EMH-Lösung gewährleistet Prüfbarkeit von SMGw-Installationen

Präsentation der neuen Messtechnik auf dem FNN-Fachkongress ZMP 2019 in Leipzig


Parallel zur bevorstehenden Markteinführung der ersten zugelassenen Smart Meter Gateways hat EMH eine Lösung zur regelkonformen Befundprüfung von SMGw-Installationen entwickelt. Die erforderliche Hardware sowie entsprechende Software-Erweiterungen werden dem Fachpublikum erstmals während des FNN-Kongresses ZMP 2019 in Leipzig vorgestellt.

Als zentraler Knotenpunkt für die Kommunikation aller aufkommenden Daten innerhalb eines intelligenten Messsystems müssen Smart Meter Gateways höchste Qualitätsanforderungen erfüllen. Das SMGw bildet die Schnittstelle zwischen der Außenwelt (zum Beispiel Netzbetreibern), den Verbrauchern im jeweiligen Heimnetz (Home Area Network, HAN) und allen innerhalb eines Lokalen Metrologischen Netzwerkes (LMN) angebundenen Zählern. Während die Zählerproduzenten strenge Vorgaben des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik BSI und des Forums Netztechnik/Netzbetrieb im VDE (FNN) berücksichtigen und vor Auslieferung der Geräte einen Konformitätsnachweis erbringen müssen, mangelte es bislang an praktikablen Lösungen, SMGw-Installationen bei Bedarf einer Befundprüfung zu unterziehen.

Auf Basis der umfangreichen Erfahrungen bei der Entwicklung von Prüfeinrichtungen für Elektrizitätszähler unterschiedlichster Art konnte EMH diese Lücke nun schließen. Die kombinierte Hard-und Softwarelösung folgt dem grundsätzlichen Ablauf, den die Eichbehörden in der „Prüfanweisung für Messgeräte und Zusatzeinrichtungen GM-P 6.1 Elektrizität“ aufzeigen. Das von EMH realisierte SMGw-Prüfsystem steht als Erweiterung vorhandener Zählerprüfeinrichtungen zur Verfügung, kann aber auch direkt in neue Prüfeinrichtungen integriert werden.

Realisiert wurde zunächst eine Lösung zur metrologischen Überprüfung von Smart Meter Gateways in Verbindung mit MS2020 Basiszählern (Rückführbarkeit der Messgrößen auf nationale Normalien), in ähnlicher Weise strebt EMH auch die Bereitstellung eines Verfahrens zur SMGw-Annahmeprüfung an. Einzelheiten werden während des FNN-Fachkongresses ZMP 2019 vom 15.-16. Mai in Leipzig vorgestellt, auf dem EMH auch als Aussteller vertreten sein wird. Neben dem SMGw-Prüfsystem präsentiert EMH bei dieser Gelegenheit auch das aktuelle Portfolio an tragbaren und stationären Prüfeinrichtungen unterschiedlichster Art, einschließlich des neuen, dreiphasigen Testsystems PTS 3.3 genX.

Neue Messtechnik sichert Einhaltung gesetzlicher Vorgaben

Team der EWR Remscheid

EMH-System PTS 3.3C erweitert Leistungsspektrum des Messstellenbetriebs der EWR Remscheid


(Brackel, März 2019) Obschon die Digitalisierung des Zählerwesens in vollem Gange ist, dürfen Ferraris-Zähler weiterhin verbaut und noch bis zum Jahre 2032 betrieben werden. Gleichzeitig sind grundzuständige Messstellenbetreiber gehalten, ihre technische Ausstattung bis spätestens 2020 künftigen Anforderungen anzupassen und eine „moderne Ausstattung“ vorzuhalten. Der Remscheider Energieversorger EWR GmbH realisiert diese Vorgabe mit Unterstützung eines stationären Prüfsystems von EMH.

