„Für unsere Kunden ist mir kein Weg zu weit“

Measurement Heroes im Portrait: Lars Busekrus, Leiter Vertrieb und Marketing EMH

Fußballprofi, Pilot oder (nach Meinung seiner Mutter) Koch: Mit der Welt der Energieversorgung hatten die ursprünglichen Berufsvorstellungen von Lars Busekrus allenfalls indirekt zu tun. Doch spätestens seit die Covid-19-Pandemie das Leben auf den Kopf gestellt hat, erweist sich seine Entscheidung zugunsten einer kaufmännischen Ausbildung im Nachhinein als überaus weitsichtig. Obendrein sind die Aufgaben des 49-Jährigen bei EMH nicht minder interessant, als würde er in der Bundesliga kicken, im Flugzeugcockpit sitzen oder in einer Restaurantküche wirken. „Die Arbeit ist sehr abwechslungsreich und bietet meinem Team und mir immer wieder aufs Neue viele Gestaltungsmöglichkeiten“, fasst Lars Busekrus seine beruflichen Aufgaben zusammen. Ob der nächste Messeauftritt ansteht, ein neues Produkt die Marktreife erlangt oder die alljährliche EMH Road Show angesichts eingeschränkter Kontaktmöglichkeiten kurzerhand in ein virtuelles Event umgewandelt werden muss: Marketing und Vertrieb sind stets am „Puls der Zeit“, und Busekrus hat für Stillstand wenig übrig.

 

Branche mit „familiärer Atmosphäre“

Nach der Ausbildung und einer anschließenden Weiterbildung im Bereich Marketing war Lars Busekrus zunächst im Maschinenbau und in der Industrieautomation tätig, bis er im Februar 2008 zu EMH in Brackel stieß. „Ich schätze Ehrlichkeit und Direktheit“, stellt der gebürtige Ostwestfale fest, und wenn er die Energiewirtschaft als „sehr konservative Branche“ bezeichnet, meint er dass alles andere als negativ. „Einerseits handelt es sich bei der Klientel von EMH natürlich um einen gewaltigen und bedeutenden Industriezweig, sowohl national als auch international“, sagt Busekrus. „Auf der anderen Seite ist die Zahl der Unternehmen vergleichsweise überschaubar und von einer Art familiären Atmosphäre geprägt, in der mündliche Abmachungen unverändert Gültigkeit besitzen.“

Enger Kundenkontakt auch aus der Ferne

Unter normalen Umständen ist Lars Busekrus einen Gutteil seiner Arbeitszeit „auf Achse“, kümmert sich im persönlichen Gespräch um die Wünsche der Kunden und ist notfalls auch außerhalb der üblichen Geschäftszeiten erreichbar. „Für unsere Kunden ist mir kein Weg zu weit“, sagt er und fügt schmunzelnd hinzu: „Wenn dabei dann noch ein guter Auftrag herauskommt, umso besser.“ Momentan schränken die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie den Aktionsradius von Lars Busekrus zwar ein, dem engen Kundenkontakt tut das aber keinen Abbruch. „Zum Glück lassen sich die meisten Fragen auch aus der Ferne klären, das persönliche Gespräch holen wir dann eben später nach“, sagt er. Und weil er gerade weniger „auf Achse“ ist, genießt er nach Feierabend umso mehr einen Spaziergang am nahen Elbufer oder macht es sich zu Hause gemütlich: „Wer mich kennt, mag das kaum glauben – aber auch wenn ich immer viel rede, hänge ich ebenso gerne einfach mal ab.“