktischen Einsatz der Software in Verbindung mit tragbaren oder mit stationären Prüfsystemen zu konzentrieren. Im Anwenderseminar „Vor-Ort-Prüfungen in Zähler-und Messwandlerinstallationen“ geht es schließlich u.a. um Theorie und Praxis bei Inbetriebnahmeprüfungen von Zählerinstallationen sowie bei der Bearbeitung von Kundenreklamationen, auch umfassende Informationen zu den technischen Möglichkeiten von Vor-Ort-Prüfungen insgesamt stehen auf dem Programm.

Die Gestaltung der einzelnen Seminare folgt den jeweils aktuell geltenden Covid-19-Hygienevorschriften. Den geeigneten Rahmen dafür bietet das EMH-Schulungszentrum in Brackel, dessen Räumlichkeiten nach sechsmonatiger Bauzeit kürzlich erweitert und mit modernster Veranstaltungstechnik ausgestattet wurden.

Weitere Einzelheiten zu den Seminarinhalten sowie Hinweise zu den Anmeldeformalitäten auf der Website von EMH (www.emh.eu/seminare-veranstaltungen).n

Strom für Afrika: Kleine Fortschritte auf einem langen Weg

EMH unterstützt Aufbau stabiler Netze mit Know-how und modernster Technik

Strom kommt aus der Steckdose. Rund um die Uhr und – von seltenen Ausnahmen abgesehen – absolut zuverlässig. Was hierzulande banal klingt, ist für unzählige Bewohner des afrikanischen Kontinents nach wie vor Utopie. Während es um die Stromversorgung im Norden Afrikas vergleichsweise gut bestellt ist, beträgt die Elektrifizierungsrate in vielen Ländern Zentralafrikas nach Angaben der Internationalen Energieagentur im Durchschnitt weniger als 15 Prozent.

Einerseits mangelt es an den nötigen Kapazitäten zur Stromerzeugung: 1,2 Milliarden Menschen stehen pro Jahr rund 160.000 MW an installierter Netto-Leistung gegenüber. In Deutschland liegt dieser Wert aktuell bei mehr als 200.000 MW – bei lediglich 82,5 Millionen Einwohnern. Andererseits fehlt die zur Versorgung erforderliche Infrastruktur: In Deutschland gibt es kaum eine Wohnung ohne Zugang zum Stromnetz – in Afrika sind schätzungsweise 650 Millionen Menschen davon noch weit entfernt.

Liberalisierung ermöglicht private Investitionen

Bei alledem gibt es aber auch gute Nachrichten: Langsam, aber sicher geht es auch südlich der Sahara mit der Elektrifizierung voran. Ausgangspunkt ist die zunehmende Deregulierung der nationalen Strommärkte. Die meisten afrikanischen Länder haben inzwischen das staatliche Monopol im Energiesektor aufgegeben. Die Bereiche Stromerzeugung und -vermarktung wurden vielerorts privatisiert und internationalen Investoren übergeben, während die Leitungsnetze nach wie vor hoheitlich betrieben werden. Parallel dazu arbeiten Energieversorger und staatliche Aufsichtsorgane mit Hochdruck an den nötigen Regelwerken, die für einen stabilen Netzbetrieb unerlässlich sind.

Ganz oben auf der Prioritätenliste rangiert dabei die konsequente Eindämmung von Energieverlusten. In Ghana beispielsweise erreicht die Differenz zwischen gelieferter Strommenge und abgerechnetem Verbrauch Werte zwischen 25 und 30 Prozent. Als Ursache gelten in Afrika weit verbreitete Zählermanipulationen und Stromdiebstahl, aber auch erhebliche technische Mängel bei der Verbrauchsmessung. Das soll sich ändern: „Die afrikanischen Energieversorger orientieren sich verstärkt an europäischen Standards und Normen, damit sie das gewaltige Problem der Energieverluste schnell in den Griff bekommen können“, sagt EMH-Geschäftsführer Karsten Schröder.

Gesamtes Spektrum der Prüftechnik gefragt

Im Norden Afrikas setzen Versorgungsunternehmen schon seit Jahrzehnten auf Prüftechnik von EMH, nun rücken aber auch Länder wie Ghana oder Nigeria mehr und mehr in den Vordergrund. Präsentationen des EMH-Portfolios oder Schulungsangebote stoßen dort auf großes Interesse, berichtet Schröder: „Die afrikanischen Kunden achten gerade bei Neuinvestitionen darauf, dass die Produkte dem neuesten Stand der Technik entsprechen“, so der EMH-Geschäftsführer. Die Wunschliste umfasst das gesamte Gerätespektrum: „Stromzähler werden in Afrika oft aus Billiglohnländern importiert, zur Qualitätssicherung braucht es dann stationäre Prüfeinrichtungen. Tragbare Prüfgeräte werden gerne eingesetzt, um Zählermanipulationen aufzudecken, und mit unserem Frühwarnsystem HYDROCAL leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Stabilität der Hochspannungsnetze.“

Europäische Standards für den afrikanischen Energiesektor sind zwar noch Zukunftsmusik; die Bestrebungen zum Aufbau einer flächendeckenden Stromversorgung haben aber derart Fahrt aufgenommen, dass sie kaum zu stoppen sind. EMH ist dabei.

