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Neueste Prüftechnik begleitet Transformation der Energieversorgung

EMH präsentiert auf der E-world 2020 aktualisiertes Portfolio mobiler Messgeräte

(Brackel, Dezember 2019) Mit dem Aufkommen neuer Themen wie Climate Solutions, Smart City oder E-Mobility ändern sich auch die Anforderungen an die damit verbundene Messtechnik. Auf der E-world energy & water 2020 (11.-13. Februar, Messe Essen) zeigt EMH leistungsstarke Produkte, die in unterschiedlichen Anwendungsbereichen flexibel einsetzbar sind.

Ein Beispiel für maximale Flexibilität ist das tragbare Arbeitsnormal PWS 2.3. EMH hat das bewährte Systeme dem neuesten Stand der Technik angepasst und bietet das Gerät unter der Typbezeichnung „genX“ nun mit erweiterter Funktionalität an. PWS 2.3 genX verfügt über zeitgemäße Schnittstellen zur Datenübertragung, ist mit einem großen Farbdisplay ausgestattet und besitzt eine komfortable Touch-Screen-Bedienoberfläche. Über den universellen Stromwandlereingang UCT können unterschiedlichste Stromzangen, Adapter oder Sensoren verwendet werden, ohne dass eine neuerliche Kalibrierung durch den Hersteller erforderlich wird.

Dank der hohen Flexibilität bildet PWS 2.3 genX die perfekte Basis für alle erdenklichen Einsätze. So präsentiert EMH auf der E-world 2020 beispielsweise den neu entwickelten Prüfadapter eMOB I-32.3 AC, der speziell auf die Analyse von AC-Ladesäulen für Elektrofahrzeuge ausgelegt ist. In Kombination mit dem PWS 2.3 genX steht damit ein leistungsfähiges und einfach

bedienbares mobiles Prüfsystem der Genauigkeitsklasse 0.1 zur Verfügung, das neben der Prüfung des installierten Energiezählers auch die Bestimmung von Leistungsverlusten erlaubt. Die Verbindung zwischen Ladesäule und Prüfadapter wird über ein AC-Ladekabel gem. EN 62196-1 Typ 2 hergestellt, wobei die abgegebene AC-Leistung über einen dreiphasigen Spannungsabgriff erfasst wird. eMOB I-32.3 AC verarbeitet Leistungen bis zu 22 kW und Stromstärken bis max. 32 A.

 

Neben der Elektromobilität wird die Transformation der Energieversorgung vor allem durch die Digitalisierung unterschiedlichster Prozesse geprägt. Als konkretes Produkt zeigt EMH in Essen eine Lösung zur regelkonformen Befundprüfung von SMGw-Installationen. Das Prüfsystem steht als Erweiterung vorhandener Zählerprüfeinrichtungen zur Verfügung, kann aber auch direkt in neue Prüfeinrichtungen integriert werden. Realisiert wurde zunächst eine Lösung zur metrologischen Überprüfung von Smart Meter Gateways in Verbindung mit MS2020 Basiszählern (Rückführbarkeit der Messgrößen auf nationale Normalien). In ähnlicher Weise strebt EMH auch die Bereitstellung eines Verfahrens zur SMGw-Annahmeprüfung an.

 

EMH auf der E-world energy & water 2020: Halle 2, Stand 132

Im Tiefflug zur HYDROCAL-Wartung

Abenteuerliche Umstände begleiten Serviceeinsatz auf der Nordsee

„After Sales Service“ klingt nicht unbedingt nach einer Stellenbezeichnung, die geradezu abenteuerliche Einsätze an ungewöhnlichen Orten erwarten lässt. In den meisten Fällen mag das auch zutreffen – aber nicht auf den Job von Tobias Pölchen. Der 28-Jährige kümmert sich bei EMH um den After Sales Service im Bereich Transformator Monitoring. Tobias Pölchen sorgt dafür, dass unsere HYDROCAL-Systeme zur Früherkennung von Transformatorenschäden immer einwandfrei funktionieren. Er installiert die neueste Firmware, schult das Servicepersonal unserer Kunden im Umgang mit den Geräten.

