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Smart Grid Interface Module von EMH sorgen für Netzstabilität bei VersorgungsBetriebe Elbe GmbH

 

Die E-Mobilität in Deutschland nimmt zu und mit ihr auch die Anzahl an Wallboxen mit herkömmlichem Wechselstromanschluss (AC). Dort können Besitzer eines E-Autos Ihr Fahrzeug bequem in der eigenen Garage aufladen. Doch je mehr Elektrofahrzeuge gleichzeitig mit Strom „betankt“ werden, desto größer ist die Belastung für das Niederspannungsnetz. In lokalen Bereichen ist ein Auslösen der Sicherung dann zumindest nicht mehr auszuschließen, in ganzen Straßen könnte zeitweise der Strom ausfallen. Damit dies nicht passiert, hat die EMH Energie-Messtechnik GmbH das Smart Grid Interface Modul (SGIM) entwickelt. Ein Mess-System, das bei der VersorgungsBetriebe Elbe GmbH in Lauenburg unter anderem potenzielle Engpässe frühzeitig identifiziert, damit dann die notwendigen Maßnahmen eingeleitet werden können.

 

SGIMs sammeln in Echtzeit große Menge an Netzdaten

 

„Bei uns sind aktuell zwei SGIMs von EMH im Einsatz. Mit ihnen können wir eine große Menge an Netzdaten in Echtzeit sammeln und auswerten. Das ist für uns als regionaler Netzbetreiber essenziell, um die geforderte Netzstabilität zu gewährleisten“, erklärt Jens Paulus von der VersorgungsBetriebe Elbe GmbH und fügt hinzu: „Wir werden in Zukunft sukzessive weitere Module einsetzten“. Möglich ist das, weil ein SGIM Platz für bis zu sieben Ausbaustufen bietet. Das modulare System kann optional zur Messung von Strömen, Leistungen und Energien von bis zu vierzehn Niederspannungs-abgängen mit zusätzlichen Komponenten erweitert werden. Die VersorgungsBetriebe Elbe GmbH profitiert bereits seit 2005 von der Unterstützung durch EMH

 

Ganze Ortsnetzstationen und Kabelverteilerschränke überwachen

 

Neben der steigenden Zahl an E-Fahrzeugen kann auch die Stromversorgung aus regenerativen Energien wie Wind oder Solar regionale Netzschwankungen hervorrufen. Sie müssen vom Verteilernetz aufgefangen werden, um die Versorgungssicherheit zu erhöhen. Auch hier liefern die SGIMs den Verteilernetzbetreibern die Basis für eine effiziente Netzplanung: „Mithilfe unserer SGIMs lassen sich ganze Ortsnetzstationen und Kabelverteilerschränke digitalisieren und überwachen. Über die Netzzustandsanalyse kann der Betreiber zu jedem Zeitpunkt Lastschwankungen erkennen und dann entsprechend reagieren“, erläutert Lars Busekrus, Vertriebsleiter bei EMH.

 

Die ermittelten Werte kann der Nutzer auf einer IoT-Plattform bequem über ein individuell programmierbares Dashboard einsehen. Eine Alarmfunktion macht auf Unregelmäßigkeiten oder auffällige Messwerte aufmerksam. Für die SGIMs spricht auch die reibungslose Integration – sie können unterbrechungsfrei eingebaut werden.

Smart Grid Interface Module von EMH sorgen für Netzstabilität bei VersorgungsBetriebe Elbe GmbH

 

(Brackel, Juli 2022) Die E-Mobilität in Deutschland nimmt zu und mit ihr auch die Anzahl an Wallboxen mit herkömmlichem Wechselstromanschluss (AC). Dort können Besitzer eines E-Autos Ihr Fahrzeug bequem in der eigenen Garage aufladen. Doch je mehr Elektrofahrzeuge gleichzeitig mit Strom „betankt“ werden, desto größer ist die Belastung für das Niederspannungsnetz. In lokalen Bereichen ist ein Auslösen der Sicherung dann zumindest nicht mehr auszuschließen, in ganzen Straßen könnte zeitweise der Strom ausfallen. Damit dies nicht passiert, hat die EMH Energie-Messtechnik GmbH das Smart Grid Interface Modul (SGIM) entwickelt. Ein Mess-System, das bei der VersorgungsBetriebe Elbe GmbH in Lauenburg unter anderem potenzielle Engpässe frühzeitig identifiziert, damit dann die notwendigen Maßnahmen eingeleitet werden können.

