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Produktpräsentation – virtuell und doch praxisnah

Measurement Heroes by EMH: Großes Interesse an Hintergrundinformationen zur Prüftechnik für die Energiewirtschaft

 

Statt in Wien, München, Köln und Leipzig persönliche Präsenz zu zeigen, präsentierte EMH die jährliche Roadshow erstmals aus einem Online-TV-Studio am Firmensitz Brackel. Entstanden aus den notwendigen Einschränkungen angesichts der Covid-19-Pandemie, stieß die virtuelle Produktpräsentation gleichwohl auf großes Interesse der zugeschalteten Teilnehmer aus allen Teilen Deutschlands und darüber hinaus.

 

An zwei aufeinanderfolgenden Tagen informierten EMH-Vertreter jeweils gut eine Stunde lang über modernste Prüfsysteme für Energiezähler oder zur Überwachung von Leistungstransformatoren. EMH-Geschäftsführer Karsten Schröder, Vertriebsleiter Lars Busekrus und Serviceleiter Peter Kurth stellten sich zugleich auch individuellen Fragen aus dem Publikum. Im Mittelpunkt standen die neueste Generation an tragbaren Prüfeinrichtungen, von den Arbeitsnormalen PWS 2.3genX, CheckMeter 2.3genX und PTS 3.3genX bis hin zum Ladesäulen-Testadapter eMOB I-32.3 AC, wie auch stationäre Testsysteme für den Einsatz in der Zählerproduktion oder das umfassende HYDROCAL-Portfolio zur Überwachung von Leistungstransformatoren. Speziell für die virtuelle Roadshow produziert, vermittelten eingespielte Produktfilme einen Überblick zu den Funktionalitäten und Anwendungsmöglichkeiten der jeweiligen Geräte.

 

Das ungewöhnliche Format der Produktpräsentation stieß bei den online zugeschalteten Teilnehmern durchgehend auf reges Interesse und ließ vielfältige Nachfragen aufkommen. Zum Beispiel, ob die aktuelle Software CALegration auch ältere, noch in Betrieb befindliche Geräte wie das Referenznormal CALPORT 300 unterstützt (Antwort: ja, sofern das Gerät mit der neuesten Firmware ausgestattet ist), ob Prüfmittel von EMH in festgelegten Abständen vom Hersteller kalibriert werden müssen (nein, die Messmittelüberwachung orientiert sich an den internen QM-Regeln des Anwenders, empfohlen werden aber Überprüfungen im Abstand von zwölf bis 24 Monaten) oder ob EMH auch Lösungen zur Messung von DC-Schnelladesäulen anbietet (die entsprechende Technik ist in der Entwicklung, momentan konzentriert sich das Angebot aber auf die am weitesten verbreiteten AC-Ladestationen Typ II 22kW). In Bezug auf stationäre Systeme ging es u.a. ebenfalls um die notwendigen Prüfintervalle (die sich an den Vorgaben der PTB orientieren und in der Regel drei Monate betragen), und schließlich interessierten sich Teilnehmer für die Frage, ob die Analyseergebnisse automatischer HYDROCAL-Systeme ebenso präzise ausfallen wie bei einer klassischen Laboruntersuchung (die Genauigkeit ist absolut vergleichbar, sofern es um die Trendentwicklung bestimmter Inhaltsstoffe im Transformatorenöl geht, bei der Spurenanalyse erreichen Online-Überwachungssysteme allerdings ihre Grenzen).

 

Während der Live-Präsentation konnten angesichts des vorgegebenen Zeitrahmens längst nicht alle gestellten Fragen behandelt werden, das Team von EMH reichte die Antworten aber im Anschluss daran nach. Und wer die Measurement Heroes by EMH verpasst hat, kann die Teilnahme jederzeit nachholen: Unter

https://emh.eu/measurement-heroes-aufzeichnungen/ steht das komplette Ereignis als Videoaufzeichnung zum Anschauen bereit.

