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EMH-17-12-01_K2006

Stadtwerke Traunstein: Zählerprüfung mit Präzisionstechnik aus

Norddeutschland

Prüfstelle EB 125 gewährleistet normgerechte Messung und Rückführbarkeit mit dem Komparator K 2006 von EMH

(Brackel, Dezember 2017) Für die weitaus meisten Stromkunden besteht kein Zweifel: Mit amtlichem Prüfsiegel ausgestattet, liefern Energiezähler absolut verlässliche Verbrauchsdaten. Mögliche Ungereimtheiten werden von staatlich anerkannten Prüfstellen untersucht, basierend auf den strengen Vorgaben des Eich- und Prüfgesetzes. In der Prüfstelle EB 125, angesiedelt bei den Stadtwerken Traunstein, garantiert ein Komparator von EMH die normgerechte und präzise Überprüfung von Energiezählern unterschiedlichster Art.

 

Leicht bedienbar und zur Überprüfung von elektrischen Eichnormalien ebenso geeignet wie für das Kalibrieren von Präzisions-Strom- und Spannungsquellen, gehört der Komparator K 2006 von EMH inzwischen zur Standardausstattung zahlreicher Prüflabore in aller Welt. Nachdem das bislang eingesetzte, ebenfalls aus dem Hause EMH stammende Gerät altersbedingt ersetzt werden musste, fiel den Stadtwerken Traunstein die Entscheidung für ein Nachfolgemodell denn auch nicht schwer: Höchste Präzision, ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und langfristige Stabilität hinsichtlich der technischen Funktionalität – der K 2006 erfüllt alle Anforderungen der Traunsteiner Prüfstelle. Der K 2006 verfügt über einen DC- wie auch einen AC-Eingang und liefert in der Praxis regelmäßig auf 50 bis 60 ppm präzise Ergebnisse, was die 100-ppm-Vorgabe seitens des Eich- und Prüfgesetzes deutlich übertrifft. Darüber hinaus bildet der K 2006 für die Prüfstelle EB 125 auch das Referenznormal und muss dementsprechend den obligatorischen Prüfungen durch die Physikalisch-Technische Bundesanstalt unterzogen werden, sodass die Funktionalität von Energiezählern auf allen Ebenen bei Bedarf lückenlos nachverfolgt werden kann (Gewährleistung der Rückführbarkeit).

 

Der K 2006 von EMH kann per RS 232 C-Schnittstelle in Rechnersysteme eingebunden werden und erlaubt das problemlose Messen der in dreiphasigen Systemen üblichen Wechselgrößen, im Grundfrequenzbereich von 15 bis 70 Hz und bei Oberwellen bis hin zu 3.500 Hz. Von der technischen Leistungsfähigkeit abgesehen, zeichnet sich der K 2006 auch durch eine hohe Langzeitstabilität aus: Von EMH selbst entwickelt, sorgen die im Gerät verbauten Präzisionsbauteile selbst nach zehn Jahren Betriebsdauer unverändert für die Aufrechterhaltung der vorgegebenen Messtoleranzen. Im Ergebnis bietet der K 2006 eine hohe Rentabilität, die unmittelbar der Wirtschaftlichkeit von Prüflaboren zugutekommt.

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Hydrocal genX: Anfassen erlaubt

Erneut konnten wir unsere Produktpalette innerhalb der bewährten HYDROCAL-Produktfamilie erweitern. Mit der Neuentwicklung HYDROCAL genX stellen wir zwei onlinebasierte Multi-Gas-in-Öl-Analysesysteme für Leistungstransformatoren vor, die durch Verschmelzung zweier Technologien die Anzahl der beweglichen Teile auf ein Minimum beschränken und somit besonders service- und wartungsarm sind.