 

SGIMs sammeln in Echtzeit große Menge an Netzdaten

 

„Bei uns sind aktuell zwei SGIMs von EMH im Einsatz. Mit ihnen können wir eine große Menge an Netzdaten in Echtzeit sammeln und auswerten. Das ist für uns als regionaler Netzbetreiber essenziell, um die geforderte Netzstabilität zu gewährleisten“, erklärt Jens Paulus von der VersorgungsBetriebe Elbe GmbH und fügt hinzu: „Wir werden in Zukunft sukzessive weitere Module einsetzten“. Möglich ist das, weil ein SGIM Platz für bis zu sieben Ausbaustufen bietet. Das modulare System kann optional zur Messung von Strömen, Leistungen und Energien von bis zu vierzehn Niederspannungs-abgängen mit zusätzlichen Komponenten erweitert werden. Die VersorgungsBetriebe Elbe GmbH profitiert bereits seit 2005 von der Unterstützung durch EMH

 

Ganze Ortsnetzstationen und Kabelverteilerschränke überwachen

 

Neben der steigenden Zahl an E-Fahrzeugen kann auch die Stromversorgung aus regenerativen Energien wie Wind oder Solar regionale Netzschwankungen hervorrufen. Sie müssen vom Verteilernetz aufgefangen werden, um die Versorgungssicherheit zu erhöhen. Auch hier liefern die SGIMs den Verteilernetzbetreibern die Basis für eine effiziente Netzplanung: „Mithilfe unserer SGIMs lassen sich ganze Ortsnetzstationen und Kabelverteilerschränke digitalisieren und überwachen. Über die Netzzustandsanalyse kann der Betreiber zu jedem Zeitpunkt Lastschwankungen erkennen und dann entsprechend reagieren“, erläutert Lars Busekrus, Vertriebsleiter bei EMH.

 

Die ermittelten Werte kann der Nutzer auf einer IoT-Plattform bequem über ein individuell programmierbares Dashboard einsehen. Eine Alarmfunktion macht auf Unregelmäßigkeiten oder auffällige Messwerte aufmerksam. Für die SGIMs spricht auch die reibungslose Integration – sie können unterbrechungsfrei eingebaut werden.

Gebündelte Kompetenz für Stromnetze der Zukunft

Kooperation von EMH und BeEnergy SG stärkt Digitalisierung von Mess-und Prüftechnik für die Energieversorgung

 

(Brackel, April 2021) Mit einer umfassenden Kooperation wollen EMH und BeEnergy SG die gemeinsamen Kompetenzen insbesondere im Bereich der Energiemesstechnik für Niederspannungsnetze nachhaltig absichern und weiter ausbauen. Den Anfang machen die Bündelung der Vertriebsaktivitäten und die Weiterentwicklung eines modular aufgebauten Systems zur Erfassung und Analyse der Zustandsdaten innerhalb von Smart-Grid-Umgebungen.

Während EMH mit Sitz im niedersächsischen Brackel zu den weltweit führenden Anbietern von Prüftechnik für die Energieversorgung zählt, verfügt BeEnergy SG über spezifisches Know-how für die Datenkommunikation innerhalb von komplexen Versorgungsnetzen. Die BeEnergy SG GmbH wurde 2018 mit Sitz im hessischen Pohlheim gegründet und präsentierte 2019 mit dem Smart Grid Interface Modul (SGIM) eine kostengünstige und leicht installierbare Lösung zur kontinuierlichen Überwachung dynamischer Lasten in lokalen und regionalen Verteilnetzen.

Das SGIM-Konzept wird nun im Rahmen der Kooperation mit EMH weiter verfeinert, außerdem verstärkt EMH künftig den Vertrieb der Produkte von BeEnergy SG in Deutschland und Österreich.