„Für unsere Kunden ist mir kein Weg zu weit“

Measurement Heroes im Portrait: Lars Busekrus, Leiter Vertrieb und Marketing EMH

Fußballprofi, Pilot oder (nach Meinung seiner Mutter) Koch: Mit der Welt der Energieversorgung hatten die ursprünglichen Berufsvorstellungen von Lars Busekrus allenfalls indirekt zu tun. Doch spätestens seit die Covid-19-Pandemie das Leben auf den Kopf gestellt hat, erweist sich seine Entscheidung zugunsten einer kaufmännischen Ausbildung im Nachhinein als überaus weitsichtig. Obendrein sind die Aufgaben des 49-Jährigen bei EMH nicht minder interessant, als würde er in der Bundesliga kicken, im Flugzeugcockpit sitzen oder in einer Restaurantküche wirken. „Die Arbeit ist sehr abwechslungsreich und bietet meinem Team und mir immer wieder aufs Neue viele Gestaltungsmöglichkeiten“, fasst Lars Busekrus seine beruflichen Aufgaben zusammen. Ob der nächste Messeauftritt ansteht, ein neues Produkt die Marktreife erlangt oder die alljährliche EMH Road Show angesichts eingeschränkter Kontaktmöglichkeiten kurzerhand in ein virtuelles Event umgewandelt werden muss: Marketing und Vertrieb sind stets am „Puls der Zeit“, und Busekrus hat für Stillstand wenig übrig.

 

Branche mit „familiärer Atmosphäre“

Nach der Ausbildung und einer anschließenden Weiterbildung im Bereich Marketing war Lars Busekrus zunächst im Maschinenbau und in der Industrieautomation tätig, bis er im Februar 2008 zu EMH in Brackel stieß. „Ich schätze Ehrlichkeit und Direktheit“, stellt der gebürtige Ostwestfale fest, und wenn er die Energiewirtschaft als „sehr konservative Branche“ bezeichnet, meint er dass alles andere als negativ. „Einerseits handelt es sich bei der Klientel von EMH natürlich um einen gewaltigen und bedeutenden Industriezweig, sowohl national als auch international“, sagt Busekrus. „Auf der anderen Seite ist die Zahl der Unternehmen vergleichsweise überschaubar und von einer Art familiären Atmosphäre geprägt, in der mündliche Abmachungen unverändert Gültigkeit besitzen.“

Enger Kundenkontakt auch aus der Ferne

Unter normalen Umständen ist Lars Busekrus einen Gutteil seiner Arbeitszeit „auf Achse“, kümmert sich im persönlichen Gespräch um die Wünsche der Kunden und ist notfalls auch außerhalb der üblichen Geschäftszeiten erreichbar. „Für unsere Kunden ist mir kein Weg zu weit“, sagt er und fügt schmunzelnd hinzu: „Wenn dabei dann noch ein guter Auftrag herauskommt, umso besser.“ Momentan schränken die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie den Aktionsradius von Lars Busekrus zwar ein, dem engen Kundenkontakt tut das aber keinen Abbruch. „Zum Glück lassen sich die meisten Fragen auch aus der Ferne klären, das persönliche Gespräch holen wir dann eben später nach“, sagt er. Und weil er gerade weniger „auf Achse“ ist, genießt er nach Feierabend umso mehr einen Spaziergang am nahen Elbufer oder macht es sich zu Hause gemütlich: „Wer mich kennt, mag das kaum glauben – aber auch wenn ich immer viel rede, hänge ich ebenso gerne einfach mal ab.“

 

 

Neueste Prüftechnik begleitet Transformation der Energieversorgung

EMH präsentiert auf der E-world 2020 aktualisiertes Portfolio mobiler Messgeräte

(Brackel, Dezember 2019) Mit dem Aufkommen neuer Themen wie Climate Solutions, Smart City oder E-Mobility ändern sich auch die Anforderungen an die damit verbundene Messtechnik. Auf der E-world energy & water 2020 (11.-13. Februar, Messe Essen) zeigt EMH leistungsstarke Produkte, die in unterschiedlichen Anwendungsbereichen flexibel einsetzbar sind.