 

Als grundzuständiger Messstellenbetreiber muss der Remscheider Energieversorger EWR dafür Sorge tragen, dass die rund 75.000 Elektrizitätszähler aus dem eigenen Bestand präzise funktionieren. Die klassischen Zählerprüfungen auf der einen Seite, sieht sich Axel Kazenmaier als Leiter des EWR-Messstellenbetriebs zusehends aber auch mit Aufgaben konfrontiert, die bislang primär von den staatlich anerkannten Prüfstellen erledigt wurden. In erster Linie geht es dabei um Annahmeprüfungen neuer Geräte: „Die staatlichen Prüfstellen haben inzwischen mit amtlichen Aufgaben dermaßen viel zu tun, dass für Annahmeprüfungen externer Kunden kaum noch Kapazitäten bereitstehen“, stellt Kazenmaier fest. Parallel dazu müssen viele Messstellenbetreiber ihre Prüftechnik modernisieren, um neben klassischen Ferraris-Zählern auch moderne Messeinrichtungen prüfen zu können. Damit nicht genug, gilt für Annahmeprüfungen seit dem 1. Januar 2019 auch

noch ein neues Stichprobenverfahren, mit dem nach einheitlichen Vorgaben eine durchgehend hohe Qualität aller Messeinrichtungen gewährleistet werden soll. Für Axel Kazenmaier folgt daraus: „Damit wir die messtechnische Qualität auf höchstem Niveau halten und die Wirtschaftlichkeit neu zu verbauender Messeinrichtungen steigern können, müssen wir unser Aufgabenspektrum dauerhaft erweitern.“

Zur praktischen Umsetzung nutzt die EWR GmbH künftig das stationäre Einplatz-Zählerprüfsystem PTS 3.3C von EMH. Die Entscheidung fiel im Mai vergangenen Jahres, als die EMH-Roadshow in Köln Station machte: „Die Leistungsfähigkeit des vorgeführten Systems war absolut überzeugend“, so Axel Kazenmaier, „und als stationäre Anlage ist das PTS 3.3C die ideale Ergänzung für unseren mobilen Prüfzähler PWS 2.3 Plus, mit dem wir bereits allerbeste Erfahrungen gemacht haben.“

Mit dem PTS 3.3C können Elektrizitätszähler vollautomatisch geprüft, geeicht und justiert werden. Außerhalb der gesetzlichen Befundprüfungen ermöglicht das Einplatz-System auch Sonderuntersuchungen oder Bemusterungen und Prüfungen geringer Stückzahlen. Das PTS 3.3C verfügt über eine dreiphasige Strom- und Spannungsquelle sowie einen dreiphasigen Prüfzähler der Klasse 0.05. Der Prüfvorgang von klassischen Ferraris-Zähler wie auch modernen Messeinrichtungen erfolgt, ohne dass der Einsatz von Stromtrennwandlern nötig wäre.

Das PTS 3.3C versetzt den Remscheider Energieversorger EWR in die Lage, Annahmeprüfungen unabhängig von amtlichen Prüfstellen und externen Dienstleistern in Eigenregie zu erledigen. Darüber hinaus möchte Axel Kazenmaier das System aber auch zur Überprüfung und Anpassung von Parametrierungen einsetzen. „Mit dieser Ausstattung sind wir auf alle Eventualitäten bestens vorbereitet“, fasst Kazenmaier zusammen.

ED Netze GmbH: Schulungen sichern hohe Qualifikation im Außendienst

 

Anwenderseminare von EMH verschaffen profundes Wissen zum Einsatz neuester Technologien im Zählerwesen


(Brackel, Oktober 2018) Dank digitaler Transformation geht die Funktionsprüfung von Elektrizitätszählern heute einfacher und schneller als je zuvor von der Hand, die Ergebnisse sind an Präzision und Zuverlässigkeit kaum zu überbieten. Über praxisnahe Seminare vermittelt EMH den Anwendern das nötige Wissen zum effizienten Einsatz von Prüfzählern der neuesten Generation. Beispiel: Die ED Netze GmbH aus Rheinfelden.  

 

Ob Energieversorgungsunternehmen, Netzbetreiber oder externer Dienstleister: Die rasant zunehmende Digitalisierung stellt die Akteure im Zählerwesen vor gewaltige Herausforderungen. Allein der millionenfache Austausch von Ferraris-Zählern gegen elektronische Haushaltszähler ist mit einem logistischen Aufwand verbunden, der alle Beteiligten an die Grenzen des Möglichen führt. Parallel dazu muss sich das Personal aber auch mit veränderten Arbeitsabläufen vertraut machen, die die Prüfung elektronischer Zähler gegenüber analogen Geräten mit sich bringt.