„Die zunehmende Digitalisierung der Versorgungsnetze erfordert profundes Wissen hinsichtlich der Übertragung von Messdaten in die unterschiedlichen Systeme der Netzleittechnik“, sagt EMH-Geschäftsführer Karsten Schröder. „Für die Kooperation von EMH und BeEnergy SG ergeben sich daraus Synergien etwa im Monitoring von Infrastrukturen oder in der E-Mobilität, die wir zum Nutzen unserer Kunden gemeinsam in verbesserte und neue Produkte und Dienstleistungen umsetzen werden.“

HYDROCAL 1011 genX P: Transformatoröl flexibel überwacht

Zuwachs für die HYDROCAL-Familie von EMH: Neben stationären Systemen steht mit dem HYDROCAL 1011 genX P nun auch ein tragbares Gerät zur Analyse von Transformatoröl zur Verfügung. Über den Bereich der Leistungstransformatoren hinaus, werden die Einsatzmöglichkeiten der Gas-in-Öl Analyse damit auch auf andere Anwendungen erweitert.

 

Als „Frühwarnsystem“ zur Überwachung von Leistungstransformatoren werden die von EMH entwickelten, stationären Gas-in-Öl-Analysesysteme seit langem von Netzbetreibern und Versorgungsunternehmen in aller Welt eingesetzt. HYDROCAL-Systeme erfassen kontinuierlich die Konzentrationen von Wasser und bestimmten „Schlüsselgasen“, die im Transformatoröl gelöst sind. Sobald die Messungen vordefinierte Grenzwerte überschreiten, wird das Wartungspersonal per Alarmmeldung auf eine notwendige Überprüfung der Anlage hingewiesen. HYDROCAL-Systeme tragen dazu bei, die Lebensdauer der Transformatoren zu verlängern und damit auch die Wirtschaftlichkeit der Netzversorgung insgesamt zu sichern.

Die Methodik der Gas-in-Öl Analyse ist aber nicht nur auf Leistungstransformatoren anwendbar, sondern auch auf andere mit Öl gefüllte und elektrisch betriebene Geräte. Dazu zählen beispielsweise kleinere Verteiltransformatoren, für die sich der Einsatz eines stationären HYDROCAL-Systems nicht rechnen würde, sowie andere ölgefüllte Hochspannungsanlagen (Mess-/Schutztransformatoren, CTs/PTs, Leistungsschalter etc.). Statt solche Geräte in vorgegebenen Intervallen einer umfangreichen Wartung zu unterziehen, ermöglicht HYDROCAL 1011 genX P nun vor Ort die einfache und flexible Kontrolle der wichtigsten Parameter.

Kernstück des neuen Analysegerätes ist ein wartungsfreies NIR-Infrarot-Messystem mit Headspace-Extraktion nach IEC 60567. Öl- oder auch Gasproben werden direkt in die Extraktionskammer eingebracht und innerhalb kürzester Zeit automatisch einer umfassenden Analyse unterzogen. Das System erlaubt die Messung der Ölfeuchte sowie die Einzelmessung von Wasserstoff, Kohlenmonoxid, Kohlendioxid, Methan, Azetylen, Ethen, Ethan, Sauerstoff, Stickstoff und Propan. Die Messgenauigkeit entspricht dabei mindestens den Vorgaben gemäss IEC 60567. Erhöhte Werte von Kohlenmonoxid deuten beispielsweise auf einen möglichen Schaden der Festkörperisolation hin, andere Werte dienen als Indikatoren für Überhitzung, Teilentladung oder energiereiche Lichtbogenbildung. In den meisten Fällen steht bereits unmittelbar nach der Messung fest, ob und welche Wartungsarbeiten nun in die Wege geleitet werden müssen. Der Einsatz von HYDROCAL 1011 genX P zahlt sich vor allem bei kleineren Anlagen aus, die nun mit vergleichsweise geringem Aufwand häufiger kontrolliert werden können. Die Technologie der mobilen Gas-in-Öl Analyse dient außerdem als Unterstützung bei der Installation oder Reparatur von Leistungstransformatoren.