Ein Beispiel für maximale Flexibilität ist das tragbare Arbeitsnormal PWS 2.3. EMH hat das bewährte Systeme dem neuesten Stand der Technik angepasst und bietet das Gerät unter der Typbezeichnung „genX“ nun mit erweiterter Funktionalität an. PWS 2.3 genX verfügt über zeitgemäße Schnittstellen zur Datenübertragung, ist mit einem großen Farbdisplay ausgestattet und besitzt eine komfortable Touch-Screen-Bedienoberfläche. Über den universellen Stromwandlereingang UCT können unterschiedlichste Stromzangen, Adapter oder Sensoren verwendet werden, ohne dass eine neuerliche Kalibrierung durch den Hersteller erforderlich wird.

Dank der hohen Flexibilität bildet PWS 2.3 genX die perfekte Basis für alle erdenklichen Einsätze. So präsentiert EMH auf der E-world 2020 beispielsweise den neu entwickelten Prüfadapter eMOB I-32.3 AC, der speziell auf die Analyse von AC-Ladesäulen für Elektrofahrzeuge ausgelegt ist. In Kombination mit dem PWS 2.3 genX steht damit ein leistungsfähiges und einfach

bedienbares mobiles Prüfsystem der Genauigkeitsklasse 0.1 zur Verfügung, das neben der Prüfung des installierten Energiezählers auch die Bestimmung von Leistungsverlusten erlaubt. Die Verbindung zwischen Ladesäule und Prüfadapter wird über ein AC-Ladekabel gem. EN 62196-1 Typ 2 hergestellt, wobei die abgegebene AC-Leistung über einen dreiphasigen Spannungsabgriff erfasst wird. eMOB I-32.3 AC verarbeitet Leistungen bis zu 22 kW und Stromstärken bis max. 32 A.

 

Neben der Elektromobilität wird die Transformation der Energieversorgung vor allem durch die Digitalisierung unterschiedlichster Prozesse geprägt. Als konkretes Produkt zeigt EMH in Essen eine Lösung zur regelkonformen Befundprüfung von SMGw-Installationen. Das Prüfsystem steht als Erweiterung vorhandener Zählerprüfeinrichtungen zur Verfügung, kann aber auch direkt in neue Prüfeinrichtungen integriert werden. Realisiert wurde zunächst eine Lösung zur metrologischen Überprüfung von Smart Meter Gateways in Verbindung mit MS2020 Basiszählern (Rückführbarkeit der Messgrößen auf nationale Normalien). In ähnlicher Weise strebt EMH auch die Bereitstellung eines Verfahrens zur SMGw-Annahmeprüfung an.

 

EMH auf der E-world energy & water 2020: Halle 2, Stand 132

EMH-Lösung gewährleistet Prüfbarkeit von SMGw-Installationen

Präsentation der neuen Messtechnik auf dem FNN-Fachkongress ZMP 2019 in Leipzig


Parallel zur bevorstehenden Markteinführung der ersten zugelassenen Smart Meter Gateways hat EMH eine Lösung zur regelkonformen Befundprüfung von SMGw-Installationen entwickelt. Die erforderliche Hardware sowie entsprechende Software-Erweiterungen werden dem Fachpublikum erstmals während des FNN-Kongresses ZMP 2019 in Leipzig vorgestellt.

Als zentraler Knotenpunkt für die Kommunikation aller aufkommenden Daten innerhalb eines intelligenten Messsystems müssen Smart Meter Gateways höchste Qualitätsanforderungen erfüllen. Das SMGw bildet die Schnittstelle zwischen der Außenwelt (zum Beispiel Netzbetreibern), den Verbrauchern im jeweiligen Heimnetz (Home Area Network, HAN) und allen innerhalb eines Lokalen Metrologischen Netzwerkes (LMN) angebundenen Zählern. Während die Zählerproduzenten strenge Vorgaben des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik BSI und des Forums Netztechnik/Netzbetrieb im VDE (FNN) berücksichtigen und vor Auslieferung der Geräte einen Konformitätsnachweis erbringen müssen, mangelte es bislang an praktikablen Lösungen, SMGw-Installationen bei Bedarf einer Befundprüfung zu unterziehen.