Auch wenn Hersteller wie EMH alles Erdenkliche unternehmen, damit die Bedienung moderner Prüfzähler möglichst einfach vonstattengeht, ist es mit der Lektüre des Gerätehandbuches bei weitem nicht getan. So sieht es auch Günter Schaffrinna, Teamleiter Sondermesstechnik und zentraler Service der ED Netze GmbH: „Wir bewegen uns in einem Markt, der schnell wächst und sich fortlaufend verändert“, sagt Schaffrinna. „Mit zunehmender Digitalisierung steigen auch die Anforderungen an unsere Mitarbeiter, deren hohe Qualifikation wir nur über fortlaufende Schulungen im Umgang mit den Geräten sicherstellen können.“

Als Netzbetreiber für Südbaden sichert ED Netze mit rund 280 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Stromversorgung von nahezu 300.000 Netzkunden und 16.000 dezentralen Einspeiseanlagen. Das Netzgebiet reicht von Freiburg bis zum Hochrhein im Westen und von Villingen-Schwenningen bis zum Bodensee im Osten. Die Stromerzeugung aus Wasserkraft nimmt dabei traditionell eine wichtige Rolle ein. Die technische Ausstattung dieses Bereiches wurde gerade erst auf den neuesten Stand gebracht: Für den Außendienst Zählerservice beschaffte ED Netze insgesamt 22 Prüfzähler vom Typ EMH PWS 2.3 genX, die vor allem für Prüfungen vor Ort und Messsatzkontrollen nach Anlagenänderungen (beispielsweise Zählerwechseln) eingesetzt werden.

Bereits seit dem Jahr 2002 nutzt der Außendienst von ED Netze mobile Mess- und Prüfgeräte von EMH. Den Anfang machte seinerzeit ein dreiphasiger Zähler- und Schaltungsprüfer vom Typ Calport 200, der zwischenzeitlich vom Nachfolgemodell Calport 300 abgelöst wurde. Als dreiphasiges Arbeitsnormal beschaffte ED Netze zunächst Prüfzähler vom Typ PWS 2.3, die später gegen das Nachfolgemodell PWS 2.3 Plus ausgetauscht wurden und nun wiederum dem neuesten Modell PWS 2.3 genX weichen müssen. „Mit allen Geräten haben wir über die Jahre sehr gute Erfahrungen gemacht“, berichtet Günter Schaffrinna, „und dazu haben die von EMH angebotenen Seminare einen wesentlichen Beitrag geleistet.“

Wahlweise vor Ort beim Kunden oder in eigenen Räumen am Firmensitz in Brackel, veranstaltet EMH ein- bis dreitägige Schulungen, die sämtliche Aspekte der Zählerprüfung mit mobiler Technik abdecken – von der Bürdenmessung an Strom- und Spannungswandlern bis hin zur Auswertung und gerichtsfesten Dokumentation aller Ergebnisse. Während der vergangenen Jahre hat EMH das Seminarangebot immer wieder veränderten Rahmenbedingungen angepasst und erweitert. Mit einem Umzug in neue Räumlichkeiten werden die Schulungskapazitäten am Standort Brackel demnächst erweitert, zugleich wächst das Interesse der Anwender an vor-Ort-Seminaren, um den zeitlichen Aufwand angesichts der vorhandenen Arbeitsbelastung so gering wie möglich zu halten und längere Reisen zu vermeiden.

Was den Außendienst von ED Netze angeht, ist der Schulungsbedarf in Zusammenhang mit EMH-Technik für den Moment erst einmal erfüllt. Günter Schaffrinna ist sicher, dass die Handhabung vom PWS 2.3 genX bei den Außendienstlern „sitzt“ – jedenfalls solange, bis neue Rahmenbedingungen wiederum neues Wissen erfordern.

 

EMH erschließt neue Dimension der Zählerprüfung

Industrie 4.0-Anwendung testet vollautomatisch bis zu 1 Million Smart Meter pro Jahr

(Brackel, September 2018) Höhere Leistung, verringerte Personalkosten: Das von EMH entwickelte, vollautomatische „Smart Test System“ beschleunigt die Genauigkeitsprüfung von Elektrizitätszählern und trägt dazu bei, Lieferengpässe abzubauen. Die weltweit erste Anlage dieser Art hat sich im Einsatz bei einem asiatischen Zählerproduzenten bereits rundum bewährt.

