EMH-Serviceleiter Peter Kurth †

Kompetent, verbindlich, zuverlässig: Wann immer unsere Kunden im Einsatz von EMH-Geräten Unterstützung brauchten, hatte Serviceleiter Peter Kurth dank seines profunden Fachwissens für jedes Anliegen im Handumdrehen eine Lösung parat. Kein Wunder: Nach der Ausbildung zum Elektriker und einem anschließenden Ingenieursstudium führte ihn seine berufliche Laufbahn im November 1999 zur EMH – und baute seitdem in der Zählermesstechnik einen viel gefragten Erfahrungsschatz auf. Sein Wissen teilte er gern, etwa über das stetig gewachsene Angebot an EMH-Fachseminaren, die Peter Kurth als Referent stets begleitete.

Das Know-how von Peter Kurth war bei der EMH-Kundschaft ebenso gefragt wie in übergeordneten Fachkreisen. Als Vertreter des ZVEI wirkte er im DKE-Gremium AK 461 mit an der Entwicklung internationaler Normen für Zählerprüfeinrichtungen und –verfahren für neue Technologien (Smart Meter und Smart Grids), und in der Agentur für Messwertqualität und Innovation e.V. (ami) engagierte sich Peter Kurth für die Schaffung von Regelwerken zur Qualitätssicherung der Energie-Verbrauchsmessung insgesamt. Während sich der Markt und die Branche immer schneller veränderten, folgte Peter Kurth über diese zusätzlichen Aktivitäten stets dem „Puls der Zeit“.

Geboren und aufgewachsen im Rheinland, verbrachte Peter Kurth in seinem späteren Leben einen Gutteil seiner Freizeit an der Elbe und im Hamburger Hafen. Als begeisterter Schiffsbeobachter ließ er sich über die Website vesseltracker.com  Ankunft oder Auslaufen besonders interessanter Wasserfahrzeuge anzeigen. Im Urlaub zog es ihn hingegen oft zurück in die Heimat: Egal, welche Herausforderung die Zählermesstechnik gerade bereithielt – den Karneval in Köln ließ sich Peter Kurth niemals nehmen. Womöglich stammt daher auch sein Faible für Süßigkeiten, an denen er selten einfach so vorbeigehen konnte.

Wir alle, die wir Peter Kurth über die Jahre kennen und schätzen gelernt haben, müssen nun ohne ihn auskommen. Eine schwere Erkrankung hat sein Leben viel zu früh und unerwartet beendet. Als Team von EMH macht uns dieser Schicksalsschlag tief betroffen. Wir wissen, was wir an Peter Kurth verloren haben, und wir werden ihn nicht vergessen. Seinen Angehörigen gilt unser tief empfundenes Mitgefühl. Seiner Ehefrau, seinem Sohn mit Frau und den drei Enkelkindern wünschen wir all die nötige Kraft, um den weiteren Lebensweg nun ohne ihn fortsetzen zu können.

Trauernde Kinder brauchen eine angemessene Begleitung

 

EMH unterstützt Ambulanten Hospizdienst in Winsen/Luhe

Den Tod eines Familienangehörigen zu verkraften, stellt für jeden Menschen eine schwer zu bewältigende Aufgabe dar. Was für Erwachsene gilt, macht der Seele eines Kindes erst recht zu schaffen. Bis ein Kind etwa zehn Jahre alt ist, bemerkt es zwar das Fehlen einer vertrauten Person, kann das veränderte Verhalten der Erwachsenen in seinem Umfeld aber nicht verstehen. Umso wichtiger ist es, dass Kinder gleich welchen Alters in die Rituale des Abschiednehmens und in den Prozess der Trauerbewältigung einbezogen werden. Mögen Eltern, Großeltern oder ältere Geschwister in einer solch belastenden Situation sicherlich tröstende Nähe spenden können, so suchen die Jüngsten auch eigene Wege der Trauerbewältigung. Manche ziehen sich zurück und wollen „mit dem Rest der Welt“ erst einmal nichts mehr zu tun haben, andere werden wütend oder reagieren mit übertriebener Fröhlichkeit. Mit alldem angemessen umzugehen, führt viele Familien schnell an die Belastungsgrenze.

