ED Netze GmbH: Schulungen sichern hohe Qualifikation im Außendienst

 

Anwenderseminare von EMH verschaffen profundes Wissen zum Einsatz neuester Technologien im Zählerwesen


(Brackel, Oktober 2018) Dank digitaler Transformation geht die Funktionsprüfung von Elektrizitätszählern heute einfacher und schneller als je zuvor von der Hand, die Ergebnisse sind an Präzision und Zuverlässigkeit kaum zu überbieten. Über praxisnahe Seminare vermittelt EMH den Anwendern das nötige Wissen zum effizienten Einsatz von Prüfzählern der neuesten Generation. Beispiel: Die ED Netze GmbH aus Rheinfelden.  

 

Ob Energieversorgungsunternehmen, Netzbetreiber oder externer Dienstleister: Die rasant zunehmende Digitalisierung stellt die Akteure im Zählerwesen vor gewaltige Herausforderungen. Allein der millionenfache Austausch von Ferraris-Zählern gegen elektronische Haushaltszähler ist mit einem logistischen Aufwand verbunden, der alle Beteiligten an die Grenzen des Möglichen führt. Parallel dazu muss sich das Personal aber auch mit veränderten Arbeitsabläufen vertraut machen, die die Prüfung elektronischer Zähler gegenüber analogen Geräten mit sich bringt.

Auch wenn Hersteller wie EMH alles Erdenkliche unternehmen, damit die Bedienung moderner Prüfzähler möglichst einfach vonstattengeht, ist es mit der Lektüre des Gerätehandbuches bei weitem nicht getan. So sieht es auch Günter Schaffrinna, Teamleiter Sondermesstechnik und zentraler Service der ED Netze GmbH: „Wir bewegen uns in einem Markt, der schnell wächst und sich fortlaufend verändert“, sagt Schaffrinna. „Mit zunehmender Digitalisierung steigen auch die Anforderungen an unsere Mitarbeiter, deren hohe Qualifikation wir nur über fortlaufende Schulungen im Umgang mit den Geräten sicherstellen können.“

Als Netzbetreiber für Südbaden sichert ED Netze mit rund 280 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Stromversorgung von nahezu 300.000 Netzkunden und 16.000 dezentralen Einspeiseanlagen. Das Netzgebiet reicht von Freiburg bis zum Hochrhein im Westen und von Villingen-Schwenningen bis zum Bodensee im Osten. Die Stromerzeugung aus Wasserkraft nimmt dabei traditionell eine wichtige Rolle ein. Die technische Ausstattung dieses Bereiches wurde gerade erst auf den neuesten Stand gebracht: Für den Außendienst Zählerservice beschaffte ED Netze insgesamt 22 Prüfzähler vom Typ EMH PWS 2.3 genX, die vor allem für Prüfungen vor Ort und Messsatzkontrollen nach Anlagenänderungen (beispielsweise Zählerwechseln) eingesetzt werden.

Bereits seit dem Jahr 2002 nutzt der Außendienst von ED Netze mobile Mess- und Prüfgeräte von EMH. Den Anfang machte seinerzeit ein dreiphasiger Zähler- und Schaltungsprüfer vom Typ Calport 200, der zwischenzeitlich vom Nachfolgemodell Calport 300 abgelöst wurde. Als dreiphasiges Arbeitsnormal beschaffte ED Netze zunächst Prüfzähler vom Typ PWS 2.3, die später gegen das Nachfolgemodell PWS 2.3 Plus ausgetauscht wurden und nun wiederum dem neuesten Modell PWS 2.3 genX weichen müssen. „Mit allen Geräten haben wir über die Jahre sehr gute Erfahrungen gemacht“, berichtet Günter Schaffrinna, „und dazu haben die von EMH angebotenen Seminare einen wesentlichen Beitrag geleistet.“

Wahlweise vor Ort beim Kunden oder in eigenen Räumen am Firmensitz in Brackel, veranstaltet EMH ein- bis dreitägige Schulungen, die sämtliche Aspekte der Zählerprüfung mit mobiler Technik abdecken – von der Bürdenmessung an Strom- und Spannungswandlern bis hin zur Auswertung und gerichtsfesten Dokumentation aller Ergebnisse. Während der vergangenen Jahre hat EMH das Seminarangebot immer wieder veränderten Rahmenbedingungen angepasst und erweitert. Mit einem Umzug in neue Räumlichkeiten werden die Schulungskapazitäten am Standort Brackel demnächst erweitert, zugleich wächst das Interesse der Anwender an vor-Ort-Seminaren, um den zeitlichen Aufwand angesichts der vorhandenen Arbeitsbelastung so gering wie möglich zu halten und längere Reisen zu vermeiden.

Was den Außendienst von ED Netze angeht, ist der Schulungsbedarf in Zusammenhang mit EMH-Technik für den Moment erst einmal erfüllt. Günter Schaffrinna ist sicher, dass die Handhabung vom PWS 2.3 genX bei den Außendienstlern „sitzt“ – jedenfalls solange, bis neue Rahmenbedingungen wiederum neues Wissen erfordern.