Das tragbare Gas-in-Öl-Analysesystem HYDROCAL 1011 wurde von EMH als „genX“-Gerät konzipiert und bietet damit eine erweiterte Funktionalität nach dem Stand der Technik. Dazu zählen eine komfortable Bedienung über ein integriertes 7“ TFT-Farbdisplay, zeitgemäße Schnittstellen zur Datenübertragung per WiFi, USB oder LAN sowie ein SD-Speicher zur Dokumentation der Arbeitsergebnisse. Alternativ zum Touchscreen können alle Gerätefunktionen auch per genX-Webserver von jedem Smartphone, Tablet oder PC aus gesteuert werden.

HYDROCAL BPD nimmt Teilentladungen den Überraschungseffekt

Umfassende Monitoring-Lösung von EMH und BSS steigert Verfügbarkeit und Lebensdauer von Leistungstransformatoren


EMH baut den Leistungsumfang der bewährten HYDROCAL-Produktfamilie weiter aus: Neben der Gas-in-Öl-Analyse soll mit HYDROCAL BPD künftig auch eine Monitoring-Lösung zur Erkennung und Analyse von Teilentladungen in Hochspannungsdurchführungen bereitstehen. Die ersten Funktionsmuster von HYDROCAL BPD wurden jetzt im Hochspannungslabor der Universität Stuttgart erfolgreich auf Herz und Nieren geprüft.

 

Defekte Hochspannungsdurchführungen sind laut einer Studie von CIGRE die zweithäufigste Ursache von Transformatorenschäden. Dafür verantwortlich sind in erster Linie Teilentladungen, die das Isolationsmaterial der Durchführungen nach und nach zersetzen. Über die temporäre Prüfung von Strom- und Phasenwinkel und UHF-Messungen von Kessel und Wicklungen können Teilentladungen zwar erfasst werden; bislang fehlte es aber an einer umfassenden Monitoring-Lösung, die neben einer zeitnahen Erkennung auch Rückschlüsse auf mögliche Folgeschäden erlaubt.

 

Über die kontinuierliche Messung und Analyse der im Transformatoröl gelösten Gase sowie der Wasseranteile tragen die HYDROCAL-Systeme von EMH bereits dazu bei, sich anbahnende Schäden frühzeitig zu erkennen und plötzliche Ausfälle der Aggregate zu vermeiden. Im Rahmen eines gemeinsamen Forschungs- und Entwicklungsprojektes von EMH und der BSS Hochspannungstechnik GmbH (Stuttgart) konnte der Monitoring-Ansatz nun auf den Bereich der Teilentladungen ausgedehnt werden.

HYDROCAL BPD (BPD – Bushing Partial Discharge, „Teilentladungen an Durchführungen“) kombiniert unterschiedliche Ansätze und Methoden zur Messung von Teilentladungen, um die Folgewirkungen schnell und umfassend erkennen zu können. Zum einen werden dabei am Prüfabgriff der Hochspannungsdurchführungen Sensoren platziert, die über das Monitoring von Strom- und Phasenwinkel sowohl Trend- als auch Absolutwerte ermitteln. Darüber hinaus erfolgt eine elektrische Teilentladungsmessung gemäß IEC 60270, wobei mit HF-Filtern ausgestattete Durchführungssensoren die Intensität und Anzahl von Teilentladungsimpulsen erfassen. Die grafische Darstellung der Daten (Phasenaufgelöste Teilentladungsdarstellung PRPD bzw. Teilentladungsdarstellung auf einem Polardiagramm) erlaubt sodann umfassende Zustandsanalysen.

Nachdem die ersten Funktionsmuster von HYDROCAL BPD ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt haben, werden die Ergebnisse des Gemeinschaftsprojektes nun zur Serienreife weiterentwickelt. EMH und BSS – eine Ausgründung des Instituts für Energieübertragung und Hochspannungstechnik (IEH) der Universität Stuttgart – konzipierten als konkrete Produkte Hochspannungsdurchführungs-Sensoren, UHF-Teilentladungssensoren und UHF-Teilentladungs-Monitoringsysteme, die je nach gewünschtem Anwendungszweck kundenspezifisch kombiniert werden können. Die nahtlose Verknüpfung mit HYDROCAL Gas-in-Öl-Analysesysteme erlaubt im Ergebnis den Aufbau einer umfassenden Monitoring-Lösung für Leistungstransformatoren unterschiedlichster Art. Als Erweiterung der vorhandenen HYDROCAL-Systeme leistet HYDROCAL BPD einen zusätzlichen Beitrag, um Ausfallzeiten von Leistungstransformatoren zu minimieren und deren Lebensdauer weiter auszudehnen.