Auf Basis der umfangreichen Erfahrungen bei der Entwicklung von Prüfeinrichtungen für Elektrizitätszähler unterschiedlichster Art konnte EMH diese Lücke nun schließen. Die kombinierte Hard-und Softwarelösung folgt dem grundsätzlichen Ablauf, den die Eichbehörden in der „Prüfanweisung für Messgeräte und Zusatzeinrichtungen GM-P 6.1 Elektrizität“ aufzeigen. Das von EMH realisierte SMGw-Prüfsystem steht als Erweiterung vorhandener Zählerprüfeinrichtungen zur Verfügung, kann aber auch direkt in neue Prüfeinrichtungen integriert werden.

Realisiert wurde zunächst eine Lösung zur metrologischen Überprüfung von Smart Meter Gateways in Verbindung mit MS2020 Basiszählern (Rückführbarkeit der Messgrößen auf nationale Normalien), in ähnlicher Weise strebt EMH auch die Bereitstellung eines Verfahrens zur SMGw-Annahmeprüfung an. Einzelheiten werden während des FNN-Fachkongresses ZMP 2019 vom 15.-16. Mai in Leipzig vorgestellt, auf dem EMH auch als Aussteller vertreten sein wird. Neben dem SMGw-Prüfsystem präsentiert EMH bei dieser Gelegenheit auch das aktuelle Portfolio an tragbaren und stationären Prüfeinrichtungen unterschiedlichster Art, einschließlich des neuen, dreiphasigen Testsystems PTS 3.3 genX.

Neue Messtechnik sichert Einhaltung gesetzlicher Vorgaben

Team der EWR Remscheid

EMH-System PTS 3.3C erweitert Leistungsspektrum des Messstellenbetriebs der EWR Remscheid


(Brackel, März 2019) Obschon die Digitalisierung des Zählerwesens in vollem Gange ist, dürfen Ferraris-Zähler weiterhin verbaut und noch bis zum Jahre 2032 betrieben werden. Gleichzeitig sind grundzuständige Messstellenbetreiber gehalten, ihre technische Ausstattung bis spätestens 2020 künftigen Anforderungen anzupassen und eine „moderne Ausstattung“ vorzuhalten. Der Remscheider Energieversorger EWR GmbH realisiert diese Vorgabe mit Unterstützung eines stationären Prüfsystems von EMH.

 

Als grundzuständiger Messstellenbetreiber muss der Remscheider Energieversorger EWR dafür Sorge tragen, dass die rund 75.000 Elektrizitätszähler aus dem eigenen Bestand präzise funktionieren. Die klassischen Zählerprüfungen auf der einen Seite, sieht sich Axel Kazenmaier als Leiter des EWR-Messstellenbetriebs zusehends aber auch mit Aufgaben konfrontiert, die bislang primär von den staatlich anerkannten Prüfstellen erledigt wurden. In erster Linie geht es dabei um Annahmeprüfungen neuer Geräte: „Die staatlichen Prüfstellen haben inzwischen mit amtlichen Aufgaben dermaßen viel zu tun, dass für Annahmeprüfungen externer Kunden kaum noch Kapazitäten bereitstehen“, stellt Kazenmaier fest. Parallel dazu müssen viele Messstellenbetreiber ihre Prüftechnik modernisieren, um neben klassischen Ferraris-Zählern auch moderne Messeinrichtungen prüfen zu können. Damit nicht genug, gilt für Annahmeprüfungen seit dem 1. Januar 2019 auch

noch ein neues Stichprobenverfahren, mit dem nach einheitlichen Vorgaben eine durchgehend hohe Qualität aller Messeinrichtungen gewährleistet werden soll. Für Axel Kazenmaier folgt daraus: „Damit wir die messtechnische Qualität auf höchstem Niveau halten und die Wirtschaftlichkeit neu zu verbauender Messeinrichtungen steigern können, müssen wir unser Aufgabenspektrum dauerhaft erweitern.“