Mit einem Marktvolumen jenseits von 1 Milliarde Stück gehören intelligente Elektrizitätszähler (Smart Meter) gegenwärtig zu den weltweit begehrtesten Produkten überhaupt. Trotz voller Auslastung der Produktionsanlagen können die Anbieter mit der Nachfrage kaum Schritt halten. Während der reine Herstellungsprozess der Geräte kaum noch beschleunigt werden kann, stellt die vor der Erstmontage weltweit vorgeschriebene Genauigkeitsprüfung der Endprodukte ein zeitaufwändiges Nadelöhr dar: Die Kapazitäten klassischer Prüfeinrichtungen sind auf einen Durchlauf von durchschnittlich 40 Geräten pro Stunde begrenzt, die Installation zusätzlicher Anlagen wirkt sich angesichts des damit verbundenen Personalbedarfs unmittelbar auf die Wirtschaftlichkeit der gesamten Produktion aus. In der Folge kommt es kontinuierlich zu Lieferengpässen, gleichzeitig verursachen gesetzliche Vorgaben zur Digitalisierung der Verbrauchsmessung in vielen Ländern hohen Zeitdruck.

Vollautomatische Zählerprüfung mit zukunftssicherer Technik

Den Durchsatz der Prüfsysteme über Verbesserungen von Effektivität und Produktivität zu steigern, ohne dass gesetzliche Anforderungen ins Hintertreffen geraten: EMH griff das Ansinnen asiatischer Geschäftspartner auf und konzipierte die weltweit leistungsfähigste Prüfeinrichtung für Elektrizitätszähler. Das vollautomatische Smart Test System reduziert die Durchlaufzeit eines Zählers gegenüber klassischen Anlagen um zwei Drittel, sodass die jährliche Kapazität bei einem Dreischichtbetrieb um den Faktor 3,3 erhöht werden kann. Als Industrie 4.0-Anwendung ausgelegt, vereint das Smart Test System die Erfahrungen und Kenntnisse von EMH auf dem Gebiet der Messtechnik mit zukunftsorientierter Automatisierungstechnik. Der gesamte Prüfprozess läuft innerhalb einer geschlossenen Anlage ab, die zudem alle Anforderungen an ein Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS) gem. ISO 27001 erfüllt und problemlos in automatisierte Produktionsumgebungen eingebunden oder mit künftigen IoT-Anwendungen verknüpft werden kann.

Dreifach höhere Leistung, verringerte Durchlaufzeit

Auf Basis einer umfassenden Analyse aller Prüfungsprozesse verfügt das Smart Test System über einen vollständig automatisierten Durchlauf. Im ersten Schritt kontrollieren zwei Kameras die Funktion des Prüflings, danach wird der Zähler pneumatisch an die Strom- und Spannungsversorgung angeschlossen. Sodann erfolgen Kalibrierung und Konfiguration des Prüflings, der schließlich per Laser beschriftet wird und die Anlage wieder verlässt. Das System ist ausgelegt auf bis zu 120 Zählerprüfungen pro Stunde, was gegenüber konventionellen Prüfeinrichtungen einer dreifach erhöhten Leistung entspricht. Insgesamt ist das Smart Test System von EMH in der Lage, im Dreischichtbetrieb und mit geringem Personalaufwand bis zu eine Million Smart Meter jährlich zu prüfen. Nach den positiven Erfahrungen im praktischen Einsatz des ersten Systems haben inzwischen weitere Gerätehersteller Interesse an der neu entwickelten Technologie. Das Smart Test System von EMH trägt auf Herstellerseite nicht nur zum Abbau von Lieferengpässen bei, darüber hinaus werden damit auch die Bestrebungen vieler Länder unterstützt, Verbrauchsmessungen sobald als möglich flächendeckend zu digitalisieren.

Ausbau der Kapazitäten am Standort Brackel

„Die Komplexität des Prüfsystems, die Integration von Automatisierungstechnologien und die notwendige Einhaltung regulatorischer Vorgaben bildeten Herausforderungen,
die nur im engen Zusammenspiel aller am Projekt Beteiligten gemeistert werden konnten“, stellt EMH-Geschäftsführer Alfred Meyer fest. Angesichts der weiterhin guten Auftragslage des Unternehmens kündigt Meyer zur Ausweitung der Lagerkapazitäten den Neubau eines Logistikzentrums am EMH-Stammsitz Brackel an, auch der Seminarbereich soll über eine Verlegung in andere Räumlichkeiten optimiert und künftigen Anforderungen angepasst werden. „In einer Welt, in der es scheinbar alles gibt, bringt es immer wieder Spaß, Neues zu erforschen, zu entwickeln und umzusetzen“, resümiert der EMH-Geschäftsführer.