Im Tiefflug zur HYDROCAL-Wartung

Abenteuerliche Umstände begleiten Serviceeinsatz auf der Nordsee

„After Sales Service“ klingt nicht unbedingt nach einer Stellenbezeichnung, die geradezu abenteuerliche Einsätze an ungewöhnlichen Orten erwarten lässt. In den meisten Fällen mag das auch zutreffen – aber nicht auf den Job von Tobias Pölchen. Der 28-Jährige kümmert sich bei EMH um den After Sales Service im Bereich Transformator Monitoring. Tobias Pölchen sorgt dafür, dass unsere HYDROCAL-Systeme zur Früherkennung von Transformatorenschäden immer einwandfrei funktionieren. Er installiert die neueste Firmware, schult das Servicepersonal unserer Kunden im Umgang mit den Geräten.

Turbinen 100 Meter über dem Meeresspiegel

Nun gut, bis hierher klingt das nicht unbedingt abenteuerlich – wird es aber, wenn der Terminkalender die Wartung eines HYDROCAL Offshore-Systems vorsieht. Jüngstes Beispiel: After Sales Service im Windpark „Merkur Offshore“, rund 45 Kilometer nördlich von Borkum in der Nordsee gelegen. Gerade erst in Betrieb genommen, können 66 Windenergieanlagen auf einer Gesamtfläche von 47 Quadratkilometern bis zu 396 Megawatt Strom erzeugen. Die Windräder vom Typ „Haliade 150“ hat General Electric geliefert, die Turbinen besitzen eine Nennleistung von je 6 MW. An der Nabe 100 Meter über dem Meeresspiegel werden mit einem Durchmesser von 150 Metern die größten Rotoren eingesetzt, die für solche Anlagen momentan überhaupt verfügbar sind.

Schlechte Sicht und ohrenbetäubender Lärm

Tobias Pölchen ist es gewohnt, dass Schnee und Eis oder Staus auf der Autobahn die Anreise zum Einsatzort gelegentlich verzögern. In diesem Fall bringt schlechte Sicht über der Nordsee die Planungen etwas durcheinander. Früh morgens um halb sieben sollte es losgehen, mit dem Hubschrauber vom Flugplatz Emden gen „Merkur Offshore“. Erst eineinhalb Stunden später hatte sich das Wetter aber soweit aufgeklart, dass der Start möglich wurde. Besonders komfortabel ist die Reise nicht unbedingt. Überlebensanzug und Schwimmweste engen die Bewegungsfreiheit ein, Ohrenstöpsel und Gehörschutz-Kopfhörer dämpfen den Lärm an Bord des Helikopters. Und weil die Sicht zwar besser, aber noch nicht gut geworden ist, rast die Maschine nur 100 Meter über der Nordsee dahin, bis das Offshore-Team nach 30 Minuten Tiefflug wohlbehalten die zentrale Plattform des Windparks erreicht.

Offshore-Einsätze werden zur Routine

Was folgt, ist für Tobias Pölchen Routine: Die IEC 61580-Modems der beiden HYDROCAL 1008 Offshore-Systeme müssen aktualisiert werden, die Firmware bekommt ein Update, und gemeinsam mit Technikern des Plattformbetreibers wird die Datenverbindung zum Festland auf Herz und Nieren überprüft. Am späten Nachmittag geht es dann wieder per Lufttaxi zurück nach Emden – dank besserer Sicht nun nicht mehr „knapp über den Wellen“. Gänzlich neu ist all das für Tobias Pölchen übrigens nicht. In diesem Jahr haben ihn seine Aufgaben schon dreimal auf die hohe See geführt, neben „Merkur Offshore“ ging es bereits zum Windpark „Race Bank“ vor der Ostküste Englands und nach „Walney Extension“ in der Irischen See – mit einer installierten Leistung von 659 MW derzeit der größte Offshore-Windpark der Welt, dessen Betreiber ebenfalls auf HYDROCAL-Systeme von EMH vertrauen.  

