EMH mit dem HYDROCAL 1008 im Königreich Saudi-Arabien

Von 30 Grad zurück ins eisig kalte Deutschland: unser Mitarbeiter Tobias Pölchen ist im November für eine Produktschulung zu unserem Kunden SAFCO nach al-Dschubail nördlich von Damman in Saudi-Arabien gereist. Die Hafenstadt, nordwestlich des Inselstaates Bahrain, ist die Hauptstadt und größte Stadt der Provinz asch-Scharqiyya und ein wichtiger Standort der saudischen Erdölindustrie.

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Saudi-Arabien ist die größte Volkswirtschaft im arabischen Raum und besitzt die weltweit zweitgrößten Erdölreserven. Im Jahre 2000 stammten 12,3 Prozent des weltweit geförderten Erdöls aus dem Königreich.

 

SAFCO (Saudi-Arabische Düngemittel-Gesellschaft) wurde 1965 als die erste Petrochemie-Gesellschaft in Saudi-Arabien gegründet. Seit April 2016 baut die Chinesische Firma TCC Tian Chen in al-Dschubail, das „SABIC SAFCO Substation Project“, eine neue 230kV Umspannstation mit gasisolierter Schaltanlage (GIS). Sie verfügt über Überwachungs-, Schutz- und Steuerungsausrüstung zur Übertragung und Verteilung der Elektrizität und ermöglicht eine effiziente, zuverlässige Stromversorgung. Die Station speist Strom aus Kraftwerken ins Netz ein und verbindet das Übertragungs- und Verteilnetz. Dafür ist sie mit Transformatoren und Schaltanlagen ausgestattet.

 

Die Transformatoren vor Ort sind mit zwei HYDROCAL 1008 ausgerüstet, den festinstallierten Multi-Gas-in-Öl-Analysesystemen mit Transformator-Überwachungsfunktionen von EMH. Vom 13. bis 17. November war Tobias Pölchen fünf Tage lang auf der Baustelle des SABIC SAFCO Substation Projektes, um die Verantwortlichen über die Grundlagen, die Technologie, Schnittstellen und die Software zu informieren. Gemeinsam mit der Firma MEJDAF, unserer lokalen Vertretung in Saudi Arabien, führte er für die Mitarbeiter von SAFCO eine Schulung zur Bedienung, Installation, Inbetriebnahme und das Verhalten im Fehlerfall durch. „Dabei ging es je einen Tag in der Theorie und Praxis richtig zur Sache“, berichtet Pölchen.

 

Andere Länder, andere Sitten Wer im muslimischen Land Saudi-Arabien Wein und Spirituosen besitzt oder konsumiert, muss mit sehr harten Strafen rechnen. Deshalb machte das Team einen Abstecher in das weniger strenge Bahrain und stieß im Hardrock Café mit Bier auf das Schulungsende an. Das benachbarte Königreich besteht aus 33 Inseln in einer Bucht im Persischen Golf und ist mit einer Fläche von rund 750 km² etwas kleiner als das Hamburger Stadtgebiet. Tobias Pölchen: „Besonders erstaunt hat mich, wie viel freier Frauen in Bahrain leben können. Während sie sich in Saudi-Arabien in der Öffentlichkeit nicht unverschleiert zeigen dürfen, tranken die Frauen in Bahrain ungezwungen und ohne Verschleierung gemeinsam mit Männern Alkohol.“