Zur praktischen Umsetzung nutzt die EWR GmbH künftig das stationäre Einplatz-Zählerprüfsystem PTS 3.3C von EMH. Die Entscheidung fiel im Mai vergangenen Jahres, als die EMH-Roadshow in Köln Station machte: „Die Leistungsfähigkeit des vorgeführten Systems war absolut überzeugend“, so Axel Kazenmaier, „und als stationäre Anlage ist das PTS 3.3C die ideale Ergänzung für unseren mobilen Prüfzähler PWS 2.3 Plus, mit dem wir bereits allerbeste Erfahrungen gemacht haben.“

Mit dem PTS 3.3C können Elektrizitätszähler vollautomatisch geprüft, geeicht und justiert werden. Außerhalb der gesetzlichen Befundprüfungen ermöglicht das Einplatz-System auch Sonderuntersuchungen oder Bemusterungen und Prüfungen geringer Stückzahlen. Das PTS 3.3C verfügt über eine dreiphasige Strom- und Spannungsquelle sowie einen dreiphasigen Prüfzähler der Klasse 0.05. Der Prüfvorgang von klassischen Ferraris-Zähler wie auch modernen Messeinrichtungen erfolgt, ohne dass der Einsatz von Stromtrennwandlern nötig wäre.

Das PTS 3.3C versetzt den Remscheider Energieversorger EWR in die Lage, Annahmeprüfungen unabhängig von amtlichen Prüfstellen und externen Dienstleistern in Eigenregie zu erledigen. Darüber hinaus möchte Axel Kazenmaier das System aber auch zur Überprüfung und Anpassung von Parametrierungen einsetzen. „Mit dieser Ausstattung sind wir auf alle Eventualitäten bestens vorbereitet“, fasst Kazenmaier zusammen.

EMH erhält DAkkS Akkreditierung zur Kalibrierung von Stromtrennwandlern ICT

Zeitnahe Kalibrierung gemäß §47 MessEG reduziert Ausfallzeiten von Prüfeinrichtungen

(Brackel, Juli 2018) EMH bietet allen Anwendern von Stromtrennwandlern darunter auch die Betreiber staatlich anerkannter Prüfstellen jetzt auch die Möglichkeit an , im EMH DAkkS Labor akkreditiert nach ISO 17025 Stromtrennwandler z.B. EMH Typ ICT mit Angabe des Betrags- und Winkelfehlers kalibrieren zu lassen. Angesichts der unverändert rasanten Verbreitung von Elektronischen Zählern ohne Spannungslasche (hier besonders Haushaltszähler Typ eHZ) stehen somit jetzt die Ressourcen bereit, damit die notwendigen Kalibrierungen zeitnah im EMH DAkkS Labor durchgeführt werden können.

Parallel zum steigenden Einsatz von Elektrizitätszählern ohne Spannungslasche wächst auch der Bedarf an Stromtrennwandlern, um Spannungs- und Strompfad bei der Zählerprüfung voneinander zu trennen. Nahezu alle modernen elektronischen Zähler in dreipunkt Ausführung sowie auch der eHZ bieten keine entsprechende Möglichkeit zur Trennung von Strom.- und Spannungsmesskreis, mithin müssen die Messkreise über entsprechende Stromwandler isoliert werden. Mit dem dreiphasigen Stromtrennwandler ICT 2.3 von EMH steht allen Anwendern bereits ein bewährtes und präzises Produkt zur Verfügung, das Strom und Spannung am Elektrizitätszähler über drei integrierte einphasige Durchsteckstromwandler galvanisch trennt. Die Stromtrennwandler vom Typ ICT zeichnen sich durch einen sehr kleinen Betrags- und Phasenwinkelfehler aus, sodass im Gesamtmessfehler der Prüfeinrichtung kein wesentlicher Zusatzfehler entsteht .