EMH erhält DAkkS Akkreditierung zur Kalibrierung von Stromtrennwandlern ICT

Zeitnahe Kalibrierung gemäß §47 MessEG reduziert Ausfallzeiten von Prüfeinrichtungen

(Brackel, Juli 2018) EMH bietet allen Anwendern von Stromtrennwandlern darunter auch die Betreiber staatlich anerkannter Prüfstellen jetzt auch die Möglichkeit an , im EMH DAkkS Labor akkreditiert nach ISO 17025 Stromtrennwandler z.B. EMH Typ ICT mit Angabe des Betrags- und Winkelfehlers kalibrieren zu lassen. Angesichts der unverändert rasanten Verbreitung von Elektronischen Zählern ohne Spannungslasche (hier besonders Haushaltszähler Typ eHZ) stehen somit jetzt die Ressourcen bereit, damit die notwendigen Kalibrierungen zeitnah im EMH DAkkS Labor durchgeführt werden können.

Parallel zum steigenden Einsatz von Elektrizitätszählern ohne Spannungslasche wächst auch der Bedarf an Stromtrennwandlern, um Spannungs- und Strompfad bei der Zählerprüfung voneinander zu trennen. Nahezu alle modernen elektronischen Zähler in dreipunkt Ausführung sowie auch der eHZ bieten keine entsprechende Möglichkeit zur Trennung von Strom.- und Spannungsmesskreis, mithin müssen die Messkreise über entsprechende Stromwandler isoliert werden. Mit dem dreiphasigen Stromtrennwandler ICT 2.3 von EMH steht allen Anwendern bereits ein bewährtes und präzises Produkt zur Verfügung, das Strom und Spannung am Elektrizitätszähler über drei integrierte einphasige Durchsteckstromwandler galvanisch trennt. Die Stromtrennwandler vom Typ ICT zeichnen sich durch einen sehr kleinen Betrags- und Phasenwinkelfehler aus, sodass im Gesamtmessfehler der Prüfeinrichtung kein wesentlicher Zusatzfehler entsteht .

Staatlich anerkannte Prüfstellen, die Stromtrennwandler ICT einsetzen, müssen laut §47 des Mess- und Eichgesetzes (MessEG) nachweisbar gewährleisten, dass diese als Prüfmittel verwendeten Normale mit den bei der PTB aufbewahrten Normalen übereinstimmen. Bei der regelmäßig erforderlichen Kalibrierung der Stromtrennwandler.

Wird das Messergebnis in Betrags- und Winkelfehler gefordert. Das nach ISO 17025 akkreditierte EMH DAkkS-Labor verfügt ab sofort auch über die Zulassung, Betrags- und Winkelfehler für Stromtrennwandlern ICT auszuweisen. Die Fehler aus Leistungsmessungen bei cos φ = 1 und cos φ = 0,5 werden in einem von der PTB validierten Verfahren ermittelt. In – selten vorkommenden – Fällen einer notwendigen Reparatur können die Stromtrennwandler ICT in den EMH-Laboratorien umgehend instandgesetzt und zeitnah einer Kalibrierung im EMH DAkkS-Labor unterzogen werden. Ausfallzeiten bei allen Anwendern werden dadurch auf ein Minimum von wenigen Tagen reduziert.

 

Hydrocal genX: Anfassen erlaubt

Erneut konnten wir unsere Produktpalette innerhalb der bewährten HYDROCAL-Produktfamilie erweitern. Mit der Neuentwicklung HYDROCAL genX stellen wir zwei onlinebasierte Multi-Gas-in-Öl-Analysesysteme für Leistungstransformatoren vor, die durch Verschmelzung zweier Technologien die Anzahl der beweglichen Teile auf ein Minimum beschränken und somit besonders service- und wartungsarm sind.

