Produktpräsentation – virtuell und doch praxisnah

Measurement Heroes by EMH: Großes Interesse an Hintergrundinformationen zur Prüftechnik für die Energiewirtschaft

 

Statt in Wien, München, Köln und Leipzig persönliche Präsenz zu zeigen, präsentierte EMH die jährliche Roadshow erstmals aus einem Online-TV-Studio am Firmensitz Brackel. Entstanden aus den notwendigen Einschränkungen angesichts der Covid-19-Pandemie, stieß die virtuelle Produktpräsentation gleichwohl auf großes Interesse der zugeschalteten Teilnehmer aus allen Teilen Deutschlands und darüber hinaus.

 

An zwei aufeinanderfolgenden Tagen informierten EMH-Vertreter jeweils gut eine Stunde lang über modernste Prüfsysteme für Energiezähler oder zur Überwachung von Leistungstransformatoren. EMH-Geschäftsführer Karsten Schröder, Vertriebsleiter Lars Busekrus und Serviceleiter Peter Kurth stellten sich zugleich auch individuellen Fragen aus dem Publikum. Im Mittelpunkt standen die neueste Generation an tragbaren Prüfeinrichtungen, von den Arbeitsnormalen PWS 2.3genX, CheckMeter 2.3genX und PTS 3.3genX bis hin zum Ladesäulen-Testadapter eMOB I-32.3 AC, wie auch stationäre Testsysteme für den Einsatz in der Zählerproduktion oder das umfassende HYDROCAL-Portfolio zur Überwachung von Leistungstransformatoren. Speziell für die virtuelle Roadshow produziert, vermittelten eingespielte Produktfilme einen Überblick zu den Funktionalitäten und Anwendungsmöglichkeiten der jeweiligen Geräte.

 

Das ungewöhnliche Format der Produktpräsentation stieß bei den online zugeschalteten Teilnehmern durchgehend auf reges Interesse und ließ vielfältige Nachfragen aufkommen. Zum Beispiel, ob die aktuelle Software CALegration auch ältere, noch in Betrieb befindliche Geräte wie das Referenznormal CALPORT 300 unterstützt (Antwort: ja, sofern das Gerät mit der neuesten Firmware ausgestattet ist), ob Prüfmittel von EMH in festgelegten Abständen vom Hersteller kalibriert werden müssen (nein, die Messmittelüberwachung orientiert sich an den internen QM-Regeln des Anwenders, empfohlen werden aber Überprüfungen im Abstand von zwölf bis 24 Monaten) oder ob EMH auch Lösungen zur Messung von DC-Schnelladesäulen anbietet (die entsprechende Technik ist in der Entwicklung, momentan konzentriert sich das Angebot aber auf die am weitesten verbreiteten AC-Ladestationen Typ II 22kW). In Bezug auf stationäre Systeme ging es u.a. ebenfalls um die notwendigen Prüfintervalle (die sich an den Vorgaben der PTB orientieren und in der Regel drei Monate betragen), und schließlich interessierten sich Teilnehmer für die Frage, ob die Analyseergebnisse automatischer HYDROCAL-Systeme ebenso präzise ausfallen wie bei einer klassischen Laboruntersuchung (die Genauigkeit ist absolut vergleichbar, sofern es um die Trendentwicklung bestimmter Inhaltsstoffe im Transformatorenöl geht, bei der Spurenanalyse erreichen Online-Überwachungssysteme allerdings ihre Grenzen).

 

Während der Live-Präsentation konnten angesichts des vorgegebenen Zeitrahmens längst nicht alle gestellten Fragen behandelt werden, das Team von EMH reichte die Antworten aber im Anschluss daran nach. Und wer die Measurement Heroes by EMH verpasst hat, kann die Teilnahme jederzeit nachholen: Unter

https://emh.eu/measurement-heroes-aufzeichnungen/ steht das komplette Ereignis als Videoaufzeichnung zum Anschauen bereit.