 

ED Netze GmbH: Schulungen sichern hohe Qualifikation im Außendienst

 

Anwenderseminare von EMH verschaffen profundes Wissen zum Einsatz neuester Technologien im Zählerwesen


(Brackel, Oktober 2018) Dank digitaler Transformation geht die Funktionsprüfung von Elektrizitätszählern heute einfacher und schneller als je zuvor von der Hand, die Ergebnisse sind an Präzision und Zuverlässigkeit kaum zu überbieten. Über praxisnahe Seminare vermittelt EMH den Anwendern das nötige Wissen zum effizienten Einsatz von Prüfzählern der neuesten Generation. Beispiel: Die ED Netze GmbH aus Rheinfelden.  

 

Ob Energieversorgungsunternehmen, Netzbetreiber oder externer Dienstleister: Die rasant zunehmende Digitalisierung stellt die Akteure im Zählerwesen vor gewaltige Herausforderungen. Allein der millionenfache Austausch von Ferraris-Zählern gegen elektronische Haushaltszähler ist mit einem logistischen Aufwand verbunden, der alle Beteiligten an die Grenzen des Möglichen führt. Parallel dazu muss sich das Personal aber auch mit veränderten Arbeitsabläufen vertraut machen, die die Prüfung elektronischer Zähler gegenüber analogen Geräten mit sich bringt.

Auch wenn Hersteller wie EMH alles Erdenkliche unternehmen, damit die Bedienung moderner Prüfzähler möglichst einfach vonstattengeht, ist es mit der Lektüre des Gerätehandbuches bei weitem nicht getan. So sieht es auch Günter Schaffrinna, Teamleiter Sondermesstechnik und zentraler Service der ED Netze GmbH: „Wir bewegen uns in einem Markt, der schnell wächst und sich fortlaufend verändert“, sagt Schaffrinna. „Mit zunehmender Digitalisierung steigen auch die Anforderungen an unsere Mitarbeiter, deren hohe Qualifikation wir nur über fortlaufende Schulungen im Umgang mit den Geräten sicherstellen können.“

Als Netzbetreiber für Südbaden sichert ED Netze mit rund 280 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Stromversorgung von nahezu 300.000 Netzkunden und 16.000 dezentralen Einspeiseanlagen. Das Netzgebiet reicht von Freiburg bis zum Hochrhein im Westen und von Villingen-Schwenningen bis zum Bodensee im Osten. Die Stromerzeugung aus Wasserkraft nimmt dabei traditionell eine wichtige Rolle ein. Die technische Ausstattung dieses Bereiches wurde gerade erst auf den neuesten Stand gebracht: Für den Außendienst Zählerservice beschaffte ED Netze insgesamt 22 Prüfzähler vom Typ EMH PWS 2.3 genX, die vor allem für Prüfungen vor Ort und Messsatzkontrollen nach Anlagenänderungen (beispielsweise Zählerwechseln) eingesetzt werden.

Bereits seit dem Jahr 2002 nutzt der Außendienst von ED Netze mobile Mess- und Prüfgeräte von EMH. Den Anfang machte seinerzeit ein dreiphasiger Zähler- und Schaltungsprüfer vom Typ Calport 200, der zwischenzeitlich vom Nachfolgemodell Calport 300 abgelöst wurde. Als dreiphasiges Arbeitsnormal beschaffte ED Netze zunächst Prüfzähler vom Typ PWS 2.3, die später gegen das Nachfolgemodell PWS 2.3 Plus ausgetauscht wurden und nun wiederum dem neuesten Modell PWS 2.3 genX weichen müssen. „Mit allen Geräten haben wir über die Jahre sehr gute Erfahrungen gemacht“, berichtet Günter Schaffrinna, „und dazu haben die von EMH angebotenen Seminare einen wesentlichen Beitrag geleistet.“

Wahlweise vor Ort beim Kunden oder in eigenen Räumen am Firmensitz in Brackel, veranstaltet EMH ein- bis dreitägige Schulungen, die sämtliche Aspekte der Zählerprüfung mit mobiler Technik abdecken – von der Bürdenmessung an Strom- und Spannungswandlern bis hin zur Auswertung und gerichtsfesten Dokumentation aller Ergebnisse. Während der vergangenen Jahre hat EMH das Seminarangebot immer wieder veränderten Rahmenbedingungen angepasst und erweitert. Mit einem Umzug in neue Räumlichkeiten werden die Schulungskapazitäten am Standort Brackel demnächst erweitert, zugleich wächst das Interesse der Anwender an vor-Ort-Seminaren, um den zeitlichen Aufwand angesichts der vorhandenen Arbeitsbelastung so gering wie möglich zu halten und längere Reisen zu vermeiden.