 

Der neue Look – intuitiv und leicht zu bedienen

Beide Geräte präsentieren sich im neuen, modernen Design mit benutzerfreundlichem Farbdisplay mit Touchscreen sowie grafischer Benutzerschnittstelle. Lars Busekrus, Vertriebsleiter bei EMH: „Bei den verbauten Geräten fehlt oft schlicht der Platz für eine Tastatur. Unsere neuen Geräte sind mit dem Touchscreen nun noch komfortabler und anwenderfreundlicher als die Vorgängermodelle.“

Die Geräte sind mit einem großen, kapazitiven 7-Zoll-Farb-TFT-Touchscreen intuitiv zu bedienen. Die Anbindung von Smartphone, Tablet oder Notebook-PC per WLAN- und Webserver ist problemlos möglich. Als Kommunikationsschnittstellen stehen für beide Systeme ETHERNET 10/100 Mbit/s (Kupferleitung/RJ 45 oder Glasfaserleitungen/SC Duplex) und RS 485 zur Unterstützung von MODBUS® (RTU/ASCII und TCP), DNP3 und IEC 61850 Protokolle zur Verfügung.

 

Messen mit Methode

Die Messtechnik der innovativen HYDROCAL-genX-Produkte basiert auf der Kombination von bewährter Nah-Infrarot (NIR) Technik mit vakuumgeschützter Membranextraktion. Sowohl der HYDROCAL 1004 genX als auch der HYDROCAL 1006 genX lassen sich im laufenden Betrieb am Transformator installieren.

hydrocal1006genxDie wartungsfreien Entgasungs- und Messsysteme analysieren neben der Ölfeuchte drei der im Transformator-Öl gelöste Schlüsselgase individuell: Wasserstoff, Kohlenmonoxid und Acetylen. Damit lassen sich sowohl elektrische Ausfälle von geringer Intensität, als auch Lichtbögen sowie die Papier-, Holz- und Pressspan-Zersetzung im Transformator ermitteln.

Der HYDROCAL 1006 genX misst darüber hinaus den Ethylen- und Methan-Gehalt des Leistungstransformators und liefert damit Ergebnisse zur weiteren Analyse, wie dem Duval Dreieck oder dem Rogers Diagramm gem. IEC 60599.

EMH sorgt für die Überwachung hochkomplexer Leistungstransformatoren

 

Wie bereits im Vorjahr gehören wir zu den Ausstellern auf der Coil Winding, Insulation and Electrical Manufacturing Exhibition, kurz CWIEME, vom 20. bis 22. Juni in Berlin. In Halle 4.2 / F46 − am Stand der schweizerischen MTE Meter Test Equipment AG − präsentieren wir unsere umfangreiche Produktpalette innovativer Messtechniklösungen. Im Fokus stehen die letzten Weiterentwicklungen unserer 2004 am Markt eingeführten erfolgreichen HYDROCALProduktlinie: eine neue Generation genX seiner innovativen Online Gas-in-Öl Analyse- Geräte.

 

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Für die Prüfung und Überwachung von Leistungstransformatoren bieten wir den Übertragungs- und Verteilnetzbetreibern zahlreiche Transformator Monitoring-Lösungen an. Zu den innovativen Produkten, mit denen sich eine zustands- oder zeitbasierte Prüfung und Diagnose von Betriebsmitteln durchführen lässt, gehören die Online Gas-in-Öl Analysegeräte der HYDROCAL Produktfamilie. Die Geräte analysieren die im Transformatoröl gelösten Gase und zeichnen Informationen zusätzlicher externer Sensoren auf. Dazu gehören die Temperaturkontrolle, der Zustand der Durchführungen sowie die Überwachung der Laststufenschalter. Die Daten ermöglichen es dem Anwender, jederzeit online den Zustand der Transformatoren mittels einer Software fernzuüberwachen. So können sich abzeichnende Schäden am Transformator und daraus resultierende mögliche Ausfälle frühzeitig erkannt und rechtzeitig Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Bereits 2001 begannen wir mit der Entwicklung von Messverfahren und Produkten zur Analyse gelöster Gase im Isolieröl elektrischer Betriebsmittel. Wenige Jahre darauf erfolgte die Markteinführung der ständig weiterentwickelten HYDROCAL-Produktlinie. Lars Busekrus, Vertriebsleiter bei EMH: „Wir freuen uns, dem Fachpublikum auf der CWIEME die neueste Entwicklung unserer Transformator Monitoring-Lösung vorzustellen: die wartungsfreien Multi-Gas-in-Öl Geräte HYDROCAL genX.