EMH erhält DAkkS Akkreditierung zur Kalibrierung von Stromtrennwandlern ICT

Zeitnahe Kalibrierung gemäß §47 MessEG reduziert Ausfallzeiten von Prüfeinrichtungen

(Brackel, Juli 2018) EMH bietet allen Anwendern von Stromtrennwandlern darunter auch die Betreiber staatlich anerkannter Prüfstellen jetzt auch die Möglichkeit an , im EMH DAkkS Labor akkreditiert nach ISO 17025 Stromtrennwandler z.B. EMH Typ ICT mit Angabe des Betrags- und Winkelfehlers kalibrieren zu lassen. Angesichts der unverändert rasanten Verbreitung von Elektronischen Zählern ohne Spannungslasche (hier besonders Haushaltszähler Typ eHZ) stehen somit jetzt die Ressourcen bereit, damit die notwendigen Kalibrierungen zeitnah im EMH DAkkS Labor durchgeführt werden können.

Parallel zum steigenden Einsatz von Elektrizitätszählern ohne Spannungslasche wächst auch der Bedarf an Stromtrennwandlern, um Spannungs- und Strompfad bei der Zählerprüfung voneinander zu trennen. Nahezu alle modernen elektronischen Zähler in dreipunkt Ausführung sowie auch der eHZ bieten keine entsprechende Möglichkeit zur Trennung von Strom.- und Spannungsmesskreis, mithin müssen die Messkreise über entsprechende Stromwandler isoliert werden. Mit dem dreiphasigen Stromtrennwandler ICT 2.3 von EMH steht allen Anwendern bereits ein bewährtes und präzises Produkt zur Verfügung, das Strom und Spannung am Elektrizitätszähler über drei integrierte einphasige Durchsteckstromwandler galvanisch trennt. Die Stromtrennwandler vom Typ ICT zeichnen sich durch einen sehr kleinen Betrags- und Phasenwinkelfehler aus, sodass im Gesamtmessfehler der Prüfeinrichtung kein wesentlicher Zusatzfehler entsteht .

Staatlich anerkannte Prüfstellen, die Stromtrennwandler ICT einsetzen, müssen laut §47 des Mess- und Eichgesetzes (MessEG) nachweisbar gewährleisten, dass diese als Prüfmittel verwendeten Normale mit den bei der PTB aufbewahrten Normalen übereinstimmen. Bei der regelmäßig erforderlichen Kalibrierung der Stromtrennwandler.

Wird das Messergebnis in Betrags- und Winkelfehler gefordert. Das nach ISO 17025 akkreditierte EMH DAkkS-Labor verfügt ab sofort auch über die Zulassung, Betrags- und Winkelfehler für Stromtrennwandlern ICT auszuweisen. Die Fehler aus Leistungsmessungen bei cos φ = 1 und cos φ = 0,5 werden in einem von der PTB validierten Verfahren ermittelt. In – selten vorkommenden – Fällen einer notwendigen Reparatur können die Stromtrennwandler ICT in den EMH-Laboratorien umgehend instandgesetzt und zeitnah einer Kalibrierung im EMH DAkkS-Labor unterzogen werden. Ausfallzeiten bei allen Anwendern werden dadurch auf ein Minimum von wenigen Tagen reduziert.

 

Aus 3 mach 1: Integriertes System setzt neue Maßstäbe zur Prüfung von Netzanalysatoren

Kombination aus Prüfzähler, Leistungsquelle und Softwarepaket erfüllt aktuelle Anforderungen nach EN 62586-2 Ed.2.0


(Brackel, Mai 2018) Schnell wechselnde Netzlasten, immer häufiger auftretende Spannungs- und Stromspitzen in den Verteilnetzen und der zunehmende Einsatz sensibler elektronischer Geräte: Eine hohe Netzqualität zu gewährleisten, stellt Energieversorger permanent vor große Herausforderungen. Damit steigen auch die Anforderungen an entsprechende Prüfsysteme. Die EMH Energie-Messtechnik GmbH und ihr Schwesterunternehmen MTE Meter Test Equipment AG haben darauf reagiert und ein kombiniertes Prüfsystem entwickelt, das dem Fachpublikum erstmals während der European Utility Week 2018 vorgestellt wird.