Turbinen 100 Meter über dem Meeresspiegel

Nun gut, bis hierher klingt das nicht unbedingt abenteuerlich – wird es aber, wenn der Terminkalender die Wartung eines HYDROCAL Offshore-Systems vorsieht. Jüngstes Beispiel: After Sales Service im Windpark „Merkur Offshore“, rund 45 Kilometer nördlich von Borkum in der Nordsee gelegen. Gerade erst in Betrieb genommen, können 66 Windenergieanlagen auf einer Gesamtfläche von 47 Quadratkilometern bis zu 396 Megawatt Strom erzeugen. Die Windräder vom Typ „Haliade 150“ hat General Electric geliefert, die Turbinen besitzen eine Nennleistung von je 6 MW. An der Nabe 100 Meter über dem Meeresspiegel werden mit einem Durchmesser von 150 Metern die größten Rotoren eingesetzt, die für solche Anlagen momentan überhaupt verfügbar sind.

Schlechte Sicht und ohrenbetäubender Lärm

Tobias Pölchen ist es gewohnt, dass Schnee und Eis oder Staus auf der Autobahn die Anreise zum Einsatzort gelegentlich verzögern. In diesem Fall bringt schlechte Sicht über der Nordsee die Planungen etwas durcheinander. Früh morgens um halb sieben sollte es losgehen, mit dem Hubschrauber vom Flugplatz Emden gen „Merkur Offshore“. Erst eineinhalb Stunden später hatte sich das Wetter aber soweit aufgeklart, dass der Start möglich wurde. Besonders komfortabel ist die Reise nicht unbedingt. Überlebensanzug und Schwimmweste engen die Bewegungsfreiheit ein, Ohrenstöpsel und Gehörschutz-Kopfhörer dämpfen den Lärm an Bord des Helikopters. Und weil die Sicht zwar besser, aber noch nicht gut geworden ist, rast die Maschine nur 100 Meter über der Nordsee dahin, bis das Offshore-Team nach 30 Minuten Tiefflug wohlbehalten die zentrale Plattform des Windparks erreicht.

Offshore-Einsätze werden zur Routine

Was folgt, ist für Tobias Pölchen Routine: Die IEC 61580-Modems der beiden HYDROCAL 1008 Offshore-Systeme müssen aktualisiert werden, die Firmware bekommt ein Update, und gemeinsam mit Technikern des Plattformbetreibers wird die Datenverbindung zum Festland auf Herz und Nieren überprüft. Am späten Nachmittag geht es dann wieder per Lufttaxi zurück nach Emden – dank besserer Sicht nun nicht mehr „knapp über den Wellen“. Gänzlich neu ist all das für Tobias Pölchen übrigens nicht. In diesem Jahr haben ihn seine Aufgaben schon dreimal auf die hohe See geführt, neben „Merkur Offshore“ ging es bereits zum Windpark „Race Bank“ vor der Ostküste Englands und nach „Walney Extension“ in der Irischen See – mit einer installierten Leistung von 659 MW derzeit der größte Offshore-Windpark der Welt, dessen Betreiber ebenfalls auf HYDROCAL-Systeme von EMH vertrauen.  

ED Netze GmbH: Schulungen sichern hohe Qualifikation im Außendienst

 

Anwenderseminare von EMH verschaffen profundes Wissen zum Einsatz neuester Technologien im Zählerwesen


(Brackel, Oktober 2018) Dank digitaler Transformation geht die Funktionsprüfung von Elektrizitätszählern heute einfacher und schneller als je zuvor von der Hand, die Ergebnisse sind an Präzision und Zuverlässigkeit kaum zu überbieten. Über praxisnahe Seminare vermittelt EMH den Anwendern das nötige Wissen zum effizienten Einsatz von Prüfzählern der neuesten Generation. Beispiel: Die ED Netze GmbH aus Rheinfelden.  