Hilfestellung für den eigenen Lebensweg

Einrichtungen wie der Ambulante Hospizdienst des Kirchenkreises Winsen/Luhe haben es sich zur Aufgabe gemacht, trauernde Kinder auf angemessene Weise zu begleiten. Kinderhospizliche Begleitungen können ab der Diagnosestellung einer lebensverkürzenden Erkrankung in Anspruch genommen werden und werden damit für Kinder und Jugendliche in einer schweren Zeit auch zu Lebensbegleitungen über einen längeren Zeitraum. Speziell geschulte, ehrenamtliche Kräfte kümmern sich einerseits um schwerkranke Kinder in ihrer letzten Lebensphase, andererseits aber auch um Kinder und Jugendliche, die den Tod eines nahestehenden Menschen bewältigen und zugleich ihren eigenen Lebensweg fortsetzen müssen. Mit der Kindertrauergruppe „Wolkenschieber“ richtet sich der Ambulante Hospizdienst an Kinder ab sechs Jahre, die Jugendtrauergruppe „Dunkelbunt“ kümmert sich um Jugendliche ab einem Alter von 13 Jahren.

„Kinder trauern anders“, schreibt der Hospizdienst auf seiner Website (http://ambulanter-hospizdienst-winsen.de/). „Viele Kinder und Jugendliche wirken schnell wieder „normal“. Dies erweckt dann manchmal den Eindruck, sie hätten alles gut verarbeitet oder würden gar nicht trauern. Wir möchten mit unseren Gruppenangeboten Kinder und Jugendliche auf ihrem Trauerweg begleiten und ihnen einen geschützten Raum dafür geben.“ Neben offenen Gesprächsangeboten in der Gruppe gibt es bei Bedarf auch die Möglichkeit der Trauereinzelbegleitung. Was Familien zur Bewältigung eines Trauerfalls vielleicht nicht immer selbst leisten können, wird dann zusätzlich von erfahrenen Trauerbegleiterinnen und Trauerbegleitern professionell unterstützt.

Geld für Schulung und Weiterbildung

Der Ambulante Hospizdienst Winsen leistet eine wertvolle gesellschaftliche Aufgabe, die den überwiegend ehrenamtlichen Akteuren viel abverlangt. Statt wie üblich Weihnachtspräsente an unsere Kunden und Geschäftspartner zu überreichen, spendet EMH der Einrichtung in diesem Jahr daher 2.500 Euro. Das Geld soll zweckgebunden für die Schulung bzw. Weiterbildung von zwei ehrenamtlichen Trauerbegleitern eingesetzt werden, zumal Versicherungsträger oder andere öffentliche Institutionen für solche Zwecke üblicherweise keine Fördermittel bereitstellen. Als Team von EMH wünschen wir uns, dass wir mit dieser Entscheidung auch im Sinne unserer Geschäftspartner und Kunden handeln.

 

Von links Dagmar Brüger (Kinderhospizbegleiterin/ Erw. und Kindertrauerbegleiterin, Andrea Kenne (Koordiantorin), Christoph Bausch (Kinderhospizbegleiter), Nicole Meyer (Kinderhospizbegleiterin/Erw. und Kindertrauerbegleiterin)

Ein kleines ,,Dankeschön“ an die Jungs im Hintergrund!

Dass die jährliche EMH-Roadshow wenigstens im virtuellen Raum stattfinden konnte, ist nicht zuletzt einigen „unsichtbaren“ Helfern im Hintergrund zu verdanken. Das für alle Beteiligten ungewöhnliche Konzept entwickelten Hilke Schamlott und Lars Busekrus aus dem EMH-Marketing gemeinsam mit Heiko Gentsch von der Hamburger Gentsch & Gentsch Ideenagentur (www.gentsch-gentsch.de). Gentsch & Gentsch versteht sich als kleine und flexible Werbeagentur, die komplexe Leistungen auf einfache Weise emotional kommunizieren kann – und erwies sich mit diesem Ansatz als idealer Partner für das Roadshow-Projekt von EMH. Die praktische Umsetzung brauchte dann allerdings auch eine passende Optik – und die richteten Stefan Klein (www.klein-foto.de) und Dirk Masbaum (www.fotografie-masbaum.de) ein. Als Produktfotografen sind Klein und Masbaum seit langem mit EMH verbunden, ihr Portfolio umfasst darüber hinaus aber auch Projekte mit bewegten Bildern. So entstanden im Vorfeld der virtuellen EMH-Roadshow ansprechende und aussagekräftige Produkt-Videos, und während des eigentlichen Online-Auftritts mündeten die Ergebnisse inklusive der Studio-Kameraführung dann in einer ganzheitlichen Live-Präsentation. Last but not least: Stefan Lütge von der Hamburger Silicon Planet GmbH (https://siliconplanet.com). „Wir entwickeln digitalen Vertrieb für wachstumsorientierte Unternehmen“, hat sich das Unternehmen auf die Fahnen geschrieben. Silicon Planet ist EMH über die kontinuierliche Betreuung der Homepage verbunden und verknüpfte via Cleverreach und Zoom sozusagen auch die Strippen der virtuellen Roadshow. Allen, die zum Gelingen des Projektes beigetragen haben, sagen wir an dieser Stelle schlicht und einfach: Danke!