 

Das neue Prüfsystem vereint drei praxiserprobte und bewährte Technologien von EMH und MTE zu einem einzigen, hoch leistungsfähigen Analysesystem. Als Hardware kommen dabei der dreiphasige, tragbare Prüfzähler und Netzqualitätsanalysator PRS 600.3 und die dreiphasige Leistungsquelle mit Power Quality Signalgenerierung SQE 120.3 zum Einsatz, die Auswertung der erfassten Daten übernimmt ein speziell angepasstes CALegration-Softwarepaket. Den Anlass für diese Neuentwicklung bildeten Neuerungen der Norm IEC 62586-2, die den verbindlichen Rahmen für Funktionsprüfungen und Unsicherheitsanforderungen in Zusammenhang mit Power-Quality-Geräten (PQI) vorgibt und in der Fassung IEC 62586-2 Ed.2.0 jüngst um eine Reihe zusätzlich zu prüfender Kenngrößen erweitert wurde.

Neben Kenngrößen wie Flicker, Oberschwingungsspannung oder Spannungsunsymmetrie müssen bei der Versorgungsspannung nun auch die Faktoren Unter-/Über-Abweichung sowie schnelle Spannungsänderungen ermittelt werden, darüber hinaus wurden als Strom-Kenngrößen die Höhe des Stromes, Oberschwingungsströme, Zwischenharmonische Ströme und Stromunsymmetrie neu eingeführt.

In der Kombination aus Prüfzähler, Leistungsquelle und CALegration-Software können Netzanalysatoren und Power Quality-Messgeräte nun umfassend vollautomatisch geprüft werden, wobei alle Prüfpunkte gemäß EN 61000-4-30 berücksichtigt und die Ergebnisse in grafisch übersichtlicher Form dargestellt werden. Die Leistungsparameter der eingesetzten Geräte entsprechen den Vorgaben der EN 62586-2 Annex H hinsichtlich der erforderlichen Genauigkeitsklassen (0,02% für PRS 600.3 und 0,05% für SQE 120.3 – 600VA), die Implementierung von Prüfgerät, Prüfpunkten und Prüfablauf in die Software CALegeration erfolgt gemäß EN 62586-2 / Kl. A.

Das neue, integrierte Netzqualitäts-Prüfsystem von EMH und MTE bietet nicht nur höchste Präzision bei der Erfassung und Auswertung aller relevanten Kenngrößen, sondern beschleunigt auch den Prüfablauf, sodass Zeit- und Kostenaufwand auf ein Minimum reduziert werden können. Sämtliche Ergebnisse sind dabei auf ISO 17025-akkreditierte Messungen des anerkannten Prüfinstituts NMI rückgeführt.

 

Genauigkeit jenseits amtlicher Vorgaben

Mit Präzisionsbauteilen sichert EMH Qualität und Langzeitstabilität von Mess- und Prüfgeräten

(Brackel, März 2018) Wechselnde Temperaturen der Umgebung oder Dauerbetrieb unter hoher Belastung: Ob Mess- oder Prüfgeräte auch unter extremen Bedingungen zuverlässige Werte liefern, hängt nicht zuletzt von den jeweiligen Bestandteilen ab. Mit Präzisionsbauteilen stellt EMH sicher, dass die zulässigen Toleranzen auch langfristig immer eingehalten werden.

 

Keine Frage: Mess- und Prüfgeräte für Energiezähler oder zur Kalibrierung von Strom- und Spannungsquellen müssen genaue Ergebnisse liefern, die im äußersten Fall auch juristischen Auseinandersetzungen standhalten können. Zwischen „genau“ und „genau“ gibt es aber erhebliche Unterschiede – was für das eine Gerät vollkommen akzeptabel ist, ist für andere Geräte absolut unzureichend.

Für geeichte oder eichfähige Messgeräte gelten die Vorgaben der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt PTB. Aufgeteilt in Genauigkeitsklassen, sind je nach Anwendungszweck Abweichungen zwischen ±0,2% und ±3% vom Messwert gefordert, was an die Entwicklung der hierfür benötigten Prüftechnik entsprechend hohe Anforderungen stellt. Dabei gilt: Ein Prüfgerät sollte um den Faktor fünf bis zehn präziser sein als der Prüfling. Um die Vorgaben einhalten zu können und darüber hinaus höchste Produktqualität zu gewährleisten, nutzt EMH Präzisionsbauteile. Während in vielen Anwendungsbereichen (Haushaltgeräte, Consumer-Elektronik) beispielsweise Widerstände mit Toleranzen im Bereich von 1% bis 10% ausreichen, werden für die Präzisionsmesstechnik Widerstände mit Toleranzen im Bereich von ±0,1% bis ±0.01% eingesetzt. Zusätzlich sind die Anforderungen an die Konstanz (Temperaturabhängigkeit, Langzeitstabilität) sehr hoch.