 

Ob Energieversorgungsunternehmen, Netzbetreiber oder externer Dienstleister: Die rasant zunehmende Digitalisierung stellt die Akteure im Zählerwesen vor gewaltige Herausforderungen. Allein der millionenfache Austausch von Ferraris-Zählern gegen elektronische Haushaltszähler ist mit einem logistischen Aufwand verbunden, der alle Beteiligten an die Grenzen des Möglichen führt. Parallel dazu muss sich das Personal aber auch mit veränderten Arbeitsabläufen vertraut machen, die die Prüfung elektronischer Zähler gegenüber analogen Geräten mit sich bringt.

Auch wenn Hersteller wie EMH alles Erdenkliche unternehmen, damit die Bedienung moderner Prüfzähler möglichst einfach vonstattengeht, ist es mit der Lektüre des Gerätehandbuches bei weitem nicht getan. So sieht es auch Günter Schaffrinna, Teamleiter Sondermesstechnik und zentraler Service der ED Netze GmbH: „Wir bewegen uns in einem Markt, der schnell wächst und sich fortlaufend verändert“, sagt Schaffrinna. „Mit zunehmender Digitalisierung steigen auch die Anforderungen an unsere Mitarbeiter, deren hohe Qualifikation wir nur über fortlaufende Schulungen im Umgang mit den Geräten sicherstellen können.“

Als Netzbetreiber für Südbaden sichert ED Netze mit rund 280 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Stromversorgung von nahezu 300.000 Netzkunden und 16.000 dezentralen Einspeiseanlagen. Das Netzgebiet reicht von Freiburg bis zum Hochrhein im Westen und von Villingen-Schwenningen bis zum Bodensee im Osten. Die Stromerzeugung aus Wasserkraft nimmt dabei traditionell eine wichtige Rolle ein. Die technische Ausstattung dieses Bereiches wurde gerade erst auf den neuesten Stand gebracht: Für den Außendienst Zählerservice beschaffte ED Netze insgesamt 22 Prüfzähler vom Typ EMH PWS 2.3 genX, die vor allem für Prüfungen vor Ort und Messsatzkontrollen nach Anlagenänderungen (beispielsweise Zählerwechseln) eingesetzt werden.

Bereits seit dem Jahr 2002 nutzt der Außendienst von ED Netze mobile Mess- und Prüfgeräte von EMH. Den Anfang machte seinerzeit ein dreiphasiger Zähler- und Schaltungsprüfer vom Typ Calport 200, der zwischenzeitlich vom Nachfolgemodell Calport 300 abgelöst wurde. Als dreiphasiges Arbeitsnormal beschaffte ED Netze zunächst Prüfzähler vom Typ PWS 2.3, die später gegen das Nachfolgemodell PWS 2.3 Plus ausgetauscht wurden und nun wiederum dem neuesten Modell PWS 2.3 genX weichen müssen. „Mit allen Geräten haben wir über die Jahre sehr gute Erfahrungen gemacht“, berichtet Günter Schaffrinna, „und dazu haben die von EMH angebotenen Seminare einen wesentlichen Beitrag geleistet.“

Wahlweise vor Ort beim Kunden oder in eigenen Räumen am Firmensitz in Brackel, veranstaltet EMH ein- bis dreitägige Schulungen, die sämtliche Aspekte der Zählerprüfung mit mobiler Technik abdecken – von der Bürdenmessung an Strom- und Spannungswandlern bis hin zur Auswertung und gerichtsfesten Dokumentation aller Ergebnisse. Während der vergangenen Jahre hat EMH das Seminarangebot immer wieder veränderten Rahmenbedingungen angepasst und erweitert. Mit einem Umzug in neue Räumlichkeiten werden die Schulungskapazitäten am Standort Brackel demnächst erweitert, zugleich wächst das Interesse der Anwender an vor-Ort-Seminaren, um den zeitlichen Aufwand angesichts der vorhandenen Arbeitsbelastung so gering wie möglich zu halten und längere Reisen zu vermeiden.

Was den Außendienst von ED Netze angeht, ist der Schulungsbedarf in Zusammenhang mit EMH-Technik für den Moment erst einmal erfüllt. Günter Schaffrinna ist sicher, dass die Handhabung vom PWS 2.3 genX bei den Außendienstlern „sitzt“ – jedenfalls solange, bis neue Rahmenbedingungen wiederum neues Wissen erfordern.