Was den Außendienst von ED Netze angeht, ist der Schulungsbedarf in Zusammenhang mit EMH-Technik für den Moment erst einmal erfüllt. Günter Schaffrinna ist sicher, dass die Handhabung vom PWS 2.3 genX bei den Außendienstlern „sitzt“ – jedenfalls solange, bis neue Rahmenbedingungen wiederum neues Wissen erfordern.

 

Im Notfall muss die Arbeit erst einmal warten

 

 

Clemens Cohrs und Thomas Staacke engagieren sich in der Freiwilligen Feuerwehr

Das Wort „Alarm“ löst bei den meisten Menschen sogleich ein mulmiges Gefühl in der Magengegend aus. Kein Wunder: Alarm bedeutet Gefahr, und bei Gefahr ist schnelles Handeln angesagt. Bei EMH gehören Alarme quasi zum Tagesgeschäft, zum Beispiel bei der Kalibrierung von Sensoren auf vorgegebene Grenzwerte, oder wenn unsere Servicetechniker ausrücken müssen, weil bei einem Kunden die Alarmfunktion installierter Messgeräte überprüft werden muss.

Für unsere Techniker Clemens Cohrs und Thomas Staacke sieht die Sache mit Alarmen noch etwas anders aus. Bei bestimmten Alarmen lassen die beiden alles stehen und liegen, verlassen ihre Arbeitsplätze und machen sich zügig auf den Weg zum Einsatzort. Dann sind sie allerdings nicht als EMH-Techniker gefragt, sondern als Feuerwehrleute: Thomas Staacke. 44 Jahre alt, gehört bereits seit 1989 der Freiwilligen Feuerwehr Ramelsloh an und bekleidet dort inzwischen die Funktion eines Gruppenführers, und Clemens Cohrs (32) ist seit dem Start bei der Jugendfeuerwehr von knapp zehn Jahren inzwischen zum Ortsbrandmeister von Ramelsloh aufgestiegen – und damit sozusagen der Chef von Thomas Staacke.

Thomas Staacke und Clemens Cohrs brauchen für solch ungeplante Unterbrechungen ihrer Arbeit bei EMH keine Erlaubnis vom Vorgesetzten, vielmehr sind Unternehmen in derartigen Fällen zur Freistellung ehrenamtlicher Helfer verpflichtet. Die Kosten entsprechender Arbeitsausfälle kann sich eine Firma zwar von der zuständigen Gemeindeverwaltung erstatten lassen – EMH verzichtet allerdings darauf und betrachtet es als selbstverständlich, das Engagement für die Allgemeinheit zu unterstützen.

In der Praxis konzentriert sich die Tätigkeit der ehrenamtlichen Feuerwehrleute eher auf die Zeit nach Feierabend, wenn Fahrzeuge und Ausrüstung gewartet werden müssen oder eine Einsatzübung auf dem Plan steht.

Ihre Arbeit bei EMH mussten Clemens und Thomas bisher 8x für brennende PKW auf der Autobahn, ein Schornsteinbrand und andere technische Hilfeleistungen wie umgestürzte Bäume oder Verkehrsunfälle unterbrechen – auch wenn sie mittlerweile damit rechnen müssen, dass Alarme häufiger auftreten als früher. Denn seit gut drei Jahren stehen beide nicht nur rund um die Uhr der Freiwilligen Feuerwehr Ramelsloh auf Abruf zur Verfügung, sondern darüber hinaus auch den Kolleginnen und Kollegen der Feuerwehr Brackel. Die Einsatzbereitschaft gilt hier allerdings nur tagsüber, dann führt der allgemeine Rückgang an freiwilligen Helfern bei den Ortsfeuerwehren eher zu personellen Engpässen als außerhalb der üblichen Arbeitszeiten.