Staatlich anerkannte Prüfstellen, die Stromtrennwandler ICT einsetzen, müssen laut §47 des Mess- und Eichgesetzes (MessEG) nachweisbar gewährleisten, dass diese als Prüfmittel verwendeten Normale mit den bei der PTB aufbewahrten Normalen übereinstimmen. Bei der regelmäßig erforderlichen Kalibrierung der Stromtrennwandler.

Wird das Messergebnis in Betrags- und Winkelfehler gefordert. Das nach ISO 17025 akkreditierte EMH DAkkS-Labor verfügt ab sofort auch über die Zulassung, Betrags- und Winkelfehler für Stromtrennwandlern ICT auszuweisen. Die Fehler aus Leistungsmessungen bei cos φ = 1 und cos φ = 0,5 werden in einem von der PTB validierten Verfahren ermittelt. In – selten vorkommenden – Fällen einer notwendigen Reparatur können die Stromtrennwandler ICT in den EMH-Laboratorien umgehend instandgesetzt und zeitnah einer Kalibrierung im EMH DAkkS-Labor unterzogen werden. Ausfallzeiten bei allen Anwendern werden dadurch auf ein Minimum von wenigen Tagen reduziert.

 

Aus 3 mach 1: Integriertes System setzt neue Maßstäbe zur Prüfung von Netzanalysatoren

Kombination aus Prüfzähler, Leistungsquelle und Softwarepaket erfüllt aktuelle Anforderungen nach EN 62586-2 Ed.2.0


(Brackel, Mai 2018) Schnell wechselnde Netzlasten, immer häufiger auftretende Spannungs- und Stromspitzen in den Verteilnetzen und der zunehmende Einsatz sensibler elektronischer Geräte: Eine hohe Netzqualität zu gewährleisten, stellt Energieversorger permanent vor große Herausforderungen. Damit steigen auch die Anforderungen an entsprechende Prüfsysteme. Die EMH Energie-Messtechnik GmbH und ihr Schwesterunternehmen MTE Meter Test Equipment AG haben darauf reagiert und ein kombiniertes Prüfsystem entwickelt, das dem Fachpublikum erstmals während der European Utility Week 2018 vorgestellt wird.

 

Das neue Prüfsystem vereint drei praxiserprobte und bewährte Technologien von EMH und MTE zu einem einzigen, hoch leistungsfähigen Analysesystem. Als Hardware kommen dabei der dreiphasige, tragbare Prüfzähler und Netzqualitätsanalysator PRS 600.3 und die dreiphasige Leistungsquelle mit Power Quality Signalgenerierung SQE 120.3 zum Einsatz, die Auswertung der erfassten Daten übernimmt ein speziell angepasstes CALegration-Softwarepaket. Den Anlass für diese Neuentwicklung bildeten Neuerungen der Norm IEC 62586-2, die den verbindlichen Rahmen für Funktionsprüfungen und Unsicherheitsanforderungen in Zusammenhang mit Power-Quality-Geräten (PQI) vorgibt und in der Fassung IEC 62586-2 Ed.2.0 jüngst um eine Reihe zusätzlich zu prüfender Kenngrößen erweitert wurde.

Neben Kenngrößen wie Flicker, Oberschwingungsspannung oder Spannungsunsymmetrie müssen bei der Versorgungsspannung nun auch die Faktoren Unter-/Über-Abweichung sowie schnelle Spannungsänderungen ermittelt werden, darüber hinaus wurden als Strom-Kenngrößen die Höhe des Stromes, Oberschwingungsströme, Zwischenharmonische Ströme und Stromunsymmetrie neu eingeführt.

In der Kombination aus Prüfzähler, Leistungsquelle und CALegration-Software können Netzanalysatoren und Power Quality-Messgeräte nun umfassend vollautomatisch geprüft werden, wobei alle Prüfpunkte gemäß EN 61000-4-30 berücksichtigt und die Ergebnisse in grafisch übersichtlicher Form dargestellt werden. Die Leistungsparameter der eingesetzten Geräte entsprechen den Vorgaben der EN 62586-2 Annex H hinsichtlich der erforderlichen Genauigkeitsklassen (0,02% für PRS 600.3 und 0,05% für SQE 120.3 – 600VA), die Implementierung von Prüfgerät, Prüfpunkten und Prüfablauf in die Software CALegeration erfolgt gemäß EN 62586-2 / Kl. A.