Je nach geforderter Messunsicherheit des Prüfgerätes, können die eingesetzten Präzisions-Widerstände bis zu tausendmal teurer sein als Standard-Widerstände. Im Einzelfall kann sich der Temperaturkoeffizient des Widerstandes sogar auf weniger als 1ppm/°C (Widerstandsänderung 0.0001% pro 1°C) belaufen.

Im Unterschied zu Standardprodukten, werden Präzisionsbauteile nur von spezialisierten Herstellern geliefert. Teilweise handelt es sich um Produkte, die individuell nach Kundenwunsch gefertigt werden und erst Monate nach der Bestellung beim Käufer eintreffen. Vor dem Einsatz werden die Komponenten (vor allem Widerstände, Operationsverstärker, Spannungsreferenzen oder A/D-Wandler) von EMH aber erst einmal umfassend unter die Lupe genommen. Bei Tests bis in den Grenzbereich der Belastbarkeit zeigt sich, ob die Komponenten auch die gewünschten Eigenschaften besitzen. Geht es um die Zuverlässigkeit im Rahmen einer größeren Serienproduktion, werden einzelne Präzisionsbauteile oder Baugruppen bei Langzeitmessungen, teilweise über zwölf Monate hinweg, „auf Herz und Nieren“ getestet.

Zusammenarbeit Einkauf, Entwicklung und Fertigung

Zusammenarbeit Einkauf, Entwicklung und Fertigung

 

Die von EMH betriebene, umfassende Qualitätssicherung von Präzisionsbauteilen macht sich beim Kunden in doppelter Hinsicht bemerkbar: Zum einen werden die jeweiligen PTB-Vorgaben in der Regel nicht nur eingehalten, sondern im positiven Sinne sogar deutlich übertroffen. Und als „Nebeneffekt“ halten die Geräte auch nach zehn Jahren noch die angegebenen Toleranzen ein, ohne dass ein einziges Teil ersetzt werden müsste.

Norddeutsche Prüftechnik auf Tournee

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EMH-Roadshow 2018 bietet regionale Präsentationen und Workshops für Energieversorger in Deutschland und Österreich

(Brackel, März 2018) Die neuesten Produkte an Bord und von kompetenten Ansprechpartnern begleitet, macht sich der EMH-Truck Ende Mai auf den Weg. Mit Stationen in Köln, Leipzig und Salzburg kommt die EMH-Roadshow 2018 den regionalen Energieversorgern im Wortsinn entgegen.

 

Neueste Produkte der tragbaren und stationären Prüftechnik sowie Überwachungssysteme für Transformatoren in Augenschein nehmen, Fragen zu bereits vorhandenen Geräten im persönlichen Gespräch klären oder sich mit aktuellen Brancheninformationen versorgen: all das bietet EMH mit der Roadshow 2018. Die Stationen in Köln, Leipzig und Salzburg verkürzen Kunden und Interessenten aus den jeweiligen Regionen den Weg, um modernste Systeme der Energie-Messtechnik quasi vor der eigenen Haustür kennenzulernen. Interessante Vorträge und Workshops runden die Präsentation der EMH-Produkte ab und vermitteln umfassende Hintergrundinformationen. Und wer seine fachliche Kompetenz darüber hinaus noch weiter ausbauen will, kann sich bei dieser Gelegenheit auch mit den Seminarangeboten von EMH vertraut machen.

 

Die Teilnahme an den Roadshows ist kostenlos, aus organisatorischen Gründen freut sich das Team aber über eine vorherige Anmeldung – per E-Mail unter training@emh.de oder telefonisch unter +49 (0) 4185 58 57 0.

 

Die EMH-Roadshow 2018 beginnt am 29.Mai in Köln, endet am 7.Juni in Salzburg und findet jeweils zwischen 10 und 15 Uhr statt. Die Termine im Einzelnen:

 

Köln: 29.Mai 2018, Köln Marriott Hotel, Johannisstraße 76-80, 50668 Köln

 

Leipzig: 30.Mai 2018, The Westin Leipzig, Gerberstraße 15, 04105 Leipzig

 

Salzburg: Wyndham Grand / Salzburg Conference Centre, Fanny-von-Lehnert-Straße 7, 5020 Salzburg.