Als ehrenamtlicher Ortsbrandmeister verbringt Clemens Cohrs natürlich einen großen Teil seiner Freizeit mit Aufgaben in der Freiwilligen Wehr Ramelsloh, während sich Thomas Staacke nach Feierabend vor allem seiner Familie widmet – sofern er nicht unerwartet zum Einsatz gerufen wird.

http://www.feuerwehr-seevetal.de/

http://www.feuerwehr-brackel.de/

Norddeutsche Prüftechnik auf Tournee

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EMH-Roadshow 2018 bietet regionale Präsentationen und Workshops für Energieversorger in Deutschland und Österreich

(Brackel, März 2018) Die neuesten Produkte an Bord und von kompetenten Ansprechpartnern begleitet, macht sich der EMH-Truck Ende Mai auf den Weg. Mit Stationen in Köln, Leipzig und Salzburg kommt die EMH-Roadshow 2018 den regionalen Energieversorgern im Wortsinn entgegen.

 

Neueste Produkte der tragbaren und stationären Prüftechnik sowie Überwachungssysteme für Transformatoren in Augenschein nehmen, Fragen zu bereits vorhandenen Geräten im persönlichen Gespräch klären oder sich mit aktuellen Brancheninformationen versorgen: all das bietet EMH mit der Roadshow 2018. Die Stationen in Köln, Leipzig und Salzburg verkürzen Kunden und Interessenten aus den jeweiligen Regionen den Weg, um modernste Systeme der Energie-Messtechnik quasi vor der eigenen Haustür kennenzulernen. Interessante Vorträge und Workshops runden die Präsentation der EMH-Produkte ab und vermitteln umfassende Hintergrundinformationen. Und wer seine fachliche Kompetenz darüber hinaus noch weiter ausbauen will, kann sich bei dieser Gelegenheit auch mit den Seminarangeboten von EMH vertraut machen.

 

Die Teilnahme an den Roadshows ist kostenlos, aus organisatorischen Gründen freut sich das Team aber über eine vorherige Anmeldung – per E-Mail unter training@emh.de oder telefonisch unter +49 (0) 4185 58 57 0.

 

Die EMH-Roadshow 2018 beginnt am 29.Mai in Köln, endet am 7.Juni in Salzburg und findet jeweils zwischen 10 und 15 Uhr statt. Die Termine im Einzelnen:

 

Köln: 29.Mai 2018, Köln Marriott Hotel, Johannisstraße 76-80, 50668 Köln

 

Leipzig: 30.Mai 2018, The Westin Leipzig, Gerberstraße 15, 04105 Leipzig

 

Salzburg: Wyndham Grand / Salzburg Conference Centre, Fanny-von-Lehnert-Straße 7, 5020 Salzburg.

Höhensicherheitstraining für EMH-Mitarbeiter

Hoch hinaus ging es für fünf Mitarbeiter von EMH. Im Kompetenzzentrum für Höhensicherheit der HanseClimbing OHG in Hamburg-Wilhelmsburg wurden sie auf einem Übungsgerüst mit Steigschutzleiter, einem Außengerüst mit integriertem Steigschutz und diversen Podeste in verschiedenen Höhen in der ,,Absturzsicherung und Höhenrettung“ geschult. Denn auch ihre Jobs finden teilweise in großer Höhe statt: Unsere Kollegen sind im Bereich HYDROCAL im Einsatz. Mit unseren Transformator Monitoring-Lösungen sorgen sie dafür, das Ausfallrisiko von Leistungstransformatoren in Stromnetzen zu minimieren.

 

hoehenrettungsteam

Bild: Das EMH-Höhenrettungsteam

Abstürze gehören zu den häufigsten Unfällen im Bereich der gewerblichen Wirtschaft. In Bereichen wie Mobilfunk, Windkraft, Blitzschutz / Elektro oder Gerüstbau bestehen bei Arbeiten an und in der Nähe von Absturzkanten erhöhte Risiken für Gesundheit und Leben. Die Ursachen sind nicht selten fehlende oder unzureichende Absturzsicherungen. Deshalb müssen alle Mitarbeiter, die in Absturz gefährdeten Bereichen arbeiten und sich mit einer persönlichen Schutzausrüstung sichern, in die Anwendung der PSA gegen Absturz unterwiesen werden.

Unsere Mitarbeiter wurden in Theorie und Praxis geschult. Dazu gehörten die Anwendung, Wartung und Pflege der persönlichen Schutzausrüstung ebenso wie allgemeine Verhaltensweisen auf hoch gelegenen Arbeitsplätzen, rechtliche Grundlagen, Sturzphysik und die Rettung aus Notsituationen.

 

„Das Seminar war nicht nur sehr lehrreich, sondern besonders der Praxisteil hat großen Spaß gemacht“, sagt Tobias Pölchen, Serviceteam HYDROCAL. „Eine Aufgabe bestand zum Beispiel darin, abstürzende Personen sicher aufzufangen, die Fallstrecke zu begrenzen und zu gewährleisten, dass die Benutzer nach dem Auffangvorgang sicher vom System gehalten werden.“