 

Der neue Look – intuitiv und leicht zu bedienen

Beide Geräte präsentieren sich im neuen, modernen Design mit benutzerfreundlichem Farbdisplay mit Touchscreen sowie grafischer Benutzerschnittstelle. Lars Busekrus, Vertriebsleiter bei EMH: „Bei den verbauten Geräten fehlt oft schlicht der Platz für eine Tastatur. Unsere neuen Geräte sind mit dem Touchscreen nun noch komfortabler und anwenderfreundlicher als die Vorgängermodelle.“

Die Geräte sind mit einem großen, kapazitiven 7-Zoll-Farb-TFT-Touchscreen intuitiv zu bedienen. Die Anbindung von Smartphone, Tablet oder Notebook-PC per WLAN- und Webserver ist problemlos möglich. Als Kommunikationsschnittstellen stehen für beide Systeme ETHERNET 10/100 Mbit/s (Kupferleitung/RJ 45 oder Glasfaserleitungen/SC Duplex) und RS 485 zur Unterstützung von MODBUS® (RTU/ASCII und TCP), DNP3 und IEC 61850 Protokolle zur Verfügung.

 

Messen mit Methode

Die Messtechnik der innovativen HYDROCAL-genX-Produkte basiert auf der Kombination von bewährter Nah-Infrarot (NIR) Technik mit vakuumgeschützter Membranextraktion. Sowohl der HYDROCAL 1004 genX als auch der HYDROCAL 1006 genX lassen sich im laufenden Betrieb am Transformator installieren.

hydrocal1006genxDie wartungsfreien Entgasungs- und Messsysteme analysieren neben der Ölfeuchte drei der im Transformator-Öl gelöste Schlüsselgase individuell: Wasserstoff, Kohlenmonoxid und Acetylen. Damit lassen sich sowohl elektrische Ausfälle von geringer Intensität, als auch Lichtbögen sowie die Papier-, Holz- und Pressspan-Zersetzung im Transformator ermitteln.

Der HYDROCAL 1006 genX misst darüber hinaus den Ethylen- und Methan-Gehalt des Leistungstransformators und liefert damit Ergebnisse zur weiteren Analyse, wie dem Duval Dreieck oder dem Rogers Diagramm gem. IEC 60599.

Höhensicherheitstraining für EMH-Mitarbeiter

Hoch hinaus ging es für fünf Mitarbeiter von EMH. Im Kompetenzzentrum für Höhensicherheit der HanseClimbing OHG in Hamburg-Wilhelmsburg wurden sie auf einem Übungsgerüst mit Steigschutzleiter, einem Außengerüst mit integriertem Steigschutz und diversen Podeste in verschiedenen Höhen in der ,,Absturzsicherung und Höhenrettung“ geschult. Denn auch ihre Jobs finden teilweise in großer Höhe statt: Unsere Kollegen sind im Bereich HYDROCAL im Einsatz. Mit unseren Transformator Monitoring-Lösungen sorgen sie dafür, das Ausfallrisiko von Leistungstransformatoren in Stromnetzen zu minimieren.

 

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Bild: Das EMH-Höhenrettungsteam

Abstürze gehören zu den häufigsten Unfällen im Bereich der gewerblichen Wirtschaft. In Bereichen wie Mobilfunk, Windkraft, Blitzschutz / Elektro oder Gerüstbau bestehen bei Arbeiten an und in der Nähe von Absturzkanten erhöhte Risiken für Gesundheit und Leben. Die Ursachen sind nicht selten fehlende oder unzureichende Absturzsicherungen. Deshalb müssen alle Mitarbeiter, die in Absturz gefährdeten Bereichen arbeiten und sich mit einer persönlichen Schutzausrüstung sichern, in die Anwendung der PSA gegen Absturz unterwiesen werden.

Unsere Mitarbeiter wurden in Theorie und Praxis geschult. Dazu gehörten die Anwendung, Wartung und Pflege der persönlichen Schutzausrüstung ebenso wie allgemeine Verhaltensweisen auf hoch gelegenen Arbeitsplätzen, rechtliche Grundlagen, Sturzphysik und die Rettung aus Notsituationen.

 

„Das Seminar war nicht nur sehr lehrreich, sondern besonders der Praxisteil hat großen Spaß gemacht“, sagt Tobias Pölchen, Serviceteam HYDROCAL. „Eine Aufgabe bestand zum Beispiel darin, abstürzende Personen sicher aufzufangen, die Fallstrecke zu begrenzen und zu gewährleisten, dass die Benutzer nach dem Auffangvorgang sicher vom System gehalten werden.“