 

Norddeutsche Prüftechnik auf Tournee

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EMH-Roadshow 2018 bietet regionale Präsentationen und Workshops für Energieversorger in Deutschland und Österreich

(Brackel, März 2018) Die neuesten Produkte an Bord und von kompetenten Ansprechpartnern begleitet, macht sich der EMH-Truck Ende Mai auf den Weg. Mit Stationen in Köln, Leipzig und Salzburg kommt die EMH-Roadshow 2018 den regionalen Energieversorgern im Wortsinn entgegen.

 

Neueste Produkte der tragbaren und stationären Prüftechnik sowie Überwachungssysteme für Transformatoren in Augenschein nehmen, Fragen zu bereits vorhandenen Geräten im persönlichen Gespräch klären oder sich mit aktuellen Brancheninformationen versorgen: all das bietet EMH mit der Roadshow 2018. Die Stationen in Köln, Leipzig und Salzburg verkürzen Kunden und Interessenten aus den jeweiligen Regionen den Weg, um modernste Systeme der Energie-Messtechnik quasi vor der eigenen Haustür kennenzulernen. Interessante Vorträge und Workshops runden die Präsentation der EMH-Produkte ab und vermitteln umfassende Hintergrundinformationen. Und wer seine fachliche Kompetenz darüber hinaus noch weiter ausbauen will, kann sich bei dieser Gelegenheit auch mit den Seminarangeboten von EMH vertraut machen.

 

Die Teilnahme an den Roadshows ist kostenlos, aus organisatorischen Gründen freut sich das Team aber über eine vorherige Anmeldung – per E-Mail unter training@emh.de oder telefonisch unter +49 (0) 4185 58 57 0.

 

Die EMH-Roadshow 2018 beginnt am 29.Mai in Köln, endet am 7.Juni in Salzburg und findet jeweils zwischen 10 und 15 Uhr statt. Die Termine im Einzelnen:

 

Köln: 29.Mai 2018, Köln Marriott Hotel, Johannisstraße 76-80, 50668 Köln

 

Leipzig: 30.Mai 2018, The Westin Leipzig, Gerberstraße 15, 04105 Leipzig

 

Salzburg: Wyndham Grand / Salzburg Conference Centre, Fanny-von-Lehnert-Straße 7, 5020 Salzburg.

An Land und auf See: Mehr Effizienz und Zuverlässigkeit der Strom-netze mit unseren Transformator Monitoring-Lösungen

Hohe Betriebssicherheit, eine lange Lebensdauer sowie reduzierte Wartungs- und Ausfallzeiten von Transformatoren gehören zu den Herausforderungen, vor denen Energieversorger stehen. Um einen zuverlässigen, störungsfreien Betrieb der Stromnetze gewährleisten zu können, bieten wir zahlreiche Transformator Monitoring-Lösungen an. Dazu gehört die erfolgreiche HYDROCALProduktlinie mit den weiter entwickelten HYDROCAL 1008-3 und HYDROCAL 1005-3 sowie den HYDROCAL Offshore Varianten. Alle drei Versionen haben wir Ende September auf der TLM 2016 in Königswinter präsentiert. img_2825

Auf der jährlichen Transformer-Life-Management Konferenz (TLM) versammeln sich Experten, Ingenieure, Hersteller und Aussteller, die das Ziel haben, die Effizienz und Zuverlässigkeit der Netze zu verbessern. Eine für uns optimale Plattform, die seit der Markteinführung 2004 ständig weiter entwickelte Produktlinie HYDROCAL vorzustellen, mit der sich eine zustands- oder zeitbasierte Prüfung und Diagnose von Betriebsmitteln durchführen lässt. Denn Mess- und Monitoringtechnik zur Überwachung von Leistungstransformatoren ist zwingend notwendig für die Optimierung der Stromnetzinfrastruktur. Hierbei gilt die Gas-in-Öl-Analyse als eines der leistungsfähigsten Verfahren. „Vor allem den Netzbetreibern geht es darum, die Probleme lösen, die durch die dezentrale Energieerzeugung verursacht werden, während sie die Versorgungssicherheit aufrecht erhalten müssen“, sagt EMH Vertriebsleiter Lars Busekrus.

Passende Anwendungen on- und offshore Der HYDROCAL 1008-3 misst individuell die Ölfeuchte sowie sieben im Transformator-Öl gelöste Schlüsselgase. Das wartungsfreie Messgerät lässt sich am laufenden Transformator installieren. Es dient außerdem als kompaktes Transformator-Überwachungssystem. Der HYDROCAL 1005-3 misst vier der im Transformator-Öl gelösten Schlüsselgase sowie die Ölfeuchte. Während die früheren Versionen direkt am Transformator installiert wurden und nur diesen überwachen konnten, können die neuen -3 Geräte bis zu drei Transformatoren überwachen.
Auch für den Betrieb auf hoher See bieten wir die passende Anwendung: Die HYDROCAL Offshore Varianten sind speziell für die harten Bedingungen, etwa Salzwasser und Korrosion, auf Offshore-Plattformen ausgelegt. Ein speziell lackiertes Gehäuse ohne Fenster und die Verwendung von rostsicherem Chromnickelstahl sichert die Zuverlässigkeit und Langlebigkeit der Geräte. Aktuell beschäftigen wir uns mit der kommenden Neuentwicklung innerhalb der HYDROCAL-Produktlinie: Der HYDROCAL genX ist ein wartungsfreies Entgasungs- und Messsystem zur Erfassung gelöster Schadgase im Isolieröl von Leistungstransformatoren. Hierbei werden Thermokonvektions-Membran-Entgasungsverfahren mit neuen träger- und kalibriergasunabhängigen Infrarot‐Messverfahren in Kombination gebracht.

Höhensicherheitstraining für EMH-Mitarbeiter

Hoch hinaus ging es für fünf Mitarbeiter von EMH. Im Kompetenzzentrum für Höhensicherheit der HanseClimbing OHG in Hamburg-Wilhelmsburg wurden sie auf einem Übungsgerüst mit Steigschutzleiter, einem Außengerüst mit integriertem Steigschutz und diversen Podeste in verschiedenen Höhen in der ,,Absturzsicherung und Höhenrettung“ geschult. Denn auch ihre Jobs finden teilweise in großer Höhe statt: Unsere Kollegen sind im Bereich HYDROCAL im Einsatz. Mit unseren Transformator Monitoring-Lösungen sorgen sie dafür, das Ausfallrisiko von Leistungstransformatoren in Stromnetzen zu minimieren.

 

hoehenrettungsteam

Bild: Das EMH-Höhenrettungsteam

Abstürze gehören zu den häufigsten Unfällen im Bereich der gewerblichen Wirtschaft. In Bereichen wie Mobilfunk, Windkraft, Blitzschutz / Elektro oder Gerüstbau bestehen bei Arbeiten an und in der Nähe von Absturzkanten erhöhte Risiken für Gesundheit und Leben. Die Ursachen sind nicht selten fehlende oder unzureichende Absturzsicherungen. Deshalb müssen alle Mitarbeiter, die in Absturz gefährdeten Bereichen arbeiten und sich mit einer persönlichen Schutzausrüstung sichern, in die Anwendung der PSA gegen Absturz unterwiesen werden.

Unsere Mitarbeiter wurden in Theorie und Praxis geschult. Dazu gehörten die Anwendung, Wartung und Pflege der persönlichen Schutzausrüstung ebenso wie allgemeine Verhaltensweisen auf hoch gelegenen Arbeitsplätzen, rechtliche Grundlagen, Sturzphysik und die Rettung aus Notsituationen.

 

„Das Seminar war nicht nur sehr lehrreich, sondern besonders der Praxisteil hat großen Spaß gemacht“, sagt Tobias Pölchen, Serviceteam HYDROCAL. „Eine Aufgabe bestand zum Beispiel darin, abstürzende Personen sicher aufzufangen, die Fallstrecke zu begrenzen und zu gewährleisten, dass die Benutzer nach dem Auffangvorgang sicher vom System gehalten werden.“