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Tragbare Prüftechnik gewinnt rasant an Bedeutung

 

Konzepte für Smart Cities und Smart Energy erfordern flexible Messgeräte – EMH präsentiert Lösungen auf der E-world 2018

(Brackel, Dezember 2017) Energiewende, aufkommende Elektromobilität, Smart Cities und Smart Energy: Die Anforderungen an Versorger und Netz- und Messstellenbetreiber werden zusehends komplexer. Mit der Vielfalt möglicher Anwendungen wächst auch der Bedarf an messtechnischen Einsätzen. Eine besondere Rolle kommt dabei mobilen und flexibel nutzbaren Prüfgeräten zu.

 

Mit kompakten Abmessungen, einfacher Bedienbarkeit und hoher Präzision sind die tragbaren Prüfgeräte von EMH auf unterschiedlichste Einsatzmöglichkeiten im Rahmen von Smart-City- oder Smart-Energy-Projekten optimal vorbereitet. Auf der E-world 2018 präsentiert EMH vom 6. bis zum 8. Februar 2018 (Halle 2, Stand 2-427) beispielsweise den dreiphasigen elektronischen Prüfzähler PWS 2.3 genX (Genauigkeitsklasse 0.1), mit dem alle relevanten Parameter von ein- und dreiphasigen Elektrizitätszählern direkt am Einsatzort überprüft werden können. Das Gerät ist via Touch-Screen-Farbdisplay leicht zu bedienen, die Messdaten können auf einer wechselbaren SD-Karte gespeichert bzw. über eine entsprechende Schnittstelle per WLAN oder Ethernet weitergeleitet werden. In Verbindung mit dem PWS 2.3 genX können individuelle Sets von Stromzangen eingesetzt werden, ohne dass eine erneute Kalibrierung durch den Hersteller erforderlich wäre. Für den gleichen Einsatzzweck, aber ausgestattet mit einem geringeren Funktionsumfang, eignet sich auch das EMH CheckMeter 2.3 genX (Genauigkeitsklasse 0.2), das mit drei aktiven, fehlerkompensierten Stromzangen verwendet wird und Schaltungsfehler schnell erkennen lässt.

Für anspruchsvollere Aufgaben, die neben der Kontrolle von Zählerinstallationen auch die Analyse der jeweiligen Netzsituation umfassen, bietet EMH die dreiphasige Prüfeinrichtung PTS 3.3 C, ausgestattet mit einer dreiphasigen Strom- und Spannungsquelle (120 A) sowie einem dreiphasigen Prüfzähler der Klasse 0.05. Das Testsystem PTS 3.3 C erlaubt einfache Zählerprüfungen unter definierten Lastbedingungen sowie automatische Messeabläufe mit vordefinierten Lastpunkten, ohne dass zur Auswertung ein externer PC angeschlossen werden muss. Einen erweiterten Funktionsumfang bietet darüber hinaus auch das tragbare Arbeitsnormal PWS 3.3, eine Kombination aus einem dreiphasigen Arbeitsnormal der Klasse 0.05% oder 0.1% sowie einem Netzqualitätsanalysator (kompatibel zu IEC 61000-4-30 Klasse A) inklusive drei Spannungs- und Stromkanälen.

Schließlich präsentiert EMH auf der E-world 2018 in Essen den tragbaren Prüfzähler PRS 600.3, der über eine umfassende Funktionalität zur Überprüfung von ein- und dreiphasigen Zählern, Messwandlern und Vor-Ort-Installationen verfügt. Der PRS 600.3 vereint praktisch zwei Geräte in einem Gehäuse, kann mit unabhängigen Sets von Stromzangen eingesetzt werden und bietet als Arbeitsnormal Funktionen wie Zählerprüfung von Impulsausgängen und Register, Messung elektrischer Parameter (inklusive Vektordiagramm und Darstellung von Kurvenformen) sowie Messwandlerprüfungen (CT/PT Bürde, CT/PT Verhältnis).

 

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Weihnachtswünsche

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Wir möchten all unseren Geschäftspartnern, Kunden und Freunden unseren allerherzlichsten Dank aussprechen. Danke, für ein gutes Miteinander im zu Ende gehenden Jahr und für die angenehme und vertrauensvolle Zusammenarbeit. In diesem Zuge möchten wir euch und euren Familien natürlich auch ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest sowie ganz viel Glück, Gesundheit und Erfolg im neuen Jahr wünschen. Bleibt gesund und denkt daran: Schon jetzt freuen wir uns auf die gemeinsam zu bewältigenden Herausforderungen, die uns im neuen Jahr erwarten werden.

Euer/ ihr EMH/MTE-Team

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