Das neue, integrierte Netzqualitäts-Prüfsystem von EMH und MTE bietet nicht nur höchste Präzision bei der Erfassung und Auswertung aller relevanten Kenngrößen, sondern beschleunigt auch den Prüfablauf, sodass Zeit- und Kostenaufwand auf ein Minimum reduziert werden können. Sämtliche Ergebnisse sind dabei auf ISO 17025-akkreditierte Messungen des anerkannten Prüfinstituts NMI rückgeführt.

 

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Tragbare Prüftechnik gewinnt rasant an Bedeutung

 

Konzepte für Smart Cities und Smart Energy erfordern flexible Messgeräte – EMH präsentiert Lösungen auf der E-world 2018

(Brackel, Dezember 2017) Energiewende, aufkommende Elektromobilität, Smart Cities und Smart Energy: Die Anforderungen an Versorger und Netz- und Messstellenbetreiber werden zusehends komplexer. Mit der Vielfalt möglicher Anwendungen wächst auch der Bedarf an messtechnischen Einsätzen. Eine besondere Rolle kommt dabei mobilen und flexibel nutzbaren Prüfgeräten zu.

 

Mit kompakten Abmessungen, einfacher Bedienbarkeit und hoher Präzision sind die tragbaren Prüfgeräte von EMH auf unterschiedlichste Einsatzmöglichkeiten im Rahmen von Smart-City- oder Smart-Energy-Projekten optimal vorbereitet. Auf der E-world 2018 präsentiert EMH vom 6. bis zum 8. Februar 2018 (Halle 2, Stand 2-427) beispielsweise den dreiphasigen elektronischen Prüfzähler PWS 2.3 genX (Genauigkeitsklasse 0.1), mit dem alle relevanten Parameter von ein- und dreiphasigen Elektrizitätszählern direkt am Einsatzort überprüft werden können. Das Gerät ist via Touch-Screen-Farbdisplay leicht zu bedienen, die Messdaten können auf einer wechselbaren SD-Karte gespeichert bzw. über eine entsprechende Schnittstelle per WLAN oder Ethernet weitergeleitet werden. In Verbindung mit dem PWS 2.3 genX können individuelle Sets von Stromzangen eingesetzt werden, ohne dass eine erneute Kalibrierung durch den Hersteller erforderlich wäre. Für den gleichen Einsatzzweck, aber ausgestattet mit einem geringeren Funktionsumfang, eignet sich auch das EMH CheckMeter 2.3 genX (Genauigkeitsklasse 0.2), das mit drei aktiven, fehlerkompensierten Stromzangen verwendet wird und Schaltungsfehler schnell erkennen lässt.

Für anspruchsvollere Aufgaben, die neben der Kontrolle von Zählerinstallationen auch die Analyse der jeweiligen Netzsituation umfassen, bietet EMH die dreiphasige Prüfeinrichtung PTS 3.3 C, ausgestattet mit einer dreiphasigen Strom- und Spannungsquelle (120 A) sowie einem dreiphasigen Prüfzähler der Klasse 0.05. Das Testsystem PTS 3.3 C erlaubt einfache Zählerprüfungen unter definierten Lastbedingungen sowie automatische Messeabläufe mit vordefinierten Lastpunkten, ohne dass zur Auswertung ein externer PC angeschlossen werden muss. Einen erweiterten Funktionsumfang bietet darüber hinaus auch das tragbare Arbeitsnormal PWS 3.3, eine Kombination aus einem dreiphasigen Arbeitsnormal der Klasse 0.05% oder 0.1% sowie einem Netzqualitätsanalysator (kompatibel zu IEC 61000-4-30 Klasse A) inklusive drei Spannungs- und Stromkanälen.

Schließlich präsentiert EMH auf der E-world 2018 in Essen den tragbaren Prüfzähler PRS 600.3, der über eine umfassende Funktionalität zur Überprüfung von ein- und dreiphasigen Zählern, Messwandlern und Vor-Ort-Installationen verfügt. Der PRS 600.3 vereint praktisch zwei Geräte in einem Gehäuse, kann mit unabhängigen Sets von Stromzangen eingesetzt werden und bietet als Arbeitsnormal Funktionen wie Zählerprüfung von Impulsausgängen und Register, Messung elektrischer Parameter (inklusive Vektordiagramm und Darstellung von Kurvenformen) sowie Messwandlerprüfungen (CT/PT Bürde, CT/PT Verhältnis).

 

emh-17-12-02_e-world-2018

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Stadtwerke Traunstein: Zählerprüfung mit Präzisionstechnik aus

Norddeutschland

Prüfstelle EB 125 gewährleistet normgerechte Messung und Rückführbarkeit mit dem Komparator K 2006 von EMH

(Brackel, Dezember 2017) Für die weitaus meisten Stromkunden besteht kein Zweifel: Mit amtlichem Prüfsiegel ausgestattet, liefern Energiezähler absolut verlässliche Verbrauchsdaten. Mögliche Ungereimtheiten werden von staatlich anerkannten Prüfstellen untersucht, basierend auf den strengen Vorgaben des Eich- und Prüfgesetzes. In der Prüfstelle EB 125, angesiedelt bei den Stadtwerken Traunstein, garantiert ein Komparator von EMH die normgerechte und präzise Überprüfung von Energiezählern unterschiedlichster Art.

 

Leicht bedienbar und zur Überprüfung von elektrischen Eichnormalien ebenso geeignet wie für das Kalibrieren von Präzisions-Strom- und Spannungsquellen, gehört der Komparator K 2006 von EMH inzwischen zur Standardausstattung zahlreicher Prüflabore in aller Welt. Nachdem das bislang eingesetzte, ebenfalls aus dem Hause EMH stammende Gerät altersbedingt ersetzt werden musste, fiel den Stadtwerken Traunstein die Entscheidung für ein Nachfolgemodell denn auch nicht schwer: Höchste Präzision, ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und langfristige Stabilität hinsichtlich der technischen Funktionalität – der K 2006 erfüllt alle Anforderungen der Traunsteiner Prüfstelle. Der K 2006 verfügt über einen DC- wie auch einen AC-Eingang und liefert in der Praxis regelmäßig auf 50 bis 60 ppm präzise Ergebnisse, was die 100-ppm-Vorgabe seitens des Eich- und Prüfgesetzes deutlich übertrifft. Darüber hinaus bildet der K 2006 für die Prüfstelle EB 125 auch das Referenznormal und muss dementsprechend den obligatorischen Prüfungen durch die Physikalisch-Technische Bundesanstalt unterzogen werden, sodass die Funktionalität von Energiezählern auf allen Ebenen bei Bedarf lückenlos nachverfolgt werden kann (Gewährleistung der Rückführbarkeit).

 

Der K 2006 von EMH kann per RS 232 C-Schnittstelle in Rechnersysteme eingebunden werden und erlaubt das problemlose Messen der in dreiphasigen Systemen üblichen Wechselgrößen, im Grundfrequenzbereich von 15 bis 70 Hz und bei Oberwellen bis hin zu 3.500 Hz. Von der technischen Leistungsfähigkeit abgesehen, zeichnet sich der K 2006 auch durch eine hohe Langzeitstabilität aus: Von EMH selbst entwickelt, sorgen die im Gerät verbauten Präzisionsbauteile selbst nach zehn Jahren Betriebsdauer unverändert für die Aufrechterhaltung der vorgegebenen Messtoleranzen. Im Ergebnis bietet der K 2006 eine hohe Rentabilität, die unmittelbar der Wirtschaftlichkeit von Prüflaboren